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Projekt Contributor: Nutzer sollen Google Geld für werbefreie Seiten zahlen

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Für viele Nachrichtenseiten ist nicht nur der Traffic über die Suchmaschine Google überlebenswichtig, sondern auch die Einnahmen aus Google Ads sind von Bedeutung. Während sich Verlage und Google über das Leistungsschutzrecht streiten und Online-Medien noch auf der Suche nach besseren Erlösmodellen sind, verändert Google mit seinem Projekt Contributor nun die Spielregeln. Nutzer sollen die Werbung gegen Gebühr abschalten können. Leiden sollen die Seiten darunter aber nicht.

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Wie Google gegenüber MEEDIA erklärt, leitet Google nämlich 67 Prozent der generierten Umsätze an die entsprechenden Seiten weiter. Google habe nicht zuletzt am guten Geschäft von AdBlocker Plus beobachtet, dass sich Nutzer nach Werbefreiheit sehnen. Mit AdBlocker hat Google bereits vor geraumer Zeit einen Vertrag geschlossen, der Google-Anzeigen ausnimmt. Das nutzt Google jetzt und bietet Nutzern an, gegen frei wählbare eine Gebühr zwischen einem und drei Dollar ein gewisses Kontingent an Werbefreiheit einzukaufen.

Bisher schalten sich dadurch auf fünf Partner-Websites Google-betriebene Werbeanzeigen ab. Am Programm nehmen eine Website, die englische Modebegriffe übersetzt teil, wie auch die Satireseite The OnionScience Daily, Mashable  sowie der Fotodienst Imgur.

In Deutschland freigeschaltet wird das Angebot vorerst wohl nicht. Wie Google erklärt, behandle man Contributor als Experiment auf der Suche nach neuen Wegen, Inhalte zu monetarisieren. Attraktik ist das Angebot in erster Linie für Websites, die ausschließlich mit Google-Ads abschalten. Denn nur diese kann Google kontrollieren. Die Garantie einer kompletten Werbefreiheit gibt es also nicht.

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