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Condé Nast Deutschland: Print- und Online-Redaktionen werden zusammengelegt

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Condé Nast Deutschland schießt sich in die digitale Zukunft. Rein strukturell gesehen, natürlich. Print- und Online-Redaktionen werden zusammengelegt. Zudem will der Verlag seine externen Angebote ausbauen. Die bisherige Digitalchefin, Nelly Kennedy, die erst vor zwei Jahren angetreten war, verlässt Condé Nast allerdings wieder.

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Kennedy sei „eine essentielle Antriebskraft für unseren Innovations- und Digitalisierungsprozess“ gewesen, sagt Deutschland-Chef Moritz von Laffert. Kennedy hat auch die Wired-Neueinführung maßgeblich mit gestaltet. In einer Mitarbeiterinformation begründet Laffert ihren Abgang mit einem „hervorragenden externen Angebot“.

Neben der Integration der Redaktionen gibt es weitere Neuerungen. Die „Condé Nast Manufaktur“, spezialisiert auf „Corporate Storytelling“, soll künftig Content-Marketing-Lösungen für alle Medienkanäle anbieten, also ebenfalls integriert. Fotostudio, Kreativabteilung („Creative Solutions“) und Video-Team werden ebenfalls unter das Dach der Manufaktur gesteckt – und bieten Dritten ihre Dienste an. Dazu kommt eine „strategische Markenberatung“ für externe Kunden. Leiter der Manufaktur ist Wolfgang Sander.

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Ziel von Verlagschef Laffert ist es, neue Erlösfelder aufzubauen. Zu den Markenkunden, die sich von Condé Nast beraten lassen, gehören u.a. Mercedes-Benz, Douglas und Schwarzkopf. Aufgebaut wird zudem eine Abteilung, die sich „Strategy and Corporate Development“ nennt. Diese soll Projekte „rund um Digitalisierung, Produktentwicklung und Diversifizierung“ konzipieren und umsetzen.

Bereits 2012 legte Condé Nast seine vorher eigenständige Digital-Tochter mit dem Verlag zusammen. Seither seien die Digitalumsätze gestiegen, schrieb Laffert in einer Mitarbeiterinfo.

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