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Springer-Apps für Ladenhüter: Bild, N24 und Welt gibt es jetzt für Samsungs Smartwatch

Die Nutzung mobiler Endgeräte ist für den Journalismus eine Herausforderung: Immer kleinere Devices erfordern neue Formen des digitalen Journalismus. Axel Springer hat Apps für Samsungs Smartwatch Gear S angekündigt. Auf dem Markt sind bisher nur wenige Medienhäuser aktiv, Smartwatches gelten zudem als Ladenhüter.

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Springer sendet mit seinem Schritt jedoch ein Zeichen, sich mit der Entwicklung des digitalen Journalismus zu beschäftigen. Die Apps, mit denen Bild, Welt und N24 an den Start gehen, sollen Inhalte für die kleinen Lesefenster aufbereiten. Während sich Welt und N24 auf den Newsticker konzentrieren wollen, setzt Bild auf Fotos, Grafiken und Schnelllesetechnologie. Für letzteres hat die Boulevardseite vor Kurzem eine Kooperation mit dem Start-up Spritz geschlossen. Auch Süddeutsche.de experimentiert bereits seit einiger Zeit mit Spritz auf Smartwatches.

Gemeinsam mit Springer können sich die Münchner als deutscher Vorreiter auf dem Smartwatch-Markt betrachten. Die Content-Strategie allerdings scheint eher von symbolischem als wirtschaftlichem Charakter. Denn Samsungs Smartwatches gelten als Ladenhüter. Zwar wird dem Markt für smarte Uhren eine glänzende Zukunft vorausgesagt. Im vergangenen Jahr konnten die Südkoreaner weltweit aber nur eine Stückzahl von einer Million absetzen. Bis Mitte des Jahres sollen es 1,5 Millionen gewesen sein.

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Im Markt mit den noch kleineren Displays sehen sich Medienunternehmen zudem mit alten Problemen konfrontiert. Immer noch haben Vermarkter keine Antworten darauf gefunden, wie im Mobil-Geschäft attraktive Werbeformate aussehen können. Auch Springer will mögliche Marktentwicklungen erst einmal abwarten. Das Experimentieren steht im Vordergrund.

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