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„Zwielichtige Journalisten“: Ashton Kutcher springt Uber bei

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Erstaunliche Parteinahme vom Hollywoodstar: Ashton Kutcher bezog auf Twitter nach dem Schmutzkampagnenskandal des boomenden Mitfahrdienstes Uber Positionen – gegen "zwielichtige Journalisten!“ Der Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten.


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Es ist schon jetzt einer der größten PR-GAUs des Jahres. Uber-Vize Emil Michael hat während eines Dinners laut darüber nachgedacht, es der kritischen Silicon Valley-Reporterin Sarah Lacy (Pando Daily) mit einer Schmutzkampagne heimzuzahlen.

Michaels Auslassung gipfelte in der Aussage, dass er am liebsten für eine Million Dollar ein Team aus vier Top-Journalisten und vier Recherche-Profis aufstellen würde, die Lacy einmal so richtig durchleuchten sollten. Immerhin würde die Presse ja auch „unser privates Leben und unsere Familien ganz genau unter die Lupe nehmen“. Es wäre an der Zeit, ihnen einen Schluck ihrer eigenen Medizin zum Kosten zu geben.

Was ist eigentlich falsch daran, bei zwielichtigen Journalisten Schmutz aufzuwirbeln?“

Michaels Äußerungen ließen die Wellen der Empörung hochschlagen und Uber-Chef Travis Kalanick am Folgetag via Twitter wortreich zurückrudern. Dass die Sache damit nicht ausgestanden ist, liegt in der Schwere der Anschuldigen. Erstaunlicherweise erntete Uber nun jedoch zumindest eine teilweise Verständnis von extrem prominenter Seite.

Niemand Geringeres als Hollywoodstar Ashton Kutcher, der bekanntlich schon den wenig zimperlichen Apple-Gründer Steve Jobs mimte, überraschte gestern mit dem Tweet: „Was ist eigentlich falsch daran, bei zwielichtigen Journalisten Schmutz aufzuwirbeln?“ Gerichtet an den Twitter-Account von Uber, PandoDaily und TechCrunch.

„Journalisten sollten sich an denselben Standard halten, den sie bei Prominenten anlegen“

Auf die heftige Reaktionen, die der Tweet hervorrief, legte Kutcher noch weiter nach: „Ich glaube, wir leben in einer Zeit, in der das erste Wort „das Wort“ geworden ist“, twitterte der 36-Jährige.  „Gerüchte erstrecken sich über die ganze Welt, bevor jemand die Chance bekommt, sich zu verteidigen.“ Und weiter: „Solange Journalisten daran interessiert sind,  nur die halbe Wahrheit zu drucken, sollten wir immer die Quelle hinterfragen.“

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Obwohl der Tech-Investor Kutcher schnell klarstellte, er spreche für sich und nicht Mitfahrdienst, ging die Journalistenschelte weiter: „Das wird lustig. Jetzt kommt der Teil, an dem Journalisten erklären, warum sie davon ausgenommen werden sollte, dass sich jemand über sie lustig macht, sie beurteilt oder durchleuchtet.“

Und einmal im Sarkasmus angekommen: „Natürlich habt Ihr alle recht und ich liege falsch. Ich wünschte nur, Journalisten würden sich an denselben Standard halten, den sie bei Prominenten anlegen.“

Ob’s zur Sache tut oder nicht: Ashton Kutcher zählte zu den ersten Investoren in den boomenden Mitfahrdienst Uber, dessen Bewertung immer weiter in die Höhe schießt.

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