Sony: Hacker veröffentlichen James Bond-Drehbuch von „Spectre“

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Foto: dpa

Der Hackerskandal um Sony Pictures zieht immer weitere Kreise. Nicht nur alle möglichen Interna zum Steve Jobs-Film kursieren seit vergangener Woche – auch eine frühere Version des Drehbuchs vom neuen Bond-Film steht seit dem Wochenende im Netz und wurde nun vom US-Klatschportal Gawker verbreitet.

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Warnung vorab: Wer sich die Spannung auf den nächsten Bond-Film „Spectre“ erhalten will, der seit letzter Woche abgedreht wird und am 31.Oktober nächsten Jahres in die deutschen Kinos kommt, der sollte nicht weiterlesen. Das US-Klatschportal Gawker, das in der Vergangenheit schon keine Probleme damit hatte, brisantes Material zu enthüllen, berichtet detailliert, was wir 2015 vom 24. Bond-Film erwarten können.

Vor allem dies: Einen Superhelden (wieder gespielt von Daniel Craig) im Kampf gegen das Alter. Wie schon im Vorgänger-Film „Skyfall“ steht die Zwangspensionierung im Raum (diesmal nach Fusion der Geheimdienste MI-6 und MI-5) – und wieder einmal regelt 007 die Dinge auf seine Weise: mit der Erfüllung einer letzten Mission der verstorbenen Chefin M. in Europa.

Produktionskosten von angeblich über 300 Millionen Dollar

Bond wird dabei in ein intimes Techtelmechtel mit einer Frau verwickelt, deren Mann 007 einst tötete – die 50-jährige Monica Belluci darf sich erwartungsgemäß in die Ahnengalerie der Bondgirls einreihen. Doch Bond wäre nicht Bond, wenn er auch an der weitaus jüngeren Tochter eines früheren Bösewichts aus „Casino Royale“, gespielt von der 29-jährigen Léa Seydoux, interessiert wäre – das Abenteuer findet in Marokko statt.

So weit, so vorhersehbar. Wie die Leaks enthüllen, waren die Sony-Bosse jedoch vor allem mit dem Drehbuch des letzten Film-Drittels, in dem Oscar-Preisträger Christoph Waltz als Bösewicht in Erscheinung tritt, unzufrieden. Inwieweit hier noch nachgebessert wird, erscheint noch unklar. Fest scheint dagegen zu stehen, dass der 24. Bond-Streifen mit Produktionskosten von über 300 Millionen Dollar der teuerste in der 52-jährigen Film-Geschichte werden soll.

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