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Kinderkanal wird viral: Sender sucht Nachwuchs-YouTuber

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Komplettüberarbeitung der Kika-Webseite: Am heutigen Mittwoch ist der Kinderkanal mit einem aktualisierten Internetauftritt an den Start gegangen. Neben einem neuen Design und zahlreichen neuer Funktionen will der Sender vor allem crossmedialer werden und setzt deshalb in Zukunft verstärkt auf Inhalte speziell für YouTube.

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„Die Nutzungsgewohnheiten der Kinder haben sich jedenfalls durch YouTube massiv verändert. Darauf müssen wir auch im Programm reagieren“, sagt der Kika-Programmgeschäftsführer Michael Stumpf im Interview mit dem Medienmagazin DWDL. Ab 2015 soll deshalb ein Kinderkanal-Angebot extra für YouTube entwickelt werden, derzeit sucht der Sender bereits „Moderatoren, die sehr web-affin sind und die man vielleicht schon von YouTube kennt.“ Dabei denkt Stumpf nicht an die „großen Stars“, sondern den „YouTube-Nachwuchs, der mit dem Thema Bewegtbild ganz entspannt und selbstverständlich umgeht.“

In Planung ist darüber hinaus ein Blog für Erwachsene, der Tipps zur Mediennutzung von Kindern gibt und den Dialog mit Eltern, Medienpädagogen und Fachjournalisten befördern soll. Ziel ist es laut Kika, nicht nur TV-Inhalte und Online-Seiten enger miteinander zu verzahnen, sondern auch Themen und kreative Inhalte aus dem Netz in crossmedial ausgerichtete Programmformate einfließen zu lassen. Ab dem 24. November werden Web-Hosts in einem eigenen Blog Themen posten und mit den Zuschauern auf Kika-live.de und in der Community „mein!KiKA“ kommunizieren.

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Den ersten Schritt in Richtung kompletter Erneuerung ist der Kinderkanal von ARD und ZDF bereits am 12. November mit dem Relaunch der Webseite gegangen: mit einer überarbeiteten Struktur, neuem Layout und einer kindgerechten Navigation. Der Internetauftritt verfügt außerdem ab sofort über ein responsives Design.

„Diese zeitgemäße Komplettüberarbeitung unserer Website war nötig, um den aktuellen multimedialen Entwicklungen Rechnung zu tragen und den Anschluss nicht zu verlieren“, erklärt Michael Stumpf. „Digitale Medien bestimmen den Alltag von Kindern immer stärker. Diese Tendenz bedeutet für uns, dass unsere Angebote sowohl optisch als auch inhaltlich auf diese Herausforderung hin angepasst werden müssen.“

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