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Adobe übernimmt Fotolia für 800 Millionen Dollar

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Bildbearbeiter schluckt Bildanbieter: Wie Software-Pionier Adobe nach Handelsschluss bei Vorlage seiner jüngsten Quartalszahlen bekannt gab, übernimmt der Photoshop-Hersteller die Bildagentur Fotolia.

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Interessante Konsolidierung in der Fotobranche: Für stolze 800 Millionen Dollar in bar sicherte sich Adobe, der führende Anbieter von Bildbearbeitungsprogrammen, den Stockfoto-Anbieter Fotolia, der 2005 gegründet wurde.

Fotolia ist aus dem steigenden Bedürfnis der Online-Medien nach passendem Bildmaterial entstanden und verfügt nach eigener Aussage inzwischen über 34 Millionen Fotos, die lizenzfrei sind und zeitlich uneingeschränkt für alle möglichen Projekte oder Layouts erworben werden können.

Die Private Equity-Investoren KKR machen einen 166-Prozent-Gewinn
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Fotolia positionierte sich als kostengünstigere Alternative zum Platzhirsch Getty Images, der 2012 von der Beteiligungsgesellschaft Carlyle Group für 3,3 Milliarden Dollar geschluckt wurde. Auch Fotolia hat Erfahrung mit Private Equity-Investoren gemacht: 2012 investierte die Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR), die sich hierzulande einst durch ihr Engagement bei ProSiebenSat.1 einen Namen gemacht hatte, 150 Millionen Dollar für einen 50-Prozent-Anteil an Fotolia.

In anderen Worten: Die Private Equity-Gruppe konnten den Wert ihres Investments binnen 2,5 Jahren um 166 Prozent steigern. Der Software-Pionier Adobe kann sich den Zukauf dennoch fraglos leisten: der 32 Jahre alte Tech-Konzern, der u.a. die vielbenutzten Programme Photoshop, den Adobe Reader oder Flash Player im Portfolio hat, bringt es auf einen Börsenwert von über 35 Milliarden Dollar.

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