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Art Director Uwe C. Beyer verlässt den Spiegel – arbeitet aber weiter an „Spiegel 3.0“ mit

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Uwe C. Beyer, seit 2012 Art Director beim Spiegel, verlässt das Nachrichtenmagazin. "Auf eigenen Wunsch", wie es heißt. Erst vor wenigen Monaten hatte Beyer den Spiegel gemeinsam mit Chefredakteur Wolfgang Büchner relauncht. Der 47-Jährige wolle sich wieder auf die Tätigkeit als Geschäftsführender Gesellschafter bei der Mediengruppe Hamburg konzentrieren. Dem Spiegel will Beyer trotzdem verbunden bleiben – auch wegen des umstrittenen Reformprojektes "Spiegel 3.0".

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Beim Spiegel war Beyer in den 90er Jahren bereits Layout-Chef, bevor er 2012 als erster Art Director in der Geschichte des Nachrichtenmagazins zurückkam.

Beyer gilt als einer der renommiertesten Mediendesigner der Branche. Bei Manfred Bissingers Zeitung Die Woche war er Gründungsmitglied, außer beim Spiegel übernahm er die Rolle des Design-Chefs auch bei Gruner + Jahrs Stern, bei RTL sowie dem Zeit Magazin. Entworfen hat Beyer auch Online-Seiten. So entwickelte er die Auftritte stern.de, Handelsblatt.com oder auch die der ehemaligen Financial Times Deutschland. Seine Agentur, die „Mediengruppe Hamburg“, entstand 2011 aus einem Zusammenschluss seines eigenen Kreativ-Büros Freihafen Hamburg und Lenz & Schau.

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Trotz seines erneuten Weggangs von der Ericusspitze wird Beyer dem Verlag weiterhin treu bleiben. Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner bedauere die Entscheidung Beyers und freue sich gleichzeitig auf die weitere Zusammenarbeit – auch an dem umstrittenen Projekt Spiegel 3.0Das zumindest lässt der Spiegel-Verlag per Mitteilung verlauten.

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