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Guter Kinostart für „Die Mannschaft“ – aber kein Vergleich zu Wortmanns „Sommermärchen“

WM-Doku „Die Mannschaft“
WM-Doku "Die Mannschaft"

360.000 Fußball-Fans strömten Am Wochenende in die Kinos, um sich mit der Doku "Die Mannschaft" die WM-Stimmung zurück zu holen. Ein toller Start, der allerdings bei Weitem nicht an den des "Sommermärchens" 2006 heran kam. Sünke Wortmanns Flilm erreichte damals schon am ersten Wochenende ein Millionenpublikum.

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In rund 600 Kinos lief „Die Mannschaft“ an – bei 360.000 Besuchern entspricht das einem guten Durchschnitt von 600 Zuschauern pro Location. An die Sensationszahlen von Sönke Wortmanns „Sommermärchen“ kam „Die Mannschaft“ aber nicht heran. Der war 2006 mit mehr als 1 Mio. Zuschauern gestartet und kam insgesamt auf 4 Mio. Besucher – ein Ergebnis, das für „Die Mannschaft“ unerreichbar bleiben wird. Das „Sommermärchen“ war damals auch sechs Wochen früher als „Die Mannschaft“ nun angelaufen – schon Anfang Oktober. Da war die WM-Euphorie offenbar noch größer als Mitte November. Zudem fand die WM ja damals in Deutschland statt. Die schwachen Spiele der Nationalmannschaft könnten ebenfalls ein Grund für die schwächeren Zahlen sein – ebenso die Ankündigung, dass „Die Mannschaft“ im Januar schon im Ersten zu sehen sein wird.

Der zweite große Neustart des Wochenendes, Jim Carrey und Jeff Daniels in „Dumm und dümmehr“, war bei Weitem nicht so erfolgreich, erreichte in fast 500 Kinos nur 160.000 Leute. Liam Neesons „Ruhet in Frieden“ erreichte in etwas mehr als 300 Kinos vergleichsweise bessere 125.000 Besucher, Hugh Grant mit „Wie schreibt man Liebe?“ in 270 Locations nur 40.000. Der größte Flop unter den Neustarts war am Wochenende aber „Nightcrawler“ mit Jake Gyllenhaal, den in 322 Kinos nur 35.000 Leute sehen wollten, also nur etwas mehr als 100 pro Saal.

Die Nummer 2 der Kinocharts ist nach Zuschauern nun „Interstellar“ – 310.000 Leute sahen Christopher Nolans Sci-Fi-Drama – ein stolzes Ergebnis nach den 373.118 vom ersten Wochenende.

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In den USA lief es für „Dumm und dümmehr“ deutlich besser. Mit einem Umsatz von 38,1 Mio. US-Dollar stürmte die Klamotte auf Platz 1, verdrängte auch die Blockbuster „Baymax – Riesiges Robowabohu“ und „Interstellar“. Der Disney-Animationsfilm erreichte an seinem zweiten Wochenende starke 36,0 Mio. US-Dollar und insgesamt damit schon 111,7 Mio. Christopher Nolans Sci-Fi-Drama kam auf 29,2 Mio., erreicht damit in den kommenden Tagen ebenfalls die 100-Mio.-Marke.

In den Welt-Charts dominiert „Interstellar“ mit fabelhaften Zahlen. Mit 135,2 Mio. US-Dollar aus 64 Ländern übersprang der Film erneut die 100-Mio.-Marke und spielte insgesamt nach nur zehn Tagen schon 321,9 Mio. ein. Spannend: Die USA waren mit ihren 29,2 Mio. US-Dollar nicht das größte „Interstellar“-Land. In China spielte der Film nämlich 42 Mio. ein. Auch in Südkorea ist der Film mit 15,8 Mio. US-Dollar ein Megahit. Animationsfilm „Baymax“ erreichte auf Platz 2 nur 47,9 Mio. US-Dollar, allerdings läuft der Film neben den USA auch erst in 23 anderen Ländern. Deutsche Kinogänger bekommen ihn z.B. sogar erst ab 22. Januar zu sehen. Rang 3 der Welt-Charts geht an „Dumm und dümmehr“ – mit 47,1 Mio. US-Dollar aus 17 Territorien.

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