Ukraine und Pegida: „Tagesschau“-Chefredakteur sieht „Medien als Sündenbock“

tagesschau_n.jpg

Die Krise scheint längst überall zu sein. In der Ukraine und in Syrien, in Russland, in den Köpfen der Pegida-Demonstranten und auch in den deutschen Redaktionsstuben. Ausgelöst durch die ständige Kritik an der Berichterstattung über die diversen Konflikte, kriselte es auch längst im Selbstverständnis einiger Journalisten. Im Zentrum von Zensur und Manipulationsvorwürfen steht seit längerem die "Tagesschau". Jetzt meldete sich deren zweiter Chefredakteur wieder zu Wort. Er sieht die "Die Medien als Sündenbock".

Werbeanzeige

Das Blogposting von Christan Nitsche steht unter der Überschrift „Wer Angst sät, will Macht ausüben„. Basis seiner Argumentation ist die Beobachtung, dass immer mehr Bürger von einer tiefen Verunsicherung ergriffen seien. Vor allem Ängste um die Stabilität Europas, eines drohenden neuen kalten Krieges und die diffusen Schrecken durch einen möglichen Isis-Terror würden die Bürger beschäftigen. Die Folge laut Nitsche: Die Verunsicherten öffnen sich Gruppierungen, „die Entlastung anbieten, vermeintlich Sicherheit verheißen, einfache Antworten geben und Schuld zuweisen“. Wen er unter anderen damit meint ist klar: Verschwörungstheoretiker und die Pegida-Organisatoren und -Demonstranten.

„Auf dem Nährboden der Angst vor einem neuen Kalten Krieg gedeiht die Hetze gegen Journalisten“

Der zweite Chefredakteur der „Tagesschau“ wirft diesen Gruppen vor, ganz bewusst Ängste zu schüren. Immerhin würden sie die Vernunft verkleben. „Sehr häufig wird mittlerweile argumentiert, deutsche Medien seien für die Verhärtungen zwischen Russland und Europa verantwortlich, sie würden gar bewusst manipulativ berichten. Beachtlich ist, dass durch die Wiederholung solch verschwörerischer Parolen tatsächlich breite Bevölkerungsschichten erreicht werden“, schreibt der Journalist. Allerdings würde es ihnen nicht um „die Stärkung des unabhängigen Journalismus“ gehen, „sondern um die Diskreditierung der Qualitätsmedien insgesamt, darum ihren Einfluss zu schwächen und den eigenen zu erhöhen“. Denn: „Auf dem Nährboden der Angst vor einem neuen Kalten Krieg gedeiht die Hetze gegen Journalisten.“

Seit Beginn des Ukraine-Konfliktes kämpft die Redaktion der „Tagesschau“ massiv gegen die Vorwürfe, nicht objektiv über die Situation in Russland und der Ukraine zu berichten. Bereits Nitsches-Kollege Kai Gniffke sah sich mehrfach gezwungen, im Blog der TV-Nachrichten dazu Stellung zu beziehen. Dass ihm das selten überzeugend gelang, steht auf einem anderen Blatt.

63 Prozent haben wenig oder gar kein Vertrauen in die Ukraine-Berichterstattung mehr

Mittlerweile stellt sich die Situation allerdings so dar, dass tatsächlich sehr viele Deutsche das Vertrauen in die Arbeit der Medien verloren haben. So befragten im Auftrag des NDR-Medienmagazins Zapp die Meinungsforscher von Infratest Dimap über 1000 Personen zu ihrem Vertrauen in die Ukraine-Berichterstattung. Das Ergebnis ist ein deutlicher Warnhinweis an die Arbeit vieler Redaktionen. Denn laut der Umfrage haben 63 Prozent wenig oder gar kein Vertrauen in die Ukraine-Berichterstattung deutscher Medien. Fast jeder Dritte empfindet die Berichterstattung als einseitig und 18 Prozent gehen gar von einer bewussten Fehlinformation durch die Medien aus.

Fast schon pathetisch fragt Nitsche: „Welches Eigeninteresse hätten denn Zeitungen, Sender und Onlinemedien, Angst vor einem Krieg zu schüren? Sie hätten nichts davon!“. Der Forderung nach einem „wohlwollenden Journalismus beim Thema Putin“ erteilt der Chefredakteur ein klare Absage. „Aufgabe der Medien ist es nicht, Ängste zu nehmen oder Ängste zu schüren. Es gilt in kritischer Distanz darzustellen, was ist. Nicht die Wünschbarkeit einer Entwicklung ist ein journalistisches Prinzip, sondern die genaue Wiedergabe.“ Geradezu trotzig merkt er an: „Es gilt die schwierige Arbeit von Korrespondenten in Kriegsgebieten zu würdigen“.

In Anbetracht der vielen Fehler und Ungenauigkeiten, mit denen die „Tagesschau“ seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise zu kämpfen hat, ist eine solche Aussage höchst gewagt und wird – fast schon folgerichtig – als arrogant wahrgenommen. Genauso antwortet Gregor Keuschnig dann auch in seinem Blog: „Was mich aber vor allem stört ist diese unfassbare Arroganz eines Christian Nitsche, der damit exakt das Gegenteil dessen erreicht, was er als notwendig erachtet“, heißt es dort. „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der dringender benötigt wird denn je, nimmt mit solchen Personen einen lange Zeit irreversiblen Schaden. Statt mit journalistischer Arbeit verloren gegangenes Vertrauen zurück zu gewinnen, gefällt man sich in der Rolle des selbstgefälligen Alleswissers.“

Nitsche meint: Früher war alles besser

Leider kommt Nitsche in seinem Text auch nicht ohne das alte Klagelied aus, dass früher alles besser gewesen wäre. „Ein Versuch, den etablierten Qualitätsmedien in Deutschland eine gemeinschaftliche Strategie zur Manipulation der öffentlichen Meinung zu unterstellen, wäre früher als abstruse Verschwörungstheorie abgetan worden.“

Es ist erstaunlich, mit welcher Wucht mittlerweile die Diskussion um die Qualität der Medien, „Systempresse“ und Meinungsgleichschaltung geführt wird. Wobei: Bei der Verleihung der Lead Awards in Hamburg beklagte selbst Außenminister Frank Walter Steinmeier den umfassenden Meinungs-Mainstream der Medien.

Mit einem Hinweis, dass früher alles besser war, lässt sich diese Debatte jedenfalls nicht führen. Die Fehler müssen benannt und Konsequenzen gezogen werden. Verschwörungstheoretikern begegnet man am besten mit maximaler Transparenz. Das gilt auch für den Kampf gegen Angst. Je besser sich die Bürger informiert fühlen, um so genauer können sie jeder für sich selbst die Entscheidung treffen, ob sie vor den diversen Krisen Angst haben wollen oder nicht.

