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Food-Folter: Die hässliche Wahrheit über Chefkoch & Co.

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Diese Bilder sind die reinste Food-Folter und der existierende Beweis dafür, dass in Zeiten, in denen jeder sein Essen mit Hilfe von Instagram-Filtern, in hippe Lifestyle-Snacks verwandeln möchte, Selbstgekochtes noch immer so richtig ekelig aussehen kann. In einem Tumblr-Blog sammelt Anna Aridzanjan die schlimmsten Fotos von Koch-Communitys wie Chefkoch.de. Das Ergebnis ist eine schaurig-lustige Galerie des Grauens.

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Das Tumblr-Blog hört auf den passenden Namen Amateurkochfotos und sammelt visuelle Küchenunfälle. Aridzanjan sagt von sich selbst, dass sie den Spaß am Kochen hätte, sich aber köstlich über amateurhaft geschossene Essensfotos amüsierte. „Unperfekt ist eben menschlich“.

Tatsächlich macht die Hamburgerin, die auch die Erfinderin des Hashtags #Hoodiejournalismus ist, weit mehr, als nur Fotos zu sammeln. Eine wichtige Zutat ihrer schmackhaften Tumblr-Menüs sind ihre exquisiten Bildunterschriften. Erst diese geben den Bildern die richtige Würze.

PapagaienkuchenLink

 

PizzasuppeLink

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Toast HawaiLink

 

SalamicremeLink

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Alle Kommentare

  1. Ich habe mich amüsiert und bin ganz überrascht über die vielen verärgerten Kommentare…?
    Es geht doch überhaupt nicht ums Lächerlichmachen von Menschen, die kochen. Oder dass mal was optisch nicht so gut gelingt. Doch nur um diesen neuen Drang, wirklich alles immer und überall öffentlich ausstellen zu müssen und sich eben damit selbst und freiwillig der Gelegenheit aussetzen, sich öfter auch mal lächerlich zu machen. Ein bisschen mehr Selbstkritik würde es verhindern. Dass das mal durch den Kakao gezogen wird, gefällt mir.

    (Außerdem sind das bei Chefkoch immer die Nachkochenden, die demjenigen, der schöne Erstbilder reingestellt hat, sein Rezept verderben und, wie schon gesagt wurde, vom weiteren Nachkochenden eher abhalten. Was ich jetzt nicht katastrophal finde, aber weil hier ja kritisiert wird, dass man MIT DIESEM ARTIKEL die Menschheit zum Einstellen jeglichen Kochens versucht zu manipulieren.

  2. Michael,
    die Frau macht sich nicht LUSTIG über andere und erheben tut sie sich schon gar nicht. Wie kommen Sie darauf? Sie nimmt sich lediglich die Freiheit, total fiese, unappetitliche Bilder zu sammeln und diese in ihrem Blog zu veröffentlichen. Es gibt wirklich schlimmere Hobbies bzw. Sammelleidenschaften. So gibt es Leute, die fahren total auf Schmetterlinge ab – sie stecken sie auf eine Nadel und tun sie dann in eine Kleinvitrine. Es gibt einen Zeitgenossen, der sammelt seit 3 Jahren Plastik-Pommesgabeln, in einer eigens dafür angelegten Sammelmappe. Und ich las neulich erst von einem Berliner Pensionär, der Herzschrittmacher sammelt. Ein kleines Kompendium weiterer Sammel-Passionen finden Sie hier:
    http://www.sammlernet.de/story/story00a.htm

    Nur so als Tipp, falls Sie, Michael, sich selbst mal im Sammeln versuchen wollen: Sammeln Sie vor allem gute Erfahrungen – und dann gibt’s vielleicht auch mal eine Eins mit Sternchen für einen freundlichen, positiven Post Ihrerseits.

  3. Sehr originelle Blog-Idee mit herrlichen Beispielen gruseliger Foodfotos. Muss man nicht lustig finden. Muss man aber auch nicht empört verurteilen und die Macherin verunglimpfen.

  4. In Zeiten, in denen das Innenleben eines McDoof-Burgers dem dort oben im Blog gezeigten Fraß in nichts nachsteht, ist es eigentlich egal, ob man die Sau nun durchs Dorf treibt oder nicht. Wir sind doch mittlerweile abgestumpft.

    Was ich allerdings klasse finde an diesem Bildblog: die eingebildeten Tussen oder Möchtegern-Chefköche, die ihre „Werke“ gnadenlos zur Schau stellen (denn Chefkoch.de & Co. zensieren ja nicht) werden so mal gesammelt darauf aufmerksam gemacht, was sie Lesern zumuten.

    Ich wollte einst stinknormale Paella machen.. Drei einfache Rezeptbilder haben mir den Appetit darauf für lange Zeit verdorben!

