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Cover-Check: stern scheitert am Kiosk mit den „Kohls privat“

Nachdem Der Spiegel einige Wochen zuvor mit dem Helmut-Kohl-Titel "Die Abrechnung" noch erfolgreich war, gelang das dem stern mit "Die Kohls privat" nun nicht. Nur 200.270 griffen am Kiosk zu - deutlich weniger als im 12- und 3-Monats-Durchschnitt des Magazins. Über dem Soll landete diesmal hingegen der Focus.

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Bei 215.700 liegt der aktuelle 12-Monats-Durchschnitt des stern im Einzelverkauf, bei 222.300 der 3-Monats-Durchschnitt. Ausgabe 46/2014, deren Auflagenzahlen am Dienstag von der IVW veröffentlicht wurden, blieb mit 200.270 also deutlich darunter. Da half auch der Teaser „Zum ersten Mal sprechen der Altkanzler und seine Frau über ihr Leben, ihre Liebe und die Lügen der anderen“ nichts. Offenbar interessieren sich die Menschen also durchaus noch für Gehässigkeiten und Beleidigungen des früheren Kanzlers, nicht aber für sein Privatleben. Im Gesamtverkauf, also inklusive Abos, Bordexemplaren, Lesezirkeln, etc. erreichte die Ausgabe eine Auflage von 719.406.

Auch Der Spiegel blieb in der aktuellen Cover-Check-Woche unter dem Soll: 244.738 mal ging Heft 45/2014 mit dem Titel „Der Bio-Betrug – Wie Konzerne die Öko-Idee missbrauchen“ über die Ladentische von Kiosken, Supermärkten, etc. Auch das sind weniger als im Durchschnitt der jüngsten 12 Monate (252.400) bzw. drei Monate (261.400). Immerhin wurde der Vorwochen-Wert aber um ca. 10.000 übertroffen. Im Gesamtverkauf kamen 864.206 Exemplare zusammen, darunter 49.809 ePaper.

Über seine Normalwerte sprang diesmal nur der Focus: Mit dem Titel „Die dunkle Seite des Islam – Acht unbequeme Wahrheite über die muslimische Religion“ erreichte man 85.357 Einzelverkäufe – der beste Kiosk-Wert seit sieben Wochen. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt liegt bei 79.000, der 3-Monats-Durchschnitt bei 77.200. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Er lag bei 519.279, inklusive 21.604 ePaper.

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Alle Kommentare

  1. Diese unsägliche Gala-Story war für mich der endgültige Anlass, den Stern zu kündigen, der mit Dominik Wichmann zuvor eigentlich auf einem guten Weg war…

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