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Schwächstes „The Voice“-Finale der Geschichte, Super RTL triumphiert mit der „Schneekönigin“

„The Voice of Germany“-Siegerin Charley Ann Schmutzler
"The Voice of Germany"-Siegerin Charley Ann Schmutzler

Die vierte Staffel von "The Voice of Germany" ging mit neuen Tiefstwerten zu Ende. Mit 3,15 Mio. sah eine halbe Million weniger zu als beim Finale 2013, bei den 14- bis 49-Jährigen ging es unter die 2-Mio.-Marke. Grandiose Zahlen holte Super RTL mit dem Animationsfilm "Die Schneekönigin" - u.a. Platz 12 bei den 14- bis 49-Jährigen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „The Voice“-Finale fällt auf Minusrekord

Ihre Rekordquoten holte „The Voice“ nie in der Endphase einer Staffel, sondern immer bei den Blind Auditions. Auch in diesem Jahr ging der Show hinten raus etwas die Luft aus. Zudem gab es nun die schwächsten Final-Zahlen aller vier Staffeln. Sahen 2011 noch 4,40 Mio. zu, waren es 2012 noch 3,49 Mio., 2013 dann bessere 3,65 Mio. und nun schließlich 3,15 Mio. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel das Finale erstmals unter die 2-Mio.-Marke – mit 1,73 Mio. und 17,7%. Dennoch – und trotz der Tiefstwerte – „The Voice of Germany“ war auch 2014 wieder ein voller Erfolg, ein Programm 2015 von Sat.1 und ProSieben ist ohne eine fünfte Staffel eigentlich nicht vorstellbar.

2. Super RTL holt Mega-Quoten mit russischem Animationsfilm

Schampus dürfte am Wochenende bei den Super-RTL-Verantwortlichen fließen, denn solche Quoten, wie sie der Sender am Freitag geholt hat, sind eine absolute Seltenheit für den Familiensender. 1,59 Mio. Leute sahen um 20.15 Uhr den russischen Animationsfilm „Die Schneekönigin“, der wie der Disney-Welthit „Die Eiskönigin“ auf Hans Christian Andersens Märchen „Die Schneekönigin“ basiert. Ob ein Teil des Publikums verwirrt war und den Disney-Film statt der russischen Version erwartet hat, kann dem Sender egal sein, die 1,59 Mio. (5,1%) reichten für einen hervorragenden Top-40-Platz in den Tages-Charts, nur die großen fünf Sender ARD, ZDF, RTL, Sat.1 und ProSieben waren um 20.15 Uhr stärker, Vox, RTL II und kabel eins wurden geschlagen. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 780.000 Zuschauern sogar unglaubliche 7,6% und Platz 12 der Tages-Charts, hier schlug Super RTL auch ARD und ZDF. 3- bis 13-jährige Kinder durften 470.000 aufbleiben, sie machten also nicht einmal ein Drittel des Publikums aus.

3. „Ultimative Chart Show“ enttäuscht mit Weihnachtssongs, ProSieben überzeugt mit „Pirates of the Caribbean“

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Abseits von „The Voice“ probierte es auch RTL mit Musik. Der Erfolg war dabei aber überschaubar. „Die ultimative Chart Show – Deutschland wählt den beliebtesten Weihnachtssong“ blieb mit 2,45 Mio. Zuschauern bei 9,5% hängen, auch bei den 14- bis 59-Jährigen und den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 12,1% und 11,4% unbefriedigende Marktanteile. „Wer wird Millionär?“ erreichte vorher auch nur 13,9%, 11,8% und 10,7%. Starke Zahlen gab es hingegen für ProSieben: Mit 1,57 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 16,0% sprang „Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt“ bis auf Platz 2 der Tages-Charts, bei den 14- bis 59-Jährigen gab es 12,9% und im Gesamtpublikum mit 2,27 Mio. Sehern immerhin 8,2%.

4. ZDF-Krimis knacken 5-Mio.-Marke, ARD holt ordentliche Zahlen mit „Alle unter einer Tanne“

Den Tagessieg im Gesamtpublikum holte sich ganz klar das ZDF. Sowohl „Der Alte“ (5,02 Mio. / 16,1%), als auch die „SOKO Leipzig“ (5,06 Mio. / 16,4%) sprangen übner die 5-Mio.-Marke – als einzige TV-Programme am Freitag. Platz 3 der Tages-Charts geht mit der 9-Uhr-„heute“-Sendung ebenfalls noch an das ZDF: 4,44 Mio. sorgten für glänzende 19,2%. Die ARD-Komödie „Alle unter einer Tanne“ erreichte mit 4,12 Mio. Sehern ordentliche 13,2% Rang 5 hinter „Wer wird Millionär?“.

5. Katastrophen-Start für ARD-Comedy „Stell Dir vor…!“, „Frau Dingens“ mit toller Premiere bei Tele 5

Der nächste Vorabend-Versuch, die nächste Quoten-Katastrophe. Auch die Sketch-Comedy „Stell Dir vor…!“ versagte bei ihrer Premiere im Ersten komplett. Ganze 620.000 Menschen sahen 19.10 Uhr zu – ein desaströser Marktanteil von 2,5%. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es sogar nur 1,5%. Ein Marktanteil, den später sogar Tele 5 toppen sollte. Dort lief zu später Stunde nämlich „Frau Dingens will zum Fernsehen“ mit Axel-Springer-Akademie-Absolventin Kirstin Warnke. Immerhin 150.000 sahen die Comedy ab 0.25 Uhr – ein für Tele-5-Verhältnisse guter Marktanteil von 1,6%. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 100.000 sogar tolle 2,3%. Im Frühjahr soll es weitere Folgen geben.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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