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Im Dutzend billiger: Spotify bietet Familientarif ab sofort in Deutschland an

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Ende Oktober hatte der Streamingdienst Spotify einen Familientarif angekündigt. Seit Montag ist er in Deutschland verfügbar. Das Prinzip ist einfach und folgt Vorbildern beispielsweise von Video-Streaming-Plattformen. Zusätzliche Mithörer, die etwa über ihr eigenes Smartphone Spotify nutzen wollen, kommen über einen Familientarif günstiger weg.

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Wer einen Spotify-Bezahlzugang hat, kann den Musikdienst bisher natürlich auf verschiedenen Geräten nutzen. Auch Familienmitglieder können mithören, wenn der Abonnent das erlaubt. Aber – gleichzeitig auf verschiedenen Geräten hören funktioniert nicht. Die Nutzung selbst ist pro Abo auf ein Gerät zur selben Zeit beschränkt.

Mit dem Familientarif ändert sich das. Wenn nun ein Familienmitglied oder ein Mitbewohner ebenfalls ein werbefreies Premium-Abo haben möchte, kann der bisherige Abonnent einen neuen Nutzer hinzufügen. Statt 9.99 Euro im Monat kostet eine weitere Person jeweils 5 Euro. Insgesamt vier Personen können so beispielsweise für 24,99 Euro im Monat unbegrenzt den Dienst nutzen. Maximal fünf Nutzer sind pro Abo möglich.

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Wo analoge Medien wie Zeitungen oder Zeitschriften selbstverständlich weitergegeben werden können, ist das mit digitalen Angeboten (siehe auch E-Books) so einfach nicht möglich. Aber über digitale Angebote erschließen sich auch neue Erlösmöglichkeiten. Auf der einen Seite sind Digitalabos in der Regel günstiger als aus der klassischen Medienwelt bekannte Abos für Medien, auf der anderen Seite sind diese auf eine Person zugeschnitten. So gesehen erhöhen Familien-Abos Reichweite wie Rentabilität wieder. Freilich eignen sich solche Familienabos vor allem für Videos und Musik und weniger für journalistische Angebote. Entsprechende Konzepte wären allerdings den Versuch wert.

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