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Wolfgang Schäuble, der „digital immigrant“: Die 25 besten Sprüche der Spiegel Online-Party

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Wolfgang Büchner (Foto: dpa), Wolfgang Schäuble (picture alliance / BREUEL-BILD), Olaf Scholz (dpa), Matthias Schmolz (Michael B. Rehders/DER SPIEGEL), Katharina Borchert (im Uhrzeigersinn)

Mit Spannung war Wolfgang Büchners Rede bei der Party zum 20. Geburtstag von Spiegel Online erwartet worden. Als bester Redner des Abends, der als einziger so richtig entspannt zu sein schien, erwies sich aber Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Der listig bemerkte, auch beim Spiegel kenne man sich nun mit Insider-Informationen aus. Die ja nie - niemals! - interessengeleitet weitergegeben würden. Großes Gelächter. MEEDIA hat die besten Sprüche der Reden zusammengestellt. Darling des Abends war trotzdem nicht Schäuble, sondern eine Discokugel.

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„Der Geburtstag ist ein Anlass für die gesamte Spiegel-Gruppe zu feiern.“ (Katharina Borchert)

„Besonders hervorzuheben sind Dieter Degler und Mathias Müller von Blumencron.“ (Matthias Schmolz)

„Wir haben gerade gedacht, wir haben das verstanden mit diesem Internet, da müssen wir wieder ganz von Neuem anfangen, weil der Konsum von Informationen mobil wird, die jungen Nutzer mehr in sozialen Netzwerken als bei uns unterwegs sind.“ (Katharina Borchert)

„Die gesamte Gruppe braucht eine publizistische Antwort auf die Herausforderungen.“ (Matthias Schmolz)

Eine Discokugel war der Darling des Abends:

…und die Betrübnis nach ihrer Entfernung groß:

„Ob der ständige Themenwechsel auf der Seite gut ist, weiß ich nicht.“ (Olaf Scholz)

„Vielleicht wird es wieder wichtiger, dass man die Contenance zu wahren weiß.“ (Olaf Scholz)

„Der Spiegel-Verlag ist gut vorbereitet. Besser vielleicht, als manche glauben.“ (Olaf Scholz)

Eine Fotokabine sorgte für obligatorische Selfies:

„Ganz hab ich nicht verstanden, was ich hier noch sagen soll.“ (Wolfgang Schäuble)

„Ist doch praktisch, dass Sie das jetzt auch wissen: Insider-Informationen sind nie interessengeleitet. Die sind immer ganz uneigennützig.“ (Wolfgang Schäuble)

„Ich hab gelernt, man darf Mathias Müller von Blumencron noch erwähnen hier.“ (Wolfgang Schäuble)

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„Ich bin ein richtiger digital immigrant.“ (Schäuble)

„Ich sehe hier den Chefjuristen einer großen Zeitung. Ihr habt ja auch ein bisschen online.“ (Wolfgang Schäuble zu SZ-Journalist Heribert Prantl)

„Brauchen wir den Zustand permanenter Aufgeregtheit? Und wird man da nicht irgendwann neurotisch?“ (Wolfgang Schäuble)

„Ich kann Sie nicht hören. Aber das ist mein Vorteil.“ (Schäuble zu einem Zwischenrufer)

„Hochfrequenzhandel ist ja so etwas Ähnliches wie Online-Dienste.“ (Schäuble)

„Qualitativ guter Online-Journalismus darf sich nicht allein durch Werbung finanzieren.“ (Schäuble)

„Ich glaube nicht, dass der Schietstorm die Weiterentwicklung der Demokratie ist.“ (Schäuble)

„Ich habe zu meinen Kindern gesagt: an dem Tag, an dem ich glaube, es sei früher alles besser gewesen, holt ihr mich aus der Politik raus.“ (Schäuble)

Nicht zu vergessen der Auftritt der Fantastischen 4:

„Es gab mal eine Zeit ohne Internet.“ (Wolfgang Büchner)

„Was ist der Spiegel? Der Spiegel ist eine Idee, die Idee der Aufklärung, ein Appell an die Intelligenz des Publikums. ‚Sagen, was ist‘ – das ist unser Kraftzentrum.“ (Büchner)

„Innovation ist ein Bestandteil der Spiegel-DNA. Wenn wir so mutig und innovativ sind wie Rudolf Augstein, gibt es keinen Grund, uns zu ängstigen.“ (Büchner)

„Wichtig ist nicht der Aggregatszustand einer Story.“ (Büchner)

„Wir müssen den Lesern ein unwiderstehliches Angebot machen. Darauf zielt das Projekt Spiegel 3.0. Kein Haus hat bessere Voraussetzungen, solch ein Projekt umzusetzen, als der Spiegel.“ (Büchner)

„Wir müssen Digitalisierung endlich als gemeinsame Herausforderung betrachten.“ (Büchner)

„Hart streiten und großartig zusammenarbeiten – so werden wir in Zukunft gewinnen.“ (Büchner)

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