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Cover der Woche: Die derbe Kohl-Attacke der Titanic

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Beim Blick auf die aktuelle Titelseite der Titanic schaudert es den Betrachter: entweder vor Freude oder vor Ekel. Schon jetzt ist abzusehen, dass über dieses Sterbehilfe-Cover mit Helmut Kohl noch länger zu reden sein wird. Auch brand eins lässt es krachen, während die Holländer von Parool PS zeigen, wo der Hammer hängt.

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Titanic-1
Titanic
Die Regel besagt: Satire darf alles. Trotzdem ist es schon hart, Helmut Kohl und seine Frau mit der Zeile „Traumjob Sterbehelfer“ zu zeigen. Zum zweiten Mal (nach dem Schumi-Cover) erst seit dem Ausstieg von Leo Fischer als Blattmacher gelingt den Frankfurtern damit wieder eine Titelseite, die für so manche kontroverse Debatte sorgen wird.


Brand-eins
brand eins

Die Hamburger lassen es krachen. In Zeiten von Veggie-, Slow- und Power-Food den Heft-Schwerpunkt Genuss mit einem Kartoffelchip aufzumachen, zeugt aber schon von Geschmack.
Interview
Interview
Gegen den Hyperrealismus von brand eins und Titanic wirkt das Interview-Cover geradezu surreal.
Art-2
Art
Das Kunstmagazin aus Hamburg gehört zu den wenigen Magazinen, die alle Titeltexte immer konsequent zentrieren. Das sieht stets sehr aufgeräumt aus.
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Esquire
Kaum ein Autor hat mehr Menschen Angst gemacht, als Stephen King. Auf dem Cover der spanischen Esquire sieht der Star-Schriftsteller passenderweise auch nicht gerade sonderlich lieb aus. Dafür aber sehr charismatisch.

 

AdWeek
Ad Week
Den absoluten Gegenentwurf zum diabolischen Stephen King zeigt Ad Week. Zum Themenschwerpunkt Los Angeles des US-Werberblattes blickt ein freundlich/verträumter Jared Leto den Leser an.

 

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San Francisco
San Francisco
Alles andere als verträumt spricht das Reise-Magazin von San Francisco diesmal seine Käufer an. Titelstory ist der vermeintliche Taxi-Killer Uber. Die Story geht der Frage nach, ob das Startup wirklich Über-Böse („Uberbad“) ist. Auf dem Foto wirkt das Unternehmen mehr wie ein gefürchteter Schulhofschläger, als wie ein freundliches Startup.

 

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Dazed
Das Lifestyle- und Mode-Magazin titelt mit Kendall Jenner.
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Cicero
Das wohl beste politische Cover dieser Woche kommt vom Cicero. Mit Hilfe einer einfachen Illustration setzten sich die Berliner mit der Frage auseinander, ob das Boot wirklich voll ist.

 

PS
PS
Den Hingucker der Woche liefert das niederländische Magazin Parool PS. Titelthema ist übrigens ein Report über die Situation in den holländischen Gefängnissen.

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Alle Kommentare

  1. Der ‚Titanic‘-Titel ist geschmacklos. Ich kann Kohl ja überhaupt nicht leiden und halte ihn für einen der schlechteren Kanzler, die Deutschland hatte (es kam allerdings nach ihm auch nichts Besseres). Aber er ist ein alter Mann, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob er noch Herr seiner Sinne ist. Anders als der zuletzt auch arg desorientierte Heinrich Lübke bekleidet Kohl kein öffentliches Amt mehr – es gibt also wirklich keinen Grund, ihn derart schäbig bloßzustellen.

    Nach der – meiner Ansicht nach von Kohls Frau losgetretenenen – Prozeßhanselei um Kohls Ex-Biograf hofft wohl auch Titanic, daß Kohls Flamme sie verklagt. Als er im Amt war, hat Kohl die Titanic-Titel ignoriert – wohl wissend, daß er den ‚Satirikern‘ mit Klagen nur die Auflage erhöhte.

    Mal sehen, ob seine Frau auch so klug ist…

  2. Der Titanic-Titel hat mit Satire nichts mehr zu tun – er ist einfach
    eine geschmacklose Sauerei, der er es auch nicht verdient hat,
    hier bei Meedia gezeigt zu werden.
    Ich wünsche den verantwortlichen hirnrissigen Redakteuren,
    dass Sie später einmal – sollte Sie ebenfalls so krank wie
    Helmut Kohl werden – dass sie einsam und allein dem Tod
    ins Auge schauen.
    Peter Bischoff

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