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#NichtSchön: YouTuberinnen rebellieren gegen Schönheitswahn

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"Es geht nicht darum, ob wir schön sind – wir sind awesome", ist die gemeinsame Kampfansage zahlreicher YouTuberinnen gegen den Schönheitswahn in den Kommentaren unter ihren Videos. Häufig drehen sich die nämlich nur darum, ob die Haare der Frauen gut aussehen oder welches Make-up sie benutzen – unabhängig vom Inhalt des Beitrages. In einem Video wehren sie sich gegen den Druck und zählen auf, welche Charaktereigenschaften sie auszeichnen.

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Selbstironisch, loyal, begeisterungsfähig, sarkastisch,… und nicht schön. So beschreiben sich 30 YouTuberinnen in dem Protestvideo „Ich bin #nichtschön.“ Der Grund: Es stört sie, dass viele ihrer Zuschauer sie auf ihr Äußeres reduzieren und in den Kommentaren darüber diskutieren, sebst wenn das Thema des Videos ein völlig anderes ist. Initiiert hat das Projekt die Video-Bloggerin Marie Meimberg.

Im Interview mit Spiegel Online erklärt sie: „Wir sind jetzt nicht die betroffenen Opfer und liegen weinend in der Ecke. Es ist ja auch kein trauriges Video, bei dem ich Piano-Musik druntergelegt habe. Es ist ein positiver Moment, der zeigt, dass es noch so viel mehr gibt, was enorm spannend ist.“

Auch auf Twitter schließen sich viele Frauen der Aktion an und veröffentlichen unter dem Hashtag #nichtschön, was sie auszeichnet:

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