Pikant dabei: Möglicherweise tragen die Medien an den Ängsten vieler Bürger eine gewisse Mitschuld. Immerhin erweckt ihre Berichterstattung bei vielen Lesern und Zuschauern seit Jahren das Gefühl einer ständigen Dauer-Krise, in der wir uns alle befinden. Nur das diese Dauer-Krise jetzt auch den Journalismus und die Glaubwürdigkeit der Medien erreicht.

Werbeanzeige

Mehr zum Thema

Alle Kommentare

  1. Der Kaiser ist soooo nackt.

    Und die Tollitäten in den arroganten Anstalten trotzen rum.

    Köstlich, dieses Spektakel.

    1. sicher war früher alles besser für euch medienfuzzis. da gabs noch kein internet um sich anderweitig zu informieren. um auch mal die andere seite der medailie zu betrachten. nehmen wir bespielsweise ein gerichtsverfahren: da lässt man auch nicht nur den ankläger zu wort kommen in einem rechtsstaat. auch der beklagte kommt dabei zu wort. wie viele zu unrecht verurteilte hätten wir jetzt in deutschen zuchthäusern, wenn deutsche gerichte so zu ihrem urteil gelangen würden?seid froh, das es noch gesund denkende hier gibt , die nicht blind alles glauben was vom staatsfunk kommt und auch mal hinterfragen.den fehler hatten wir ja schon im dritten reich und der preis war sehr hoch.jetzt begehren wir auf , wenn wir meinen das es aus dem ruder läuft.wir müssen hier leben, wir haben nicht die mittel um uns ab zu schotten vom leben auf der strasse. wir haben keine bodyguards die uns schützen .sicher, wir haben eine polizei, aber was ist diese schon wert, wenn sie selbst ganze stadtbezirke meidet aus angst vor einem wildgewordenen mob von imigranten?schaut euch mal die gefängnisse an wie überfüllt diese sind mit euren so angepriesenen hochqualifizierten fachkräfte.wie kann es sein das die meisten insassen keine deutschen wurzeln haben? mir tun die armen alten in deutschland leid ,werden ausgeraubt, verprügelt und sehr oft sogar zu tode matretiert .und da soll man keine bedenken vor überfremdung haben? macht eure hausaufgaben endlich und unterlasst es , öl ins feuer zu giessen und kriegshetze zu betreiben.

      1. In dem Dilemma indem sich unser Staat befindet ist die Frage wohl die wichtigste wessen Interessen
        werden vertreten und verfolgt von den Regierenden .
        Das Verhalten eines Christian Nietsche ,der Medien ,der
        Presse und unserer Regierung ,gegen die Interessen der
        Mehrheit der Bevölkerung ,hat sich doch nicht gerade mal so aus dem nichts entwickelt .
        Hier werden Vorgaben ( Befehle ) ausgeführt .
        Deshalb juckt es die Ausführeden nicht was man von ihnen
        hält . Sie werden von ihren amerikanischen Dienstherren
        gedeckt . Siehe deutsche CDU und Teile der SPD .
        Schlechte Karten für die Zukunft der Deutschen .
        Die Amerikaner wollen mit allen Mitteln einen indensieven
        wirtschaftlichen Zusammenschluß von Deutschland ,
        Frankreich ,Italien ,Österreich und Russland verhindern .
        Unter diesem Aspeckt kann man auch das scheinbar
        grundlos akresieve Verhalten der amerikafreundlichen
        deutschen Regierung verstehen .

  2. Danke, der letzte Absatz ist meiner Meinung nach genau der richtige Weg zur vernünftigen, kritischen Auseinandersetzung mit den Gründen für den Vertrauensverlust in die Medien.

  3. Also beim besten Willen, entweder ist Herr Nitsche geistig stark reduziert oder ein bösartiger Meinungsmacher im Auftrag gewisser Kreise.

    Obwohl…. vielleicht tue ich ihm Unrecht und er schreibt so einen realitätsfernen Quatsch, weil er subversiv weiter intensiv an der Glaubwürdigkeit der Medien sägen will. Falls dem so ist, danke und kräftig weiter so.

    1. “Welches Eigeninteresse hätten denn Zeitungen, Sender und Onlinemedien, Angst vor einem Krieg zu schüren?“fragt Nitsche

      Ganz einfach Ulfkottes Buch lesen „Gekaufte Journalisten“.
      Es ist wirklich traurig wie die Bürger unseres Landes auf so infame Weise manipuliert werden.
      20 Fernsehsender, 100 Zeitungen, alle Parteien, Bundestag, Landtage und Regierung hauen gnadenlos in die gleiche Kerbe.
      Pluralismus der Meinungen sieht anders aus.
      Diese „Demokratie“ ist verrottet bis auf die Knochen.

      1. Die Wahrheit hat halt nur ein Gesicht. Wie sollte sie also mehr als eine Kerbe haben?

    2. Jaja, die bösen Angsthasen und die seriösen, gedissten Medien..

      Herr Nitsche, sie sind mir ja eine rechte Heulsuse! Klar war früher alles besser – und es sei Euch vergönnt, dass dies nun endet. Lange genug habt Ihr es Euch auf unsere Kosten gut gehen lassen, und Euch über uns lustig gemacht. Ihr seid doch alle gekauft, und dürft nichts mehr Schreiben, ohne Euch alles von Big Daddy absegnen zu lassen!
      Freilich betreibt Ihr Kriegshetze! Unentwegt. Ihr seid eindeutig Systemmedien. Aber es sei Euch gesagt, Eure Angst ist berechtigt. Die Lügen werden Euch noch zu Fall bringen, allesamt. Besinnt Euch lieber, und befreit Euch von Euren Vorgaben und berichtet die Wahrheit! Ihr wisst genau wieviel Macht Ihr habt, und diese hättet Ihr mal lieber für Friedensstiftungen verwendet. Ihr hättet einen derartigen Aufklärungsfeldzug starten können, dass die Regierung Euch nichts hätte anhaben können. Ihr hättet sie anklagen sollen, dass sie auf Krieg mit den weltweit grössten Kriegstreibern der Geschichte eingeht. Dass sie Russland – das uns immer viel näher war als Amerika! – so verraten hat um dem Ami in den Allerwertesten zu kriechen. Sie wusste genau, dass diese EU uns zerstören wird, sie hat uns verraten! Und Ihr, Herr Nitsche, wart Ihre willigen Handlanger! Jetzt plärrt Ihr, wobei wir noch nicht einmal begonnen haben Euch zu entthronen.

