Anzeige

Erst Silicon Valley, jetzt Südkorea: Kai Diekmann & Co. gehen auf Erkundungstour in Asien

Geht auf Asienreise: Bild-Chef Kai Diekmann. Foto: picture alliance
Geht auf Asienreise: Bild-Chef Kai Diekmann. Foto: picture alliance

Bloß kein Stillstand: Knapp eineinhalb Jahre ist es her, dass sich die Springer-Reisegruppe um Bild-Chef Kai Diekmann ins Silicon Valley absetzte. Nun packt Diekmann nach MEEDIA-Infos erneut den Reiserucksack, um einige Wochen auf Erkundungstour nach Asien zu gehen. Mit dabei: Valley-Kumpel und Springer-Marketing-Chef Peter Würtenberger sowie ein "technologie-affines" Team. Am heutigen Montag geht es los. Erster Stopp: Südkorea.

Anzeige
Anzeige

In der schier endlosen Begeisterung deutscher Medienschaffender für das tägliche Treiben im Silicon Valley verschwindet der asiatische Medienmarkt (immerhin einer der größten der Welt) oft unterm Radar. Doch was die Nutzung mobiler Endgeräte angeht, sind die Asiaten um Lichtjahre voraus. Nach Informationen von MEEDIA macht sich Kai Diekmann darum gemeinsam mit einigen Kollegen am heutigen Montag auf den Weg nach Südkorea. Die Reise wird eine Art „Palo-Alto-Reloaded“. Ähnlich wie im Silicon Valley will der Trupp durch Asien reisen und nach neuen Impulsen suchen. Der Auftrag: austauschen, lernen und vernetzen. Anstatt mehrere Monate wird die aktuelle Reise allerdings nur wenige Wochen lang sein. Bis Ende des Jahres sind ihre Aufgaben erst mal auf Stellvertreter verteilt.

Der Springer-Konzern informierte seine Mitarbeiter am Montagvormittag im Intranet. Darin erklärt das Team, dass Ost-Asien vor allem wegen der zahlreichen Hersteller mobiler Endgeräte wichtig sei. „Angebote speziell für mobile Plattformen sind ein wesentlicher strategischer Pfeiler der Digitalisierungsstrategie von Axel Springer.“ Bild-Chef Kai Diekmann erklärt dazu: „Über zwei Jahre ist es jetzt schon her, dass Peter Würtenberger und ich nach Palo Alto aufgebrochen sind. Wir haben aus dem Silicon Valley einige Entwicklungsprojekte und Veränderungsimpulse für unsere Bereiche und das gesamte Unternehmen mitgenommen. Das hat gut funktioniert: Unter anderem hat sich die Redaktionsarbeit bei Bild seitdem deutlich verändert. Deshalb starten wir jetzt das nächste Projekt.“ Ganz oben auf der Agenda steht nach MEEDIA-Infos dabei der Austausch mit dem Technologie-Riesen Samsung.

Diekmann ließ sich bereits in der vergangenen Woche von den Südkoreanern begeistern. In den USA besuchte der Bild-Chef eine Produktvorstellung auf der Samsung Developer Conference. Die investieren viel Energie in die Produktion von Smartwatches. Mit den smarten Uhren wachsen Herausforderungen wie Möglichkeiten für den mobilen Journalismus. Ebenfalls in der vergangenen Woche gab Springer bekannt, dass Bild und Welt/N24 für die kleinen Geräte eigene Anwendungen gestartet haben.

Für Marketing-Chef Würtenberger steht vor allem die Frage nach Vermarktungsmöglichkeiten im Vordergrund. „Der Leser- und Anzeigenmarkt entwickelt sich zunehmend in Richtung mobiler Plattformen. Wir beschäftigen uns schon lange damit, entsprechende Angebote zu entwickeln, aber ehrlich gesagt müssen wir auch noch einiges lernen. Wir wollen uns in diesem Bereich künftig noch viel stärker engagieren. Es ist deshalb nur logisch, dass wir unser erfolgreiches ‚Expeditionsteam’ nach Palo Alto jetzt dorthin verlagern, wo man über die Anforderungen künftiger Mobilgeräte am meisten erfahren kann.“
Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Die warten auch alle gerade auf diese „Gurkentruppe“. Diekmann hat man doch nach Amerika in die Wüste geschickt um ihn aus dem Fokus zu nehmen, weil er und seine Mannen bei der angeblichen Wulfaffäre gelogen und betrogen haben. Wo bleibt denn dort einmal die Entschuldigung. Es ist ja wirkllich gar nichts von den Unterstellungen des Diekmann Blattes übriggeblieben. Die sollten das Geld lieber für die Gründung eines Fonds für Bild-Geschädigte einsetzen, damit kann zwar nicht der von dieser selbst ernannten vierten Gewalt (also leben wir in keiner Demokratie mehr) gesamte Schaden wieder gutgemacht werden, denn meistens ist die Person, egal wieviel Geld die Bild bezahlen würde, für immer vernichtet. Und diese Truppe vergnügt sich in den angesagtesten Luxushotels auf der ganzen Welt bei rauschenden Festen, manche vermuten sie sau….und vö….. was das Zeug hält mit dem Geld des armen Malochers, der sich jeden Tag die Bild kauft, eine Schande. Alleine deshalb, weil sie kein Unrechtsbewusstsein haben. Liebe Mitreisende von Diekmann, habt doch bitte noch ein klein wenig Ehre und laßt diesen Selbstdarsteller und den König der Meinungsmanipulation allein reisen. Wenn er dann auch noch mkeine Kommunikationsmittel mitnehmen würde wäre uns allen geholfen aber ganz besonders der Bild und der Deutschen Medienlandschaft.

    1. Herr Richter, Sie sprechen mir mit jedem Satz aus der Seele.
      Wir marschieren in großen Schritten auf den Status einer „Bananenrepublik“ zu.

    2. Was heisst hier wir maschieren drauf zu??? Wir haben den Status schon lange erreicht!!!
      In den sogenannten Bananenrepubliken herrscht mehr Demokratie wie in Deutschland. Recht auf freie Meinungsfreiheit oder gar eine „wehrhafte Demokratie“ zu praktzieren ist einem doch schon lange verwährt.

      Gerade Herr Diekmann und Konsorten sollten sich abgrundtief schämen, wie sie die Existenz und das Leben unseres Bundespräsidenten ruiniert haben und wenn diese Herrschaften, die für investigativen Jounalismus ausgezeichnet worden sind, wo ja höchstrichterlich das Gegenteil in der Causa Wulff ausgeurteilt worden ist, noch ein wenig Anstand in ihrem Körper besitzen würden, so würden sie Ihre Auszeichnung zurückgeben….

      Aber das wird ja letztendlich an ihrem nicht vorhandenen Unrechtsbewusstsein scheitern…

  2. Entwicklungsprojekte und Veränderungsimpulse … aha. Na wenn das alles so gut durchschlägt liest ja bald jeder Bild Plus…mit oder ohne Armbandzeitung… ??? :-/
    Ich persönlich würde vorschlagen, das sie noch einen eigenen Fernsehsender aufmachen. Wie wäre es mit Bild-TV? Oder Bild-Visions? Den ganzen neuen Kram
    bekommen sie doch gar nicht mehr auf die Online Ausgabe der Bild. Die platzt#
    nämlich aus allen Näten, wie ich feststellen muss. Kommt man bald nur noch
    mit Kompass durch. Gruss

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*