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Sparprogramm: Kieler Nachrichten wollen 30 Prozent aller Stellen abbauen

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Die nächste regionale Kündigungswelle droht. Wie Newsroom.de berichtet, steht bei den Kieler Nachrichten ein massiver Stellenabbau an. So sollen alleine im redaktionellen Bereich mittelfristig 30 Prozent aller Arbeitsplätze verschwinden. Damit würde die Redaktion von bislang 100 auf rund 70 Redakteure schrumpfen.

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Wie Newsroom weiter berichtet, will die Geschäftsführung betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließen. Zeitnah sollen deshalb Verhandlungen mit den Journalistengewerkschaften aufgenommen werden.

Gesellschafter der Kieler-Nachrichten-Gruppe sind die Gesellschaft der Erben des 2012 verstorbenen Verlegers Christian Heinrich und die Verlagsgesellschaft Madsack. Die Hannoveraner halten 49 Prozent.

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Bei der Auflage läuft es für die Gesamtausgabe der Kieler Nachrichten gar nicht so schlecht. Im dritten Quartal lag der Gesamtverkauf bei 96.256 Exemplaren. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein moderates Minus von 1,2 Prozent.

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Alle Kommentare

  1. die Kieler Nachrichten haben sich bereits in den letzten Jahren eher durch das undifferenzierte Abdrucken von Pressemitteilungen örtlicher Firmen ausgezeichnet und echte Recherche eher vermieden… von daher kann das jetzt nur noch schlechter werden. Am Ende kann es ja nicht Hauptzweck einer Zeitung sein, nur den örtlichen Veranstaltungskalender abzudrucken.

  2. Arbeitsplätze „abbauen“. Prima, dass Meedia und die meisten anderen Medien das verniedlichende Wort der Arbeitgeber für den Rausschmiss von Mitarbeitern ganz selbstverständlich gebrauchen. Ironie off. – Abgesehen davon sind 70 Redakteure für einen Titel, der nur 96.000 Ex. verkauft, immer noch ausgesprochen üppig.

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