Anzeige

Facebook arbeitet an einem Tool, das vor Peinlich-Fotos warnt


Aufpassen, wenn man fuckin‘ awesome poser shots postet!
Aufpassen, wenn man fuckin' awesome poser shots postet!

Wenig schmeichelhafte Bilder, die im Vollrausch entstanden sind, erinnern zwar eher an die ersten Tage des weltgrößten Social Networks, halten sich jedoch bis heute hartnäckig. Um das zu verhindern, arbeitet Facebooks Forschungsabteilung nun an einem Tool, das Nutzer anhand von Gesichtserkennung vor peinlichen Posts schützen soll.


Anzeige
Anzeige

Man kennt das ja: Mit steigendem Alkoholpegel fallen die Hemmungen – auch und erst recht bei Facebook. Hier ein langer Blick ins Cocktailglas, da ein paar Fratzen mit den Jungs und am Ende noch ein toller Posershot mit vier unbekannten Blondinen im Arm – wir wären schließlich alle so gerne George Clooney oder Leonardo DiCaprio (der neuerdings sogar 20 Models auf einmal abräumt).

Dumm nur, wenn man das alkoholisiert auf Facebook postet  und am Morgen, halb ausgenüchtert, die Quittung im weltgrößten sozialen Netzwerk bekommt. Was gestern nach vier Cocktails noch so witzig erschien, ist bei Tageslicht betrachtet oft nur noch peinlich – und alle wissen Bescheid: der Chef, die Kollegen und die Freundin.

Das Facebook AI Research Lab: Künstlicher Intelligenz bei Facebook im Einsatz
Anzeige

Muss nicht sein, findet Yann LeCun, der Facebooks Forschungs-Unit AI Research lab vorsteht und seit enger Zeit an einem Tool arbeitet, das als digitaler Assistent wie ein Freund in alkoholisierter Stunde mit Rat und Tat zur Seite steht – nämlich mit dem Hinweis: Poste das besser nicht.

Wie Wired berichtet, macht sich das Tool Gesichtserkennung zunutze und soll lernfähig sein. Bedeutet: Nach Abgleich mit früheren Facebook-Fotos will der digitale Assistent Unterschiede zu Bildern im alkoholisierten Zustand feststellen und eine entsprechende Posting-Warnung aussprechen.

Es dürfte nur der Beginn vom Einsatz Künstlicher Intelligenz bei Facebook sein – wie bereits bei der algorithmischen Filterung des News Feeds. Wie Wired berichtet, arbeitet die AI Research lab auch an Automatismen bei Texteingaben wie Status-Updates (automatische Hashtag-Vorschläge).

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*