      Distanziert Euch von dieser Bild, und diesem Axel-Springer-Verlag! Distanziert Euch von diesen Zwangsgebühren, also von diesen Öffentlich Rechtlichen, denn auch dieses Geld wird benutzt um diese Schandtaten in der Welt zu finanzieren. Und es ist die grösste Schandtat die Ihr tut, wenn Ihr die Unwahrheiten verbreitet. Ihr hetzt die Welt gegeneinander auf und erwartet Applaus? Die Toten gehen auf Eure Kosten, und ich hoffe, die Alpträume und Euer Gewissen peinigt Euch noch in den nächsten Leben!
      Und wir haben die Nase so voll, Eure Sklaven zu sein. Wehe der Pöbel erwacht – wir sind erwacht! Verlasst Euch drauf – vor Euch müssen wir uns verteidigen! Raus mit Euren Lügen aus unseren köpfen!

  4. Begriff: <>

    Was bedeutet der Begriff Qualitätsmedien überhaupt? Qualität, das weiss jeder der in der Industrie im Bereich der Qualitätssicherung arbeitet ist, wenn das Ergebnis eines Prozesses möglichst exakt mit den zuvor gestellten Anforderungen übereinstimmt.

    So gesehen sind die Mainstreammedien tatsächlich Qualitätsmedien, da sie exakt den an sie gestellten Anforderungen entsprechen und ihr Produkt, also ihre Artikel, Sendungen usw. genau den Inhalten und der Suggestivität entsprechen, die sie sollen. Die naive Meinung des passiven Steuerbürgers ist natürlich, dass es der Auftrag der Medien ist, irgendwie die berichten zu sollen.

  5. Sie schreiben von der Angst der Pegida-Anhänger. Ich würde das eher Besorgnis nennen.
    Die Angst sehe ich auf Seiten der Politiker und der Medien.
    Die Politiker wegen ihrer falschen Politik auf diversen Politikfeldern und die Medien
    (Fernsehen, Zeitungen) wegen ihrer oftmals einseitigen, politisch korrekten Sichtweise der Dinge.
    Das Attribut „Lügenpresse“ paßt nur zu oft.
    „Lügenfernsehen“ sollte aufgenommen werden.
    Wird z.B. die Gesetzgebung konsequent beim Aylverfahren durchgesetzt, verlieren durch die vielen Abschiebungen viele Sprachlehrer, Sozialarbeiter, Pädagogen u a.. ihren Job.
    Die Zeitungen haben es sowieso immer schwerer; das Internet ist nicht so politisch korrekt und deshalb beliebter beim Volk!
    Und die Politiker?
    Auch da geht’s um die Futtertröge.
    Die AfD steht als Alternative für Deutschland bereit und wird bei der Partei der Nichtwähler mit Sicherheit Zugewinne erzielen.
    Ich war übrigens am Montag in Dresden und habe all das, was in den Medien gegenüber der Pegida-Bewegung vorgetragen wird, nicht vorgefunden!
    Sie müssen ganz nüchtern zur Kenntnis nehmen, daß viele Menschen in unserem Land sich durch Politiker und Medien belogen und betrogen fühlen.
    Das Rumeiern in den täglichenTalkshows und die Berichterstattung ist beredter Ausdruck diese Phänomens.
    Es steht Ihnen an, sich nicht selber in Frage zu stellen und Selbstkritik zu üben.
    Dafür müssen Sie eben den Spott des Volkes ertragen.
    Gehören Sie noch dazu?

    1. Sehr geehrter Herr Martel,
      Sie haben einen der wenigen wirklich sachlichen Kommentare geschrieben. Viele Dinge sehe ich genauso. Es wird Zeit, dass sich Wählerinnen und Wähler, die sich nicht in einer Partei gebunden haben, mit einer sachlichen und durchdachten Meinung zu Wort melden. Leider haben wir in den mehr auf Krawall gebürsteten Talkshows, in denen wir durch Politiker aufgeklärt werden sollen, bis jetzt keine Chance zu Wort zu kommen.
      Ich wohne in Laatzen, einem Vorort von Hannover und würde mich über eine Antwort von Ihnen freuen.

      Freundliche Grüße
      Rainer Picht

  6. Steinbrück, Gaschke, Steinmeier, nichts ist ernst zu nehmen. Die Medien machen einfach nie etwas falsch. Sie sind Opfer.
    29 Prozent Zustimmung wurden gestern verkauft als ‚fast ein Drittel vertrauen der Berichterstattung‘, obwohl nur noch 29 Prozent schon näher an einem Viertel als an 33 1/3 liegen. Mit öffentlichen Personen wird bei noch 29 Prozent Zustimmung anders umgegangen als die Medien mit sich umgehen. Es sollte niemand glauben, selbst beim Flagschiff Tagesschau nicht, daß die Leute blöd seien und es nicht merken würden. Die Leute sind erkennbar klüger als Gniffke und Nitsche.

  7. Mal ehrlich vor 2 Tagen berichtete die ZDF und ARD über den CIA Torture report, in der 3 Minutigen Berichterstattung wurde keine einziges mal das Wort Folter benutzt statt dessen hieß es Verhörmethoden. Wie kann das sein das die Rhetorik zwischen den einzelnen Themen doch so unterschiedlich ist ? Welche Interessen haben die Medien ist das ein WITZ Herr Becker sich blöd stellen und behaupten wir sind Objektiv wir haben nix davon euch zu beeinflussen Meinungsbildung zu betreiben, Politik zu machen. Wollen sie das ernsthaft den Leuten weismachen. Lächerlich! Informationen sind eine Waffe die im Krieg bewusst eingesetzt wird. Das Macht der Russe, der Ami, die Deutschen und co. hören sie auf dies zu leugnen.

  8. Das ist arm. Der Kunde sei einfach zu blöd und zu ängstlich, um die frohe Kunde zu würdigen. Einfacher kann man es sich nicht machen. Sender, die Berichte über US-Folter schönreden und mit Opfern russischer Gewalttaten illustrieren, müssen sich nicht wundern, wenn sie Akzeptanz verlieren. Dank GEZ sitzt die Tagesschau natürlich immer im Trockenen

  9. Im Vietnamkrieg gab es drei Gruppen von Zeitungen. Die einen waren dafür (Springer), die anderen dagegen (Vorläufer der taz), die dritten neutral und zuverlässig (FAZ und NZZ). Und heute gibt es diese Dreiteilung eben nicht mehr.
    Springer, die FAZ und die taz schreiben über Putin alle dasselbe (und lassen dasselbe weg). Am meisten hat dabei die FAZ zu verlieren.

  10. Die dauerlügenden, deutschen Propagandamedien haben jegliches Vertrauen verspielt. Viele Leser und Zuschauer sind zu recht empört über diese immer noch andauernde Dummdreistigkeit.

