Trend-Studie: Streaming schon 2015 populärer als Broadcasting TV

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Tech Der Hersteller von Netzwerk-Hardware, Ericsson, hat in einer Studie zehn Technik-Trends für die Zukunft zusammengetragen. Neben Zukunftsmusik, wie gedankenlesenden Apps oder Haushalts-Robotern, sagt die Studie bereits für nächstes Jahr vorher, dass Streaming dem herkömmlichen Boradcasting TV den Rang ablaufen wird.

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Laut der Ericsson-Studie gleicht sich das Medien-Nutzungsverhalten international immer mehr an. 2011 hätten 83 Prozent der Befragten mehrmals pro Woche Broadcast TV geschaut und nur 61 Prozent Streaming-Inhalte. In der Altersgruppe der 16- bis 45-Jährigen sei Streaming bereits 2014 populärer als Broadcast TV. In dieser Altersgruppe würden 80 Prozent der Befragten Streaming nun öfter nutzen als Broadcast TV. Über alle Altersgruppen hinweg habe Broadcast TV noch knapp die Nase vorn, doch dies würde sich 2015 ändern. Behauptet jedenfalls die Studie von Ericsson.

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Rund die Hälfte der für die Studie befragten Smartphone-Nutzer interessieren sich für Sensoren, die Daten des Hauses oder Wohnung aufs Smartphone übertragen. Besonderes Interesse besteht an Wasser-Sensoren, die Überschwemmungen melden, Sensoren, die Kühlschränke und Kaffeemaschinen überwachen und Sensoren, die melden, falls Familienmitglieder Haus oder Wohnung betreten oder verlassen.

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Klingt nach Science Fiction: 40 Prozent der befragten Smartphone-Nutzerwünschen sich, dass sie mit Hilfe von Gadgets über ihre Gedanken kommunizieren können.

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Nicht nur das Zuhause könnte in der Zukunft von Sensoren überwacht werden, sondern auch die weitere Umwelt, also die Stadt, in der man lebt. Über 70 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer glauben, dass Apps zur Verkehrsüberwachung, zur Kontrolle von Wasserqualität oder zum Vergleich von Energieverbrauch bis 2020 Standard sind. Immerhin klingt das wahrscheinlicher als der Punkt mit dem Gedanken-Lesen …

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Kein ganz neuer Trend aber offenbar immer noch aktuell ist die Sharing-Economy. Über die Hälfte der befragten Smartphone-Nutzer zeigt sich aufgeschlossen für das Teilen von persönlichen Geräten, Zimmern und Räumen und Freizeit-Gegenstränden. Grund: Es ist bequem und spart Geld.

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Digitales Bezahlen ist auf dem Vormarsch. Apple hat gerade Mit Apple Pay ein Smartphone-Bezahlsystem vorgestellt. Auch andere Firmen bieten solche Services. 48 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer wurden das Zahlen mit Phone dem herkömmlichen Zahlen mit Bargeld oder Karte vorziehen. Ganze 80 Prozent glauben sogar, dass das Smartphone bis 2020 die Geldbörse komplett ersetzen wird.

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In Zeiten des NSA-Abhörskandals hat die Sensibilität für die Privatsphäre zugenommen. 56 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer wünschen sich, dass Kommunikation verschlüsselt wird.

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Länger leben dank Apps? Neue Techniken wie Teller, die Nahrungsmittel analysieren, Pulsmesser oder intelligente Jogging-Apps könnten das Leben im Durchschnitt um bis zu zwei Jahre pro App verlängern. Glauben jedenfalls die von Ericsson befragten Konsumenten.

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Abteilung Zukunftsmusik: 64 Prozent der befragten Konsumenten glauben, dass Haushaltsroboter bis 2020 ganz normale Alltagshelferlein sind.

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46 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer glauben, dass heutige Kinder später erwarten, dass mehr oder weniger Alles vernetzt ist.

Die Trends stammen vom globalen Forschungs-Programm des Ericsson ConsumerLab und basieren auf einer statistischen Auswertung von den Ansichten von 85 Millionen regelmäßigen Internet-Nutzern weltweit. Wie immer gilt in solchen Fällen: Prognosen, die die Zukunft betreffen sind mit Vorsicht zu genießen. Die komplette Studie können Sie hier runterladen.

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Alle Kommentare

  1. Nein. Sollte die Studie richtig liegen, wird es dennoch nicht so sein. Statt dessen werden wir 2015 Nachrichten von Rauch über deutschen Internetknoten haben.

    1. „Prognosen, die die Zukunft betreffen „? Die Charts sind schon bei der Darstellung der vermeintlichen Gegenwart sehr amüsant.

      Übrigens: sie basiert nicht auf einer Auswertung von 85 Millionen, sondern auf 1.000 Online-Interviews in 23 Ländern.

      Erklärt vielleicht den hohen Unterhaltungswert. Garbage in, garbage out

  2. Nehmen Sie diese Trendliste als Ausgangspunkt für Ihren Innovationsworkshop: Welche Veränderungen und Neuerfindungen würden Sie zum Marktführer für jeden dieser Trends machen? Wie können diese verschiedenen Themen auf Ihre Branche/Ihre Organisation übertragen werden? Lassen Sie verrückte Ideen zu und schauen Sie anschließend, wie Sie daraus realistische & pragmatische Produkte entwickeln.
    http://www.clever-change.de/innovationsmanagement/

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