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„Muss jedem Stusskopf klar sein“: Campinos gepfefferte Replik auf die Kritik an BandAid30

Jan Böhmermann (l.) in seinem Campino-Rant
Jan Böhmermann (l.) in seinem Campino-Rant

Der Anspruch ist ehrenwert, über das musikalische Ergebnis lässt sich streiten. Weil genau das im Rahmen der Berichterstattung über "Do they know it's Christmas?" von BandAid30 in den vergangenen Tagen passiert ist, bezog Frontmann Campino nun bei EinsLive Stellung - und wurde am Ende richtig laut.

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So kritisiert der „Tote Hosen“-Sänger, dass aus der Diskussion über die Benefiz-Veranstaltung eine Personality-Bashing-Geschichte geworden sei. Mit Kritik hätten er und die anderen beteiligten Künstler gerechnet. Auf die Frage des Moderators, wohin das Geld denn nun genau fließe, wird der Alt-Punker dann lauter: „Ich sag Dir bald, in welchem Dorf dieser Schutzanzug benutzt werden wird, wenn Du weiterhin so dusselig fragst.“

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Die Ausgaben würden genau dokumentiert, allerdings lasse sich erst mit Genauigkeit sagen, wohin das Geld fließe, wenn man wisse, um wie viel es sich handle. „Das muss auch jedem normalen Stusskopf klar sein.“ Als die Moderatorin dann erklärt, man wolle nun mal in den Song „reinhören“, reißt Campino endgültig der Geduldsfaden: „Mal reinhören? Spielt’s gefällig aus!“

Die harsche Kritik an der Aktion, unter anderem von Jan Böhmermann, scheint nicht spurlos an dem 52-Jährigen vorbeigegangen zu sein. Oder wie er es formuliert: „Glaubst Du, ich bin ein Roboter?“

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Alle Kommentare

  1. Fakt ist aber doch: Würde wir nicht ab und zu ans Spenden erinnert, würden wir das doch gerne „vergessen“. Und würde uns die große Not und das Elend nicht ab und zu im TV unter die Nase gehalten, würden wir es doch gerne „vergessen“.

    Egal, wieviel Campino verdient; egal, wie „wenig“ Aufwand das für die Sänger bedeutet: Es tut aber mal jemand was.

    Lieber Leser dieses Kommentares: Hand aufs Herz und ehrlich geantwortet: Wann hast DU denn das letzte Mal eine Aktion zum Geldsammeln auf die Beine gestellt?

    Lasst die Jungs doch machen – auch wenn der Song einem nicht gefällt – man muss ja nicht hinhören, man muss ja auch nichts spenden.

  2. Für Campino nackt zahlt auch keiner aufm Domplatz und für Hilfe in Ebolagebieten brauch ich auch Campino nicht.

    1. Doch, Antoine, genau dafür würden sehr viele zahlen. An alle Boulevardblätter der Aufruf: Dann lasst uns Camping beim Wort nehmen – er stellt sich -wie versprochen- nackt an den Pranger, und jeder Zuschauer etc spendet 5 € dafür, Ebola zu bekämpfen! TV-Filmrechte etc werden ebenfalls ne Menge für den guten Zweck einspielen. Stehe honorarfrei für Mithilfe bei der Organisation zur Verfügung! Auf auf…

  3. es kommt halt schon immer so ein bisschen verlogen daher, wenn diejenigen, die ihre dicke Kohle das Jahr über mit mehr oder weniger großartiger Musik einnehmen, dann plötzlich vor Weihnachten andere dazu animieren wollen zu spenden. Und wenn das dann durch einen laschen, süßlich-triefenden Song passiert, und DANN noch vor laufender Kamera gesagt wird „kauft den Song, egal ob ihr ihn gut findet“ – dann spende ich lieber direkt. Dass Böhmermann sich gegen den Kommerz im Gutmenschen Mäntelchen stellt, finde ich absolut gut. Hierzulande wird man sonst sofort bestraft wenn man eine unpopuläre Meinung äußert. Super, dass es noch den ein oder anderen gibt, der sich das traut.

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