    Danke, Anna Aridzanjan. Das ist fast sowas wie Investigativ 🙂

  5. Hallo Frau Aridzanjan,

    ich bin ja froh, das es nur Ihr Hobby ist, sich über andere Lustig zu machen um sich selbst zu erheben. Wäre ja traurig, wenn sich solche asozialen Verhaltensweisen auch noch beruflich widerspiegeln würden.

  6. Ihr vermaledeiten Internet-Hippie-Gutmenschen! Die Bilder sind wohl kaum dafür da, um sich über irgendwelche Leute lustig zu machen. Dafür gibt’s genug andere Bildsammlungen. Ich finde es auch witzig zu sehen, dass ich Gott sei dank nicht der einzige bin, dem solche (visuellen) Kreationen mal „passieren“.

  7. Erstens kann ich einen Blog von einem journalistischen Text unterscheiden. Anscheinend suchen Sie aber immer die Schuld bei anderen, oder stellen die Intelligenz derjenigen in Frage, wenn Sie kritisiert werden. Schade! Leider sind Sie nicht auf meine Vorbehalte bezüglich Ihres BLOGS eingegangen. Aber warum auch. Wenn Sie der Meinung sind, dass ich nicht in der Lage bin einen Blog von einem journalistischen Text zu unterscheiden, kann ich wohl auch keine Antwort erwarten.

    1. Henning, wenn Sie den Unterschied zwischen einem Fotoblog und einem Bericht kennen, wieso sagen Sie dann, dass ich „negativ berichte“?

      Ob ich darüber nachgedacht habe, dass ich damit Menschen lächerlich machen könnte? Ja, darüber habe ich nachgedacht. Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich über das Aussehen des Essens lache. Denken Sie, ich diskreditiere einen Menschen damit, dass ich auf ein Bild hinweise, auf dem Essen seltsam aussieht, oder bei dem alles unscharf ist? Wenn der Mensch das Bild selbst und freiwillig hochgeladen hat?

      Ich schätze die Mühe, die sich Menschen machen, um Essen zubereiten. Und den Stolz, mit dem sie ihre Rezepte auf einer solchen Seite posten. Und, wie ich schon im Blog schreibe: Das Essen schmeckt bestimmt großartig.

      Wen das verletzen sollte, der kann mich anschreiben. Nicht umsonst gibt es eine Kontaktmöglichkeit auf dem Tumblr.

      1. Sehr geehrte Frau Aridzanjan,
        vielen Dank für Ihre Antwort. Ich hätte „negativ bloggen“ schreiben sollen. Da haben Sie recht. Aber auch ein Blog kann über etwas berichten. Und da es hier nicht um den Pulitzer Preis geht, bitte ich diesen Fauxpas zu entschuldigen.

  8. Auch ich bin der Meinung das die Rezepte auf Chefkoch sehr zu empfehlen sind und den Spaß am kochen der Leute wiederspiegeln.Natürlich sind dabei keine Profifotos zu erwarten.Hauptsache Spaß am kochen ohne den ganzen Fast Food Mist der heutigen Generation.Es muss ja auch nicht jedes Bild erst durch Bildbearbeitung verfremdet werden.Es ist halt Hobby und nicht Beruf !!

  9. nun ja, ich habe heute beim edeka – wir lieben lebensmittel – in den körben vor und nach mir nur zuckerwasser, alkohol und junkfood in form von fertiggerichten gesehen. ist wohl das klientel so gegen fünf. aber wirklich bedenklich

  10. Ich glaub’s ja wohl nicht, dass die sich mit so was Zeit vertrödelt.
    Abgesehen davon, dass ich es toll finde, wenn sich die Leute selbst was kochen (und was ist so schlimm daran, dass man sich im Internet Rezeptideen holt?) gibt es einfach tausende, abertausende Fotos von selbstgekochtem Essen auf diesen Seiten, das einfach fabelhaft aussieht!
    Soll sich die gute Journalistin lieber mal um die Hungersituation in so manchen Ländern kümmern, in denen sich die Bewohner nichts sehnlicher wünschen als IRGENDEIN Essen, ganz gleich, wie es aussieht!

    1. Hallo Maria,

      Hier eine kleine Rückmeldung, damit Sie ja nicht das Gefühl haben, diejenigen, die Sie hier beschimpfen, würden das nicht sehen.

