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Neues Bezahlsystem: Hamburger Morgenpost bindet Laterpay ein

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Ab kommender Woche wird die Hamburger Morgenpost mit Hilfe des Micropayment-Dienstes Laterpay ein neues Bezahlsystem starten. Ursprünglich war die Einführung von Laterpay bereits für Oktober geplant, aufgrund technischer Probleme kam es allerdings zu Verzögerungen. Die Boulevardzeitung will die einzelnen Artikel zu unterschiedlichen Preisen anbieten.

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Dies bestätigt die Geschäftsführerin des Morgenpost Verlags Suzan Molzow im aktuellen kressreport 21.14: „Wir haben uns dagegen entschlossen, die kompletten Inhalte kostenpflichtig anzubieten, weil wir glauben, dass es per se keine hohe Zahlungsbereitschaft für reine Boulevard-News-Inhalte gibt“, sagt Molzow. Dadurch, dass sich die Mopo intensiv mit ihrer Heimatstadt beschäftige, gäbe es zahlreiche Geschichten mit Hintergrund und Servicegrad auf der Website. „Diese speziellen Formate, es können auch Videos und Events werden, werden wir abhängig vom Rechercheaufwand bepreisen in einer Spanne von 10 bis 45 Cent.“

Der Journalist und Blogger Richard Gutjahr war in Deutschland der Erste, der seine Inhalte auf dem Blog Gutjahr.biz mit LaterPay zum Kauf anbot. Nach einem halben Jahr zog er das Fazit: „Seit der Premiere von LaterPay bei mir im Blog habe ich 12 Artikel verfasst, die ich entweder komplett (Pay Per Use) oder durch Einzelelemente (Free To Read) monetarisiert habe. Der Gesamterlös für diese 12 Artikel beträgt 1190,16 Euro. Im Schnitt also rund 99 Euro pro Blogpost.“

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Latepay funktioniert nach dem „Erst lesen, dann zahlen“-Prinzip. Registrierung und Bezahlung werden erst fällig, wenn ein Budget von fünf Euro aufgebraucht ist. Das Plugin ist kostenlos für WordPress verfügbar.

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