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Fler gegen Die Welt: Wie der Rapper einen Springer-Reporter bedroht

Deutsch-Rapper Fler hat auf Facebook sein polizeiliches Führungszeugnis veröffentlicht, das Informationen über seine finanzielle Lage offen legt. Welt-Reporter Frédéric Schwilden nahm dies zum Anlass, eine Glosse über deutsche Gangster-Rapper zu schreiben. Das Ergebnis: Schwilden wird von Fler bedroht. Die Situation geht über übliche Twitter-Streitereien hinaus. Wie der Axel-Springer-Verlag – Schwildens Auftraggeber – reagiert, ist noch unklar.

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Die Drohungen des Rappers gehen über das übliche Bashing in Sozialen Netzwerken hinaus. Fler hat ein Foto des Wohnhauses des Reporters veröffentlicht, auch sei bei ihm geklingelt worden. Kurz darauf bekannte sich der Musiker zu der Aktion.

Fler fordert, dass die Rapper-Glosse gelöscht wird, in der sich Schwilden über den Rapper lustig macht.

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Das Gericht geht von einem Monatsgehalt von 1200 Euro aus. Armer Fler. Auch auf dem Führungszeugnis zu erkennen: die Anschrift des Rappers. Billy-Wilder-Promenade in Steglitz. Zonenrandgebiet, wie man sagt.“

Oder:

Immerhin günstig einkaufen kann Fler. Ein Netto-Markt befindet sich gleich gegenüber. So kann er den harten Arbeitstag mit einer Dose der Hausmarke „Alki“ hinunterspülen.“

Eine Zeit verlief der Zoff bei Twitter mit den üblichen Beleidigungen. Dann wurde die Lage bedrohlich. Schwilden reagierte mit einem weiteren Text, in dem er die Drohungen des Rappers und von Fans thematisiert. Ob und wie Axel Springer auf die Drohungen des Rappers reagiert, ist noch unklar. Derzeit beraten Redaktion und Verlag, wie sie weiter vorgehen wollen.

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