      1. Ich vertrödel meine Zeit nicht. Es ist ein Hobby. Damit verdiene ich mein Geld nicht. Und: Es soll ja durchaus Menschen geben, die sich mit mehr als einer Sache beschäftigen. Sogar gleichzeitig. Verrückt, oder?
      2. Ich finde es auch toll, wenn Menschen sich Rezeptideen holen. Und dass Menschen selbst kochen. Wo bitte sehen Sie einen Angriff von mir darauf? Ich zeige nur Essensfotos, die alles andere als gelungen sind. Stellen Sie sich vor, Sie sind so stolz auf Ihr Rezept, dass Sie es mit allen teilen möchten. Sie posten es also auf chefkoch.de und machen ein Foto, das leider sehr schlecht ist. Leute, die das sehen, haben dann absolut keine Lust mehr, das nachzukochen, weil das Foto so unappetitlich ist. So geht Ihr Plan nach hinten los. Im Übrigen schreibe ich ja selbst, dass die Gerichte trotzdem bestimmt gut schmecken.
      3. Wo genau steht, dass Rezeptseiten ausschließlich aus solchen Fotos bestehen?
      4. „Die gute Journalistin“ kümmert sich um so manche Situationen in dieser Welt. Ich schreibe Artikel über gesellschaftliche und politische Themen, führe Interviews, verfasse Meldungen, und recherchiere gern auch da, wo es wehtut. Aber das können Sie ja nicht wissen. Google ist nämlich sehr schwer zu bedienen. Schade.

      1. Sehr geehrte Frau Aridzanjan,
        ich finde ihren Bericht über chefkoch.de auch nicht sehr gelungen. Warum muss immer nur über das Negative berichtet werden? Sie hätten ja auch über die positiven Auswirkungen berichten können. Aber über negatives läßt sich halt leichter schreiben. Da braucht man sich weniger Mühe geben.
        Ich finde es toll, wenn Menschen ihre Ideen teilen, auch wenn das manchmal nicht ganz so gut ausschaut.
        Auch würde ich mir ein anderes Hobby suchen. Sie machen Menschen und die Arbeit, die sie in ihr Rezept gesteckt haben, dadurch lacherlich und vielleicht auch traurig.
        Schon mal darüber nachgedacht?

      2. Hallo Henning,

        es ist kein Bericht. Ich sammle amateurhaft geschossene Essensbilder, die öffentlich sind, in einem Blog (Ist es so schwer, einen Fotoblog und einen journalistischen Text auseinander zu halten?). Dahinter steht weder Bösartigkeit noch eine Agenda.

      3. Also ich hab mir mal das ganze angeschaut und muss der jungen Dame recht geben ….. das Auge ist mit ! Und nichts anderes will sie damit sagen . Natürlich gilt der Spruch da wohin es geht ist es dunkel Hauptsache lecker , doch sind wir Menschen nicht alle sehr kritisch was das Auge erreicht es fängt bei uns selbst an , und deshalb möchte ich kein Schlamm auf dem Teller haben auch wenn er noch so schmeckt 🙂 in diesem Sinne Guten Hunger !

  11. Na ja , das eigene Bild von dieser Frau bedarf keiner Worte und ich muss A.dreier zustimmen , das ist doch ein Armutszeugnis wenn einer Journalistin keine wichtigeren Themen in Bezug auf Essen einfallen.
    Zeitungsschmierer , was will man da schon erwarten.

  12. Jornalisten sollten sich um wichtigere sachen kümmern.
    So ei schwachsinn kommt nur zustande wenn man nicht mehr weiter weis.
    Ich möchte mal das Essen fotografieren daß die so produzieren.das ist bestimmt genau so sch…… , wie diser beitrag!!!!

    1. das finde ich auch. und wichtiger ist doch, dass es schmeckt und überhaupt noch selbst gekocht wird. ich habe mir von Chefkoch schon einige Anregungen geholt und der Familie hat es immer geschmeckt. aber es muss halt alles schlecht gemacht werden…

    2. Danke für Ihre sachliche und durchdachte Kritik. Ab jetzt werde ich 24 Stunden meines Tages nur noch mit der Recherche und dem Schreiben investigativer Artikel verbringen – und nicht mehr nur meine Arbeitszeit. Sie haben Recht, Journalisten – Pardon, Zeitungsschmierer – haben kein Recht auf Hobbies, Freizeit oder Schlaf.

  13. Lächel ja ja Freie Journalisten. Wozu gibt es GOTT ?
    Für jeden sachlichen Fehler von heutigen freien Journalisten einen Cent, und wir hätte keinen Probleme mehr auf der Welt.

  14. Am schlimmsten finde ich die Rezepte und Bilder die mit „eitrige Finger oder Augen“ beginnen, da kommt mir das blanke Grausen

  15. Wer selbst kocht den juckt kaum das Aussehen der Speisen.
    Ich persönlich kann jetzt an dem Pizzasuppenfoto nichts schlimmes erkennen. Ich würde mir das zwar nicht kochen aber wer es mag…

    Es ist doch gut das überhaupt noch selbst gekocht wird – egal wie das Ergebnis aussieht vorausgesetzt es schmeckt.

    Beim Papageienkuchen war halt der Teig etwas zu flüssig. Essen konnte man den sicherlich trotzdem…

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