    Mit den aktuellen Akteuren ist ein Neuanfang undenkbar. Das Personal muss komplett ausgetauscht werden und eine dicke Entschuldigung bei den Zuschauern ist längst überfällig. Solange das nicht geschieht, heißt es alle Abos kündigen und Fernsehen boykottieren.

    1. Eine Entschuldigung wird da nicht ausreichen. Viele haben sich mitschuldig gemacht. Vergeben sollte man denen nicht!

  11. Herr Nitsche sollte sich hin und wieder „Die Anstalt“ im ZDF anschauen. Dort erfährt er auch was sich in der Ukraine abspielt. Und wenn er Zeit und Lust hat kann er sich auch die „Nachdenk Seiten“ abonnieren. Aber ich befürchte, „Nachdenken“ ist nicht seine Sache.

    1. Nachdenkseiten ist im INTERNET, da wo sonst nur Kinderpornos und geklaute Musik ist und NAHZIES

      Genosse Nitsche hat für diese Arbeit Assistenten.

      Genosse Nitsche betreibt ausschliesslich one-way-Kommunikation.

      Er sendet, wir empfangen. UND FEDDICH, VERSTANDEN !!11elf

  12. Ich habe offensichtlich heute morgen gegen 11Uhr in meinem Kommentar was verwechselt.
    Ich bitte das zu entschuldigen und authorisiere Sie den Text zu korrigieren.

  13. Die Journalisten ernten was sie säen! Der Vertrauensverlust ist sehr groß.

  14. Früher war nicht alles besser. Aber man hatte nie den Eindruck, dass in diesem Land, als einer der in diesem Land die Werte schafft, nur noch von Schmarotzern, Lumpen und anderem Gesindel aus Industrie und Politik umgeben ist. Hier benehmen sich eher die Eiferer gegen die AfD und Pegida in ihren Hetztiraden wie Neonazis, denn sie leugnen hochnäsig und arrogant eine schlechte Politik zu machen. Ein Justizminister bezeichnet die Demonstranten als Gesindel, er verkennt sie Sachlage, er gehört zu dem Gesindel. Ein Emporkömmling, der auf Grund seiner Parteizugehörigkeit von der Merkel zu dem gemacht worden ist, was er jetzt ist und nicht durch Leistung. Auch ist er vom Bürger nicht gewählt worden. Alles ist beim Alten. Wie in der sozialistischen Heimat von Frau Dr. Merkel, der Perle aus der Uckermark. Die Einheitspartei SPD/CDU wurde gewählt und fördert ihre Günstlinge – Schmarotzer aus Politik und Wirtschaft und der Bürger muß dafür Zahlen. Egal wie! In Pegida bündelt sich die Unzufriedenheit mit der DDR – light unter den Genossen Gabriel und Merkel.

  15. Es ist fast ein wenig schade, dass Herr Nitsche dem SED-Zentralorgan NEUES DEUTSCHLAND am Ende der 80er Jahre nicht zur Verfügung stand. Mit solch‘ nassforschen Redakteuren an der Spitze der Staatsmedien hätte das Ende der DDR verhindert werden können. 😉 … Nun aber im Ernst: Schon allein die Bezeichnungen „sanfter und wohlwollender Journalismus“ für das, was die Leute im Lande hören, sehen und lesen wollen, zeigt, dass er gar nicht verstanden hat, was man von ihm erwartet. Nein, Herr Nitsche, nicht „sanft und wohlwollend“ soll Ihr Journalismus sein, sondern knallhart und glasklar – weil unvoreingenommen und absolut tendenzfrei. Leider ist er das bisher in keiner Weise.

  16. Ich finde diesen Artikel sehr interessant, zugleich aber auch arrogant. Nun muss ich vorwegschicken, dass ich in der Schule Russisch gelernt habe und auch noch ein paar Brocken verstehe. Wenn ich dann selbst merke, wie manche Aussagen falsch übersetzt werden, dreht sich bei mir der Magen um. Das war beispielsweise in einem vom ZDF auf der Halbinsel Krim geführten Interview der Fall. Dort sagte eine Bewohnerin „Ich denke, dass“, übersetzt wurde es aber mit „Es ist so.“ Für mich macht das schon einen gewaltigen Unterschied, ob ich etwas annehme, dass es so ist, oder ob es wirklich so ist. In diesem Beitrag traten auch noch mehr Übersetzungsfehler auf. Ich habe auch noch ein Beispiel für falsche Berichterstattung, diesmal allerdings aus Palästina. Im Kinderkanal (KiKa) kam in den Logo-Nachrichten ein Beitrag über eine Schule, die von Israelis bombardiert wurde. Dabei erzählte der Berichterstatter, dass trotz aller Probleme versucht werde, den Schulbetrieb weiterzuführen. Zwei Stunden später wurde der gleiche Beitrag im ZDF heute-journal ausgestrahlt, allerdings mit teilweise neuem Text. Hier hieß es dann, dass ein Schulbetrieb auf Monate hinweg nicht möglich sei. Ja, was denn nun???

    Genauso würde mich mal interessieren, was mit den beiden Flugzeugen der Malaysian Airlines passiert ist? Wer hat MH17 abgeschossen? Wo ist MH370 verblieben? Das wären doch auch mal Themen, zu denen Journalisten investigativ recherchieren könnten und sollten.

    Ich habe auch noch einen weiteren Verdacht. Kann es sein, dass sich die Spannungen zwischen den USA, der EU und Russland auch dadurch verstärkt und verschärft haben, dass Russland Edward Snowden Asyl bzw. Schutz gewährt hat? Kann das vielleicht einer der vielen Aufhänger der ganzen Problematik sein? Auch das wäre sicher ein Thema, über das mal von Journalisten, aber auch von Politikern nachgedacht, aber auch die Öffentlichkeit informiert werden sollte.

    Und was ist mit den Geheimverhandlungen zu TTIP, CETA etc.? Warum wird hier die Bevölkerung nicht in Kenntnis gesetzt, bevor die Verträge unterschrieben werden? Was soll hier vertuscht werden? Auch ein Thema für Journalisten.

    Natürlich gibt es noch viele Themen mehr, denen Journalisten, die ihren Beruf ernst nehmen und keinem vorgegebenen Credo folgen, nachgehen sollten. Beispielsweise nach mittlerweile 25 Jahren Anpassung des Ost-Gehalts an die Westlöhne, desgleichen die Rentenbezüge et cetera.

