Anzeige

Mehr Relevanz: Facebook macht allzu werbliche Beiträge künftig unsichtbar

Bildschirmfoto-2014-01-30-um-07.34.59.png

Wer auf Facebook künftig werben will, der wird es schwerer haben - zumindest mit normalen Postings. Denn wenn sich organische Beiträge nicht mehr besonders von Anzeigen unterscheiden, will das Social Network deren Sichtbarkeit herabstufen. Auf diese Weise soll der News Feed wieder relevanter werden.

Anzeige
Anzeige

Damit ist nicht gemeint, dass die sogenannte „Promoted Posts“, mit denen Seitenbetreiber reguläre Beiträge bewerben konnten, künftig verschwinden sollen. Vielmehr geht es den US-Amerikanern darum, dass Nutzer zunehmend genervt davon sind, dass Postings von gelikten Seiten einen stark werblichen Charakter haben. Das hat das Social Network nach eigenen Angaben in Umfragen bei Hunderttausenden Nutzern herausgefunden.

Die Erkenntnis: Menschen wollen mehr Beiträge von Menschen und Seiten, die ihnen wichtig sind – und keine werblichen Statusmeldungen. Hier will Facebook künftig gegensteuern. Denn tatsächlich hatte das Unternehmen bislang die Kontrolle darüber, inwiefern Anzeigen im News Feed der Nutzer ausgespielt werden. Allerdings galt diese Regelung nicht für normale Seitenbeträge, die für ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Gewinnspiel warben.

Facebook

Anzeige

In einer Mitteilung versprach Facebook nun, ab Januar 2015 weniger Beiträge dieser Art in den News Feeds der Nutzer auszuspielen. Gleichzeitig warnt das Social Network davor, dass sich die Reichweite von Seiten, die weiterhin werblich posten würde, signifikant fallen werde. Auch werde sich die Anzahl der Werbeanzeigen durch diese Veränderung nicht erhöhen.

Während einige Seiten durchaus an Reichweite verlieren werden, dürfte sich diese Veränderungen kaum auf die organische Reichweite von Facebook Pages auswirken. Die Ansage ist klar: Hört auf, Eure Fans mit Werbung vollzuspammen. Damit entscheidet sich das Social Network einmal für für eine positive User Experience und zwingt Seitenbetreiber zum Umdenken. Gerade kleine Unternehmen mit geringem Werbebudget, die bislang auf das reine Verfassen von Beiträge zu Werbezwecken setzten, könnten es in Zukunft allerdings schwerer haben, eine Reichweite für ihre Beiträge zu erzielen.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*