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„Das große Backen“ startet verhalten, ARD besiegt mit „Glückskind“ die Champions League

Sat.1-Show „Das große Backen“
Sat.1-Show "Das große Backen"

Am Vorabend gab es 2013 noch bis zu 13,4%, in der Prime Time startete "Das große Backen" von Sat.1 im jungen Publikum nun mit 9,9% - kein Flop-Wert, aber auch keiner zum Jubeln. Die Gesamtwertung gewann am Mittwoch der ARD-Film "Glückskind", der mit 5,25 Mio. Zuschauern sogar die Champions League im ZDF besiegte.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. „Das große Backen“ hat’s in der Prime Time schwer

Die ersten vier Ausgaben der Sat.1-Backshow liefen im vergangenen Jahr am Sonntagvorabend. Bis zu 13,4% erreichten sie bei den 14- bis 49-Jährigen, keine Ausgabe rutschte unter die 10%-Marke. In der Prime Time, in der nun die zweite Staffel zu sehen ist, hat es die Show logischerweise deutlich schwerer. Die Premiere verlief dementsprechend auch nicht allzu rosig. Mit 1,09 Mio. 14- bis 49-Jährigen gab es 9,9%, mit 1,54 Mio. 14- bis 59-Jährigen 9,2%. Keine Katastrophe, aber auch kein neuer Prime-Time-Hit für Sat.1. „Der große Waren-Check“ kam im Anschluss im Übrigen nur noch auf 6,7% und 6,5% – miese Zahlen.

2. ARD-Film besiegt Champions League – Leverkusen sorgt für Tiefstwert

Den Tagessieg holte sich unterdessen die ARD-Dramödie „Glückskind“. 5,25 Mio. schalteten sie ein – gute 16,8%. Der Erfolg ist für die ARD um so erfreulicher, als er in direkter Konkurrenz zur Champions League erreicht wurde. Das Match von Bayer Leverkusen gegen Monaco sahen nämlich nur 5,05 Mio. Leute – zwar ebenfalls gute 17,4%, doch gleichzeitig der Tiefstwert der laufenden Saison. Bayer Leverkusen ist eben kein Zuschauermagnet wie Bayern München, Borussia Dortmund oder Schalke 04 – das zeigen allwöchentlich auch die Daten der Bundesliga bei Sky.

3. Mario Barth holt Doppelsieg in den jungen Zielgruppen, ProSieben-Serien schwach

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In den beiden jungen Zielgruppen gewann der ARD-Film „Glückskind“ zwar nicht, mit 2,10 Mio. 14- bis 59-Jährigen und 1,01 Mio. 14- bis 49-Jährigen holte er aber immerhin gute Marktanteile von 12,1% und 8,8%. Platz 1 ging hier jeweils an „Mario Barth deckt auf“, das zwar im Vergleich zur Vorwoche Zuschauer und Marktanteile verlor, mit 2,67 Mio. 14- bis 59-Jährigen und 1,91 Mio. 14- bis 49-Jährigen aber 15,6% und 16,9% – und damit weiterhin klar überdurchschnittliche Zahlen erzielte. Platz 2 ging in beiden Zielgruppen an „GZSZ“, „stern TV“ holte sich ab 22.15 Uhr 15,6% und 15,9%. ProSieben blieb mit „Grey’s Anatomy“ und „Devious Maids“ hingegen unter dem Soll: „Grey’s Anatomy“ erreichte mit 1,12 Mio. 14- bis 49-Jährigen nur 9,8%, „Devious Maids“ mit 750.000 nur 6,7%.

4. Vox verliert gegen RTL II und kabel eins

In der zweiten Privat-TV-Liga hatten am Mittwoch die RTL-II-Doku-Soaps die Nase vorn. 780.000 14- bis 49-Jährige sahen „Babys! Kleines Wunder – großes Glück“, 890.000 danach die „Teenie-Mütter“. Die Marktanteile lagen bei 6,8% und 8,0%. Auch kabel eins kann zufrieden sein: Mit dem oft wiederholten Johnny-Depp-Film „Das geheime Fenster“ erreichte man 720.000 junge Zuschauer und 6,5%. Verlierer des Abends war wieder einmal die Vox-Serie „Perception“, die mit 650.000 und 710.000 bei unbefriedigenden 5,7% und 6,3% hängen blieb.

5. Fox punktet mit „American Horror Story“, zdf_neo mit „München Mord“

Die Nummer 1 im Pay TV war am Mittwoch erwartungsgemäß die Champions League: 650.000 sahen die Spiele bei Sky, darunter sicher viele Dortmund-Fans, die keine Lust auf Bayer Leverkusen im ZDF hatten. Beachtliche 110.000 Leute sahen um 21 Uhr den Staffel-Auftakt der „American Horror Story“ bei Fox – immerhin 0,3%. Bei den kleineren Free-TV-Sendern erreichte vor allem zdf_neo Traumquoten: 1,38 Mio. sahen dort den neuesten Fall der Krimireihe „München Mord“ – grandiose 4,4%. 1,33 Mio. (4,3%) entschieden sich für die „Expeditionen ins Tierreich“ im NDR Fernsehen.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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