    1. Beispiele könnte ich wohl mittlerweile hunderte nennen, jedoch informiere ich mich nicht mehr über diese Kanäle!

      Was TTIP/TISA und CETA anbelangt, so soll hier nicht nur etwas verschwiegen werden, hier wird eindeutig etwas installiert, zum Schaden der Menschen in Europa! Das alles hat annähernd nichts mehr mit Demokratie zu tun! Es gibt hier transatlantische Interessenvereinigungen, die sichj diese Welt aufgeteilt haben. Weil Russland das Spiel nicht nach deren Regeln mitspielt, versucht man hier einen Krieg auf europäischen Boden zu forcieren! Das Gerede von der Neuen Weltordnung ist leider alles andere als eine krude Verschwörungstheorie! Vor allem auch nachfolgende Generationen wird man sämtliche Lebensgrundlagen nehmen. Die Menschen sollen nur noch als Arbeitssklaven für eine globalisierte Welt der Banken und Großkonzerne arbeiten!

      1. Gratulation zu diesem Kommentar.
        Wenn man sich die Reaktionen der Medienvertreter anschaut hat man das Gefühl das die das wirklich glauben was Sie schreiben. DAS macht einem wirklich Sorgen und die Gehirnwäsche scheint doch eine besondere Qualität zu haben. Sie verhalten sich Suchtkranke…

        Großkonzerne und Finanzeliten rund um die FED und Wallstreet sowie der militärische und industrielle Komplex sind nichts anderes als orgnisierte Kriminalität und eine oder besser gesagt DIE Gefahr für die Welt und die Zukunft aller Kinder.

        Es wird höchste Zeit das etwas passiert!!!

        Bzgl der Medien nenne ich nur den Namen Heim Saban und jeder weiß wer die Medien steuert und warum so berichtet wird.

        Falls die Leute auf die Barrikaden gehen bin ich gespannt wie das System reagieren wird. Wahrscheinlich mit Terror oder Krieg und abschliessenden Polizeigesetzen. Wir sollten uns jedoch darüber im klaren sein das wir es mit Kriminellen zu tun haben denen unser Schicksal völlig egal ist.

  17. Nicht die Nachricht, dass 63 % der Deutschen der Ukraine-Berichterstattung nicht glauben sollte Sorgen bereiten, sondern die anderen 37 %.

  18. Betrachtet man die Themen und die Herangehensweise der Medien, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es vielfach um Auflagenzahlen geht, die nur mit Sensationsjournalismus zu erreichen sind. Was wollen die Menschen lesen…?? Neues über die IS Greúeltaten, über negative Aussagen von Herrn Putin, den Krieg in der Ukraine, Luftangriffe auf irgendwelche Stellungen etc. und…? Sie bekommen all das von den Medien präsentiert. Mir fehlen in der allgemeinen Berichterstattung wiederholte Stellungnahmen hiesiger islamischer Vereinigungen mit einer klaren Distanzierung zu IS und dem Dschihad, mir fehlen Berichte über gemeinsame deutsch – nicht-deutsche Kulturveranstaltungen (und die gibt es genügend); mir fehlt schlichtweg die Anstrengung der Medien bei all den negativen Nachrichten etwas zur Völkerverständigung beizutragen; das wäre eure Pflicht. Weder bodenständige Türken, Syrer, Iraner noch Deutsche wollen in einem unstabilen Umfeld leben; das sollte uns allen bewusst sein. Gebt dem Mob nicht was er will. Mit einer Berichterstattung in Wort, Bild oder Film erreichen dei PEGIDA’s dieser Welt ihr Ziel. Die Demos werden größer, weil die Menschen ihre Ängste bestätigt sehen. Und… ich habe Verständnis für diese Menschen… unsere Politiker und die Medien offensichtlich nicht.

    1. Sehr guter Beitrag, danke!
      Nachrichten sind ein Produkt und wollen gut und leicht verkauft werden. Journalisten kochen ein Problem hoch und wenn es dann aus dem Ruder läuft, waschen sie ihre Hände in Unschuld. Völkerverständigung wäre dringend nötig und bitte keine rührseligen Geschichten, sondern ernsthafte Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Positionen auf Basis einer ehrlichen und wohlwollenden Grundhaltung.

  19. Die Medien ARD und ZDF dienen tum Großteil eben doch der revanchistischen Außenpolitik der USA und Deutschland – mittlerweile nimmt sich das ja nicht viel. Es gibt genug entlarvende Beispiele anderer Berichtetstattungen. Aber was wundert es auch: die Finanzierung der Sender über eine fragwürdige Rundfunksteuer, die Laufrichtung, die dafür wöchentlich Frau Merkel gibt, ist doch Indiz genug, dass sich beide Sender nicht objektiv nennen können. Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing. Da täuschen auch nicht Quoten-Kabarett und einige tolle sozialengagierte Beiträge einiger mutiger (freier) Journalisten nicht drüber weg. Und jetzt diese Jammerhaltung dieses Herrn, ja, woher kommen denn solche Umfrageergebnisse der Medienverdrossenheit.

  20. „Die Verunsicherten öffnen sich Gruppierungen, “die Entlastung anbieten, vermeintlich Sicherheit verheißen, einfache Antworten geben und Schuld zuweisen”

    Damit hätte er wohl auch die Politiker oder Medien als Meinungsmacher meinen können! Es ist irgendwie schon unwürdig, wie diese Brandstifter herum jammern. Sie weigern sich vehement zu bgreifen, dass die Menschen ihre Meinungsmache durchschaut haben und immer mehr noch durchschauen werden. Mit welcher Frechheit und Chuzpe man immer noch versucht, den Rest der Welt als unmündige und dumme Idioten darstehen zu lassen! Ich warte auf den Tag, dass dieses Regime kippt und sich auch dieser sog. Chefredakteur zu verantworten hat!

  21. All diese jungen, angepassten Journalisten: Sie wähnen sich als Inhaber eines Qualitätspasses, weil sie bei ARD, SPON etc. schreiben dürfen. Schaut euch mal die Tagesschau vor 20 Jahren an, wie da berichtet wurde. Ich habe schon 2006 mein Kabelabo gekündigt, weil es unerträglich wurde. Was ich jetzt aber bei youtube sehen kann, ist derart schlecht, dass ich Gehirnkrämpfe kriege, wenn ich es sehe. Diese Arschkriecherei den Mächtigen gegenüber: schämt euch! Wobei ich nicht meine, dass diese Leute wirklich den Krieg wollen … wenn er käme, würden sie sich verkriechen und wie Kleinkinder heulen. Sie schreiben nur der political correctness und dem Mainstream hinterher – weil sie kritisches Denken nie gelernt haben. Und dann gehen sie auch Andersdenkende los. DAS ist Stalinismus!

