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Wer spielt Steve Jobs? Auch Christian Bale nicht


Christian Bale soll den legendären Apple-Gründer Steve Jobs spielen Foto: dpa
Christian Bale soll den legendären Apple-Gründer Steve Jobs spielen Foto: dpa

Es ist die Rolle des Lebens, doch keiner will sie spