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Alan Rusbridger gibt Chefredaktion vom Guardian ab

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Nach 20 Jahren an der Redaktionsspitze ist Schluss: Alan Rusbridger gibt im kommenden Sommer die Chefredaktion des Guardian ab und wechselt 2016 auf den Chefposten der Scott-Stiftung, die die englische Zeitung kontrolliert. Wer dem 60-Jährigen als Blattmacher folgt, ist noch unklar.

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Beim Scott Trust folgt Rusbridger auf Liz Forgan, die allerdings noch bis 2016 der Stiftung vorsteht.

Erst in diesem Jahr hatte der Guardian einen Pulitzer Preis für seine Snowden-Enthüllungen bekommen. Unter der Regie des scheidenden Chefredakteurs richtete sich kein Medienhaus so konsequent auf die Erfordernisse der Digitalisierung aus, wie der Guardian. Über Jahre hinweg musste der Chefredakteur diesen Weg gegen massive Kritik verteidigen. Mittlerweile gibt es an der Richtigkeit seines Konzeptes wohl kaum noch Zweifel.

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Auch in seiner neuen Rolle, soll der 60-Jährige auch weiterhin die Digitalisierung der liberalen Zeitung vorantreiben.

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