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Werbemarkt legt im Oktober 4% zu, Print- und Online-Medien verlieren allerdings

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Auf den ersten Blick sind das gute Nachrichten: 4% mehr als im Vorjahresmonat setzten die deutschen Medien im Oktober mit Werbung um. Die Nachrichten sind auf den zweiten Blick allerdings fast nur für das Fernsehen gute Nachrichten. Denn: Publikumszeitschriften und Tageszeitungen landeten unter dem Oktober 2013, auch die Online-Medien erreichten den Vorjahreswert nicht.

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1,49 Mrd. Euro setzten die von Nielsen erfassten TV-Sender im Oktober brutto mit Werbespots um – damit entfällt mehr als 50% des Werbemarktes allein auf das Fernsehen, denn der Gesamt-Brutto-Werbeumsatz lag bei 2,90 Mrd. Die Sender verbesserten sich dabei um satte 150 Mio Euro gegenüber dem Oktober 2013, als man noch 1,34 Mrd. umsetzte.

Über dem entsprechenden Vorjahresmonat lagen im Oktober ansonsten noch die Out-of-Home-Werbung (143 Mio. Euro statt 134 Mio.), das Radio (160 Mio. statt 158 Mio.), die Fachzeitschriften (35 Mio. statt 34 Mio.), sowie die Kino-Reklame (11 Mio. statt 8 Mio.).

Die drei großen Medien-Segmente Zeitungen, Publikumszeitschriften und Online profitierten hingegen nicht von dem Umsatz-Wachstum der Branche. Die Zeitungen rutschten von 441 Mio. Euro auf 429 Mio., die Publikumszeitschriften von 348 Mio. auf 33 Mio. und die Online-Werbung von 304 Mio. auf 303 Mio.

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Auf das Gesamtjahr gerechnet liegt das Fernsehen nun 8,6% über den ersten zehn Monaten des Jahres 2013 – ein Plus von über 800 Mio. Euro. Unter dem Vergleichszeitraum liegen wiederum die Zeitungen und die Publikumszeitschriften, sowie die Fachzeitschriften.

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Alle Kommentare

  1. Da liegt wohl ein Tippfehler vor. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Publikumszeitschriften wirklich von 348 auf 33 Millionen Euro gesunken sind. Vielleicht „um“ 33 Millionen gesunken, aber nicht auf 33 Millionen Euro.

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