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ProSiebenSat.1 darf regionale Werbespots senden

ProSiebenSat.1-Vorstandschef Thomas Ebeling
ProSiebenSat.1-Vorstandschef Thomas Ebeling

Diese Entscheidung dürfte vielen lokalen Sendern und den Verleger-Verbänden nicht sonderlich gefallen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in letzter Instanz entschieden, dass ProSiebenSat.1 auch in ihrem Überregionalen-Programm regionale Werbung senden darf.

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Dieser Gerichtsbeschluss eröffnet dem Sender jetzt völlig neue Vermarktungsfelder, weil ProSiebenSat.1 jetzt auch lokale Unternehmen ansprechen kann, für die sich das Schalten bundesweiter Clips nicht lohnen würde.

Dem Beschluss aus Leipzig ging ein negativer Gerichtsbescheid vom Verwaltungsgericht Berlin aus dem September 2013 voraus. Damals waren der TV-Gruppe die lokalen Spots mit dem Argument untersagt wurden, dass die Münchner nur über nationale Sender-Lizenzen verfügen würden.

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„Das Urteil bestätigt unsere Auffassung, dass regionale Werbung auf Basis der nationalen Lizenzen möglich ist, weil Werbung kein Bestandteil des lizenzierten Programms ist“, kommentiert Sendersprecher Julian Geist. „Damit ist die rechtliche Grundlage geschaffen, auf der wir gemeinsam mit unseren Partnern nun aktiv das Geschäftsmodell der dezentralen Werbung vorantreiben werden.“

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