  22. was der Herr Chefredakteur von sich gibt. Betrachten wir doch nur die Berichterstattung unserer Qulaitätsmedien in der Ukraine-Krise. Man glaubt sich in Dantes „Inferno“ zu befinden. Es ist das Inferno der Kriegshetze. Überall der gleiche Tenor, Pution wird als Mephisto, ja als Ausgeburt alles Bösen in der Welt dargestellt. Sie sind sich komischerweise alle auf einmal einig. Noch vor 30 Jahren gab es kritische Berichterstattung, jetzt nicht mehr. Früher einmal sehr kritisch und hinterfragend, aber jetzt dämagogisch und kriegshetzend im vorauseilenden Gehorsam der Spiegel. Stoppt Putin jetzt, mit einer karikativ dargestellten Fratze die den Mann, der immerhin von den Russen gewählt worden ist, verdächtig nahe mit der Physiognomie eines Pavians darstellt. Übler geht es nicht mehr. Die Redakteuere des Stern haben scheinbar Julius Streichers „Stürmer“ im III. Reich als Vorbild genommen, in dem derartige bösartige Manipulation der „Wahrheitsfindung“ diente. Alleine durch dieses Cover wird der Leser animiert, das Drecksblatt SPIEGEL zu kaufen. Wenn er es dann liest, ist er durch die plakative Aussage und die unsägliche Karrikatur negeativ gegenüber Putin vorgespannt. Absicht der Manipulatoren: Der Leser findet dann seine Bestätigung in dem Bericht. Diese Berichterstattungen verstossen ganz klar gegen den deutschen Pressekodex, die Schreiberlinge gehören vor ein Gericht! In den russischen Mexdien wie RT, Rio Novosti und anderen werden zwar auch nur die russischen Sichtweisen vertreten, aber ich habe noch nirgends einen einzigen Bericht gelesen, in dem gegen den Westen eine derartig infame Hetze mit derartigen Karrikaturen praktiziert wird. Die grosse deutsche Zeitung, die die Kriegsgefahr herunterspielend Russland als „atomaren Zwerg“ dargestellte, schoss wohl den Vogel ab. Unsere Politiker, die aktiv noch am Maidan parteinehmend selbst in den Ukraine-Konflikt eingegriffen haben und die sie unterstützenden Medienvertreter, gehören im Prinzip vor den internationalen Gerichtshof und abgeurteilt wegen Vorbereitung eines Krieges.

    doch schon

    1. Wir sollten auch alle darauf drängen, dass es so kommt! Ich werde dies alles keinesfalls vergessen! Auch das Internnet vergisst nichts! Diese Leute sind üble Kriegshetzer, und sie werden sich dafür eines schönes Tages verantworten!

  23. was der Herr Chefredakteur von sich gibt. Betrachten wir doch nur die Berichterstattung unserer Qulaitätsmedien in der Ukraine-Krise. Man glaubt sich in Dantes „Inferno“ zu befinden. Es ist das Inferno der Kriegshetze. Überall der gleiche Tenor, Pution wird als Mephisto, ja als Ausgeburt alles Bösen in der Welt dargestellt. Sie sind sich komischerweise alle auf einmal einig. Noch vor 30 Jahren gab es kritische Berichterstattung, jetzt nicht mehr. Früher einmal sehr kritisch und hinterfragend, aber jetzt dämagogisch und kriegshetzend im vorauseilenden Gehorsam der Spiegel. Stoppt Putin jetzt, mit einer karikativ dargestellten Fratze die den Mann, der immerhin von den Russen gewählt worden ist, verdächtig nahe mit der Physiognomie eines Pavians darstellt. Übler geht es nicht mehr. Die Redakteuere des Stern haben scheinbar Julius Streichers „Stürmer“ im III. Reich als Vorbild genommen, in dem derartige bösartige Manipulation der „Wahrheitsfindung“ diente. Alleine durch dieses Cover wird der Leser animiert, das Drecksblatt SPIEGEL zu kaufen. Wenn er es dann liest, ist er durch die plakative Aussage und die unsägliche Karrikatur negeativ gegenüber Putin vorgespannt. Absicht der Manipulatoren: Der Leser findet dann seine Bestätigung in dem Bericht. Diese Berichterstattungen verstossen ganz klar gegen den deutschen Pressekodex, die Schreiberlinge gehören vor ein Gericht! In den russischen Mexdien wie RT, Rio Novosti und anderen werden zwar auch nur die russischen Sichtweisen vertreten, aber ich habe noch nirgends einen einzigen Bericht gelesen, in dem gegen den Westen eine derartig infame Hetze mit derartigen Karrikaturen praktiziert wird. Die grosse deutsche Zeitung, die die Kriegsgefahr herunterspielend Russland als „atomaren Zwerg“ dargestellte, schoss wohl den Vogel ab. Unsere Politiker, die aktiv noch am Maidan parteinehmend selbst in den Ukraine-Konflikt eingegriffen haben und die sie unterstützenden Medienvertreter, gehören im Prinzip vor den internationalen Gerichtshof und abgeurteilt wegen Vorbereitung eines Krieges.

  24. …diese Jammerei dieser Leute, die von einer ergaunerten Steuer, die eigentlich auch keine ist, sich gut mästen lassen! Diese Rundfunk-Abgabe verstösst so ziemlich gegen jedes Recht, was vor der Zeit Merkel noch Bestand hatte! Liebe Journalisten des ÖR und anderer Gleichschaltungsmedien – ich verachte Euch zutiefst! Ich würde mich einfach nur noch in Grund und Boden schämen! Wäre ich Journalist und man würde mich auf einer Party nach meinem Beruf fragen, würde ich defininitv lügen müssen! Aber diesem Herrn und vieler seiner Kollegen ist offenbar JEGLICHES Schamgefühl abhanden gekommen!

  25. Vielleicht braucht es noch eine Krieg zwischen Medien und Konsumenten.

    1. Der Krieg ist schon im vollen Gange. Den das ist ja der Grund dafür, dass die Medienvertreter mit solch verzweifelten und dilletantischen Wortmeldungen versuchen eine selbstverschuldete Kehrtwendung herbeizuführen. Was bei den Journalisten noch nicht angekommen ist, ist die Tatsache, dass sie es heute mit gut bis besser informierten Bürgern zut tun haben, als das noch vor 20 Jahren der Fall war. Darin liegt Risiko und Chance zugleich. Aber weder das ein oder andere wird offensichtlich in der Planung berücksichtigt, da man sich auf die bisherigen und bis dato funktonierenden Vorgehensweisen verlässt….

  26. Liebe Freunde,
    teilweise sind Eure Kommentare gut, teilweise aber unsachlich. Es nützt wenig, nur herumzumotzen. Wir sollten uns zusammentun um gemeinsam etwas gegen Überheblichkeit in Politik und Medien zu unternehmen. Denn nur gemeinsam ist man stark. Solange wir Wähler nicht gemeinsam unsere Stimme erheben und für uns selber sprechen, solange werden Politiker weismachen, dass sie für uns sprechen, weil wir es ja angeblich nicht können.
    Warum gibt es bisher keine Fernsehrunde nur mit parteilosen Bürgerinnen und Bürgern, die über Politik und Politiker sprechen. Aber soweit sind die Medien noch nicht.

  27. Klar, Pegida ist Schuld. Die gibt es zwar erst seit wenigen Wochen, während die Ukraine-Krise seit einem Jahr tobt, aber trotzdem, Pegida…. Ist schon recht.

    Irgendwie haben die „Journalisten“ der „Qualitäts“-medien noch immer nicht begriffen, dass sich die Menschen dank Internet heutzutage problemlos international informieren können und deshalb auf die „Qualitätsmeldungen“ und -manipulationen unserer Berufslügner nicht mehr angewiesen sind, sei es die Ukraine, Syrien oder die außerordentlich propalästinensische und gegen Israel gerichtete Berichterstattung von ARD und ZDF. Auch in Punkto Pegida kann man sich via Facebook wahrheitsgetreuer informieren – so ein Pech aber auch.

  28. Und wieder mal voll daneben Herr Nitsche ,ein Land das nachweislich
    Foltert ist ein Unrechtsstart und muss auch von der Presse als solches
    benannt werden. Sie und ihres gleichen verharmlosen die Folter im Fall
    der USA als Verschärfte Verhörmethode.Zum Beispiel hat die Tagesschau
    es geschafft in einem dreiminütigen Beitrag über die 600 Seiten in der die
    Folter der USA beschrieben werden das Wort Folter vollständig zu vermeiden.
    Wo ist da der knallharte objektive Journalismus

  29. “Auf dem Nährboden der Angst vor einem neuen Kalten Krieg gedeiht die Hetze gegen Journalisten.“

    Hier hätte ich fast aufgehört zu lesen, den dieser Satz beinhaltet die komplette Irrationalität mit der wohl ein letzter Versuch unternommen werden soll, den schwarzen Peter auf absolut dumme Weise weiterzureichen. Den:

    1. Ohne die s. g. Journalisten gäbe es keinen Kalten Krieg, und gemäß Ursache – Wirkungsbeziehung auch keine Angst davor.

    2. Und Punkt eins ist genau der Grund für die „Hetze“ gegen die Journalisten

    Also warum regt sich da einer darüber auf, Kartoffeln ernten zu müssen, wenn er diese auch gesäht hat. Die Hetze erklärt sich aus einem einfachen Grundprinzip: Es wurde ein Vertrauen in eine Berufsgruppe gesetzt, die offentsichtlcih nicht im Stande ist, diese zu erfüllen. Somit ist das Handeln dieser Berufsgruppe, und die damit verbundene Wertschöpfung für die Gessellschaft, obsolet geworden.

    Und kein annähernd vernunftsgerichteter Mensch in unserer aufgeklärten Welt benötigt diesen Journalismus, der nicht annähernd die Anforderungen an eben diesen erfüllt.

    Also entweder versuchen sich die Journalisten auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren oder sie werden dem Beamtentum gleich zu einem Instrument der Politik verkommen (wie so oft in der jungen Geschichte der Berichtserstattung).

    Ihr habt die Wahl.

  30. Ich glaube, hier regt sich die falsche Seite auf. Seriöse Studien belegen, dass 70 Prozent der deutschen Journalisten links sind. Dem entsprechend berichten sie – nämlich hauptsächlich Putin-freundlich. Der kleine Diktator (den H-Vergleich lasse ich hier mal weg) aus Moskau darf sogar eine halbe Stunde im Ersten seine Statements ablassen, ohne dass dieser Super-Journalist vom NDR auch nur einmal kritisch dessen Positionen hinterfragt oder andere kritische Fragen stellt. Im deutschen Fernsehen dürfen „Journalisten“ von Russia Today, der Stimme Russlands und anderen zu 100 Prozent von Putin bezahlten Medien permanent in Talkshows ihre Putin-Propaganda ablassen. Und wer behindert die Berichterstattung aus dem Krisengebiet? Die Ukrainer, oder Russen und Separatisten? Ich bin froh, dass es Udo Lilischkis und Golineh Atai gibt. Ich nutze auch andere Quellen, u.a. Freunde direkt in der Ukraine. Keiner ist fehlerfrei. Aber durch Leute wie Lilischkis und Atai fühle ich mich ziemlich gut informiert. Deren Berichte stimmen über große Strecken mit dem überein, was ich aus anderen seriösen Quellen erfahre.

    1. Kannst du deine seriösen Studien mal offenlegen?

      Ich verstehe deine Argumentation von „links“-gerichteten Journalisten nicht, denn ein Journalist sollte nicht nach Denkmustern „links-rechts“ berichten, sondern nach „objektiv-subjektiv“. Und zur Objektivität gehört nun mal, beide Seiten anzuhören und unabhängig von der subjektiven Meinung ein gleiches Gewicht zu verleihen.

      Aber aus deinem Statement lese ich heraus, dass der Zug für dich abgefahren ist…. willkommen in der schön schwarz-weissen Welt!

    2. Nun ja, es gab auch im Dritten Reich sicherlich Menschen, die sich durch den „Stürmer“ gut informiert fühlten und bis zuletzt an den Endsieg glaubten. Schön, dass für Sie die Medienwelt noch in Ordnung ist, so lebt es sich stressfreier.

  31. Der ARD-Chefredakteur sagt: „Medien als Sündenböcke“. Zur eigenen Arbeit klingt das nach Selbstmitleid, zum eigenen Umgang mit den Alternativen, wie ein Geständnis.

  32. Die Berichterstattung wird auch vom Jammern nicht besser. Informiert euch in ununabhängigen Medien.

    1. Unabhängige Medien gibt es nicht…. den der Berichtserstatter ist immer von seinen Geldgebern abhängig. Bei den öffentlich rechtlichen ist es der Staat, bei den freien Bloggern oder den nicht öffentlich rechtlichen die Kundschaft. Und jeder richtet sich an die Anforderung, die im der Kapitalgeber vorgibt. Wenn er das nicht tut, ist er weg. Und nur die wenigsten (wie Edward Snowden) sind dazu in der Lage.

  33. Richtig, Robert. Unabhängiger Journalismus sollte gefördert werden durch den Beitrag aller. Correctiv zum Beispiel hat sich dieser Aufgabe angenommen und berichtet unabhängig – finanziert durch Spenden der Mitglieder.
    Die Themen der Recherchen werden durch Anfragen eingebracht.
    Übrigens nutzen auch schon die Öffentlich Rechtlichen die Recherche-Ergebnisse und -Beiträge, die Correctiv unabhängig erstellt.
    Schaut Euch das mal an und urteilt selber.
    Ich finde, dieses Beispiel sollte Schule machen und wir brauchen mehr solcher Initiativen in verschiedenen Standorten unseres Landes.

  34. Wenn man selbst beteiligt ist -solch eine Mahnwache mitmacht,erlebt,welche humanen christlichen und ethischen Ziele dort angemahnt werden und dann einen total verdrehten Bericht lesen oder sehen muß ,hat man dann nicht den durch die eigenen Erfahrungen erlebten Beweis der Medienlügen? Warum macht man sich nicht Gedanken darüber, endlich mal wahrheitsgemäß zu berichten ,statt immer und überall diejenigen,die diese Lügen selbst erleben , mit der rechten Keule totschlagen zu wollen?
    es ist einfach widerwärtig-kümmert euch doch endlich mal darum die wahren Kriegstreiber, die unser ganzes Umfeld schon in verseucht haben ,zu entlarven ! Die Kriegslügen der USA (Irak )sind doch schon lange bekannt u.v.a. mehr-es gibt doch sehr viele Menschen ,die hier Bescheid wissen und die sich nicht mehr verblöden lassen. Jetzt wird PEGIDA installiert,um von der viel größeren Gefahr nämlich Weltkrieg abzulenken und unsere Marionetten in der Regierung tun nichts für den Frieden,nein Waffengeschäfte werden noch abgesegnet-es ist mehr als zum Kotzen!

    1. So ist es. Aber in den Köpfen der Mehrheit ist das noch nicht angekommen, weil eben diese Mehrheit nicht betroffen ist. Ich bin dafür, dass jeder ein soziales Jahr in einem „medialen“ Krisengebiet verbringen sollte (egal, ob Somalia, Irak, Syrien), um dadurch eine Vorstellung vom Auseinanderfallen zwischen Berichtserstattung und Realität zu bekommen. Innerhalb kürzester Zeit würden dadurch die manipulativen Medien als Informationsquelle überflüssig werden. Schöne Vorstellung, aber unrealistisch. Den solange die Nachfrage nach den einfach gestrickten Weltbildern (wir sind die Guten, weil Freiheit, Demokratie usw.) da ist, wird diese Nachfrage auch erfüllt.
      Und an diesem neuralgischen Punkt kann jeder ansetzen…. Zeitungsabo kündigen und gegen die GEZ Zwangsabgabe protestieren.

  35. Erst wenn die letzte Tagesschau gesendet und wenn der letzte öffentlich-rechtliche Fernsehsender abgeschaltet ist, werdet ihr merken, dass man von RTL und Pro7 nicht leben kann. Ich wüsste nicht EINEN Grund, warum ich den Veröffentlichungen selbsterklärter Blogger mehr trauen sollte als denen eines öffentlich-rechtlichen Medienhauses, in dem Menschen ein Studium abgeschlossen und eine jahrelange Ausbildung mit harter Selektion genossen haben. Eure Logik „Das etablierte ist böse, das neue ist gut“ ist mir zu einfach.

    1. Puh, endlich mal ne andere Meinung – und ich dachte schon, hier gibt’s nur noch die, die die öffentlich-rechtlichen Sender mit dem nationalsozialistischen „Stürmer“ gleichsetzen!

    2. Du solltest ja auch keinem „selbsterklärtem Blogger“ trauen, sondern deinem gesunden Menschenverstand. Und hättest du den, dann wüsstest du, dass „ein Studium abgeschlossen und eine jahrelange Ausbildung mit harter Selektion“ keine Garantie für unabhängigen und objektiven Journalismus ist. Nachdem „der Stürmer“, auf dessen Mitarbeiter deine Argumentation wie Faust aufs Auge passt, aufgrund der sinnentleerten Kommentierung von R. O. wohl als Filter zum abschalten dient, nehme ich an dieser Stelle einfach China als Beispiel. Glaubst du wirklich, dass dein Argument auch nicht auf die dortigen Journalisten zutrifft?
      Allein das Wort Selektion! Wer selektiert, und nach welchen Kriterien?
      Und bevor man seine Meinungsbildung an den öffentlich-rechtlichen ausrichtet, sollte man sich lieber die Zeit nehmen und sich 500-Jahre fundierte Geschichtsschreibung aneignen, um daraus auf das heutige Tagesgeschehen zu schließen. Spätestens dann erkennt man die fatalene Lücken jeglicher Berichtserstattung (egal aus welcher Quelle).

  36. Heute in der FAZ der schreibt Christian Geyer eine sehr schönen Artikel zum „Triumph des Ressentiments“. Alles auf den Punkt gebracht, brilliant analysiert, wunderbar geschrieben. Ein Beispiel dafür, was die Medien leisten.

  37. Und weil die ARD ja so sehr auf Top recherchierte Berichterstattung steht, hat sie ganz vergessen zur Bundespressekonferenz bezüglich CIA FolterBericht zu gehen. Dort waren nur einige wenige investigative Journalisten da( siehe YouTube) die schwierige Fragen stellten. Von den Mainstreamer war keiner da. Aber uns DDRler verbietet man nun auf die Krim zu fahren. Das hatten wir alles schon mal. Habt ihr ARDler mal ein Wort über die neuen USA Resolution bezüglich Russland und Ukraine gebracht? Da wird der 3.WK praktisch bereits in gesetzesForm gebracht. Und deshalb vertraut euch keiner mehr. Ihr seit demaskiert!

  38. Welche Verschwörungstheorien?

    Was hat die Forderung nach unparteiischer, propaganda- und fehlerfreier Berichterstattung mit Verschwörung zu tun?

    Was hat die Forderung nach Aufklärung von Verbrechen wie der MH17-Abschuss oder der Massenmord von Odessa mit Verschwörung zu tun?

    Warum wird versucht, Leute, die kritische Fragen zur Ukraine-Berichterstattung haben, in einen Topf mit Pegida-Rechtsradikalen zu werfen?

    Warum werden Leute, die kritische Fragen zur Ukraine-Berichterstattung haben, von großen Teilen der Presse als Trolle, Irre, Hassblogger, Putinversteher und Agenten Russlands beschimpft?

  39. …kurz vor dem Einlullen durch deutsche Ukraine-„Berichterstattung“ fast aller TV-Sender, Deutschlandfunk und mainstream-Printmedien sei noch zum
    Nachdenken ein Blick auf blogs (geolitico, oeconomicus u. a.) sowie
    RT international und deutsch empfohlen.
    Die Wahrheitsfindung wird etwa in der Mitte liegen !

    Christian G. Christiansen, Berlin

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

Werbeanzeige

Werbeanzeige