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Bei der ZDF #Mauerspecht-Aktion blieb die virtuelle Mauer größtenteils stehen

Ziel nicht erreicht: ZDF feiert Social-Media-Aktion #Mauerspecht dennoch als Erfolg.
Ziel nicht erreicht: ZDF feiert Social-Media-Aktion #Mauerspecht dennoch als Erfolg.

Mit seiner #Mauerspecht-Aktion wollte das ZDF die Mauer noch einmal einreißen, allerdings virtuell. Für jeden Tweet oder jedes Posting mit dem Hashtag "#Mauerspecht" machten Social-Web-Nutzer einen Teil der digitalen Wand platt. Zwei Wochen gab das ZDF Zeit. Das Ergebnis: Die Mauer steht immer noch. Das Projekt aber sei nicht gescheitert, erklärt das ZDF. Es sei nämlich alles genauso wie damals.

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Denn: „Keinen hat es am 9. November 1989 interessiert, wie viele Meter Mauer gefallen waren. Der Wall war durchbrochen. Darauf kam es an.“ Twitter-, Facebook- und Instagram-Nutzer sowie Besucher der ZDF-Website konnten mit jedem Beitrag unter dem Hashtag „#Mauerspecht“ einen Meter der virtuellen 160 Kilometer langen Mauer einreißen – geschafft haben sie nur etwa 30 Kilometer, also ca. 30.o00 Tweets.

In seinem Fazit erklärt das ZDF, es habe „noch nie so viele positive und interessante Posts bekommen wie bei der #mauerspecht-Challenge„. Auftrag war es, möglichst viele Geschichten in Wort, Bild und Ton zum Mauerfall vor 25 Jahren zu sammeln. Darunter fiel Lustiges wie Trauriges – und viele Versuche, Nutzer überhaupt auf das Hashtag aufmerksam zu machen.

Weil sich der Hashtag offensichtlich nicht so recht etablieren wollte, nutzte das ZDF nahezu jede Gelegenheit, um auf seine Aktion hinzuweisen, musste bei Tweets zum Projekt oftmals auch den Hashtag einfordern.

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Insgesamt bekam die Mauerspecht-Aktion überwiegend positives Feedback. Selbst setzte das ZDF übrigens nur rund 180 Tweets zum #mauerspecht ab – riss also 180 Meter selbst ein.

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