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Ex-Verlagsboss von Bild: Christian Nienhaus kehrt zurück zu Axel Springer

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Christian Nienhaus, ab 2015 Chef von Springers Sales Impact

Christian Nienhaus kehrt zurück zu Springer. Der Verlagsmanager wird Anfang 2015 Chef der Vertriebstochter Sales Impact. Torsten Brandt verlässt Springer "auf eigenen Wunsch". Nienhaus war bis Februar Co-Geschäftsführer der Funke-Mediengruppe - und einer der Strippenzieher hinter dem Kauf der Springer-Titel Berliner Morgenpost und Hamburger Abendblatt.

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Während seines Wirkens bei Springer hatte Nienhaus, 54, die Bild-Zeitung auch zum Verkaufs- und Marketingmotor des Verlags ausgebaut. Als Verlagsgeschäftsführer der Bild-Gruppe hatte er maßgeblichen Anteil an der hohen Profitabilität des Boulevardtitels. 2008 verließ Nienhaus Springer, um bei der Funke-Mediengruppe, damals noch WAZ-Mediengruppe, in die Geschäftsführung einzutreten.

Dort wirkte er erst neben Co-Geschäftsführer Bodo Hombach, dann neben Manfred Braun und später Thomas Ziegler. Bei Funke ging er überraschend, als der Kauf des Springer-Print-Portfolios durch war. Bei Springer soll Nienhaus nun „seinen enormen Erfahrungsschatz und seine Leidenschaft für Vertrieb“ einbringen, sagt Springer-Vorstand Jan Bayer. Nienhaus hat u.a. als Geschäftsführer des Badischen Verlags, der Süddeutschen Zeitung sowie der Hamburger Morgenpost gearbeitet.

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Die Tochter Sales Impact betreut die Einzelverkaufsaktivitäten sowie den Abo-Service für Springer-Titel und die an Funke verkauften Titel. Wohin es Vorgänger Torsten Brandt zieht – unklar.

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