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Yotaphone 2 vorgestellt: Halb Smartphone, halb E-Reader

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Der ungewöhnliche Hybrid bekommt eine Neuauflage: Der russische Hersteller Yota hat sein neues Yotaphone 2 vorgestellt, das im täglichen Gebrauch viel Akkuleistung einsparen soll. Dazu kommt ein zweites E-Ink-Display auf der Rückseite zum Einsatz. Das hat der Hersteller ordentlich verbessert.

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Gutes Marketing können sie bei Yota. Schließlich liefern sie mit dem Versprechen, in Zeiten immer größerer Smartphones aber Akkus, die höchstens einen Tag durchhalten, eine Lösung für alle, die sich mehr Laufzeit wünschen.

Doch erst einmal zu den Fakten: Augenscheinlich ist das Yotaphone 2 ein Smartphone, das beinahe auf höchstem Flaggschiff-Niveau mithalten kann. Fünf Zoll misst der vordere Bildschirm, 32 Gigabyte Speicher sind verbaut, als Prozessor greift ein Snapdragon 800 auf zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zu. Die Rückkamera macht Bilder mit acht Megapixeln, die Frontkamera nimmt Fotos mit 2,1 Megapixeln auf.

Rückseite jetzt auch mit Touchdisplay

Doch wirklich besonders macht das Yotaphone 2 seine Rückseite, auf der ein E-Ink-Display mit einer Größe von 4,7 Zoll zum Einsatz kommt. Das gibt jeweils die letzten aufgerufenen Apps oder Webseiten wieder, die der Nutzer auf dem Hauptdisplay aufgerufen hat. Der Nutzer hat die Möglichkeit, die Anzeige nach eigenen Wünschen zu konfigurieren.

Yotaphone8

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Außerdem verfügt das Display noch über eine Touchoberfläche, lässt sich also auch direkt bedienen. Das war beim Vorgänger noch nicht der Fall. Auf diese Weise sollen Nutzer in bestimmten Situationen, etwa beim Lesen, das große Display ausgeschaltet lassen und dadurch Strom sparen.

Hersteller verlangt 699 Euro

So viel zur Theorie. Erste Tester merken an, dass die Steuerung über das Display auf der Rückseite noch etwas hakelig ist. So bauen sich Seiten dort nicht nur mit einer Verzögerung auf, der Bildschirm reagiert auch noch mit Verzögerung auf Eingaben. Ob das ein Hard- oder Softwareproblem ist, wird sich erst in ausführlichen Tests zeigen. Andere Tester merken aber auch an, dass man das größere Display nicht mehr so häufig anschaltet – und dadurch mehr Strom spart.

Apropos Software: An Bord ist noch Android 4.4 KitKat, das Update auf Android 5.0 Lollipop soll aber bald erfolgen. Für die Technik verlangt der Hersteller 699 Euro. In London hat Yota passend zum Start einen eigenen Store eröffnet. Wer nicht nach London reisen will, der kann das Smartphone online bestellen. Rund 700 Euro? Damit spielt das Yotaphone 2 preislich in einer Liga mit dem iPhone 6 und dem Galaxy S5. Ob das ungewöhnliche Feature ausreicht, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, muss sich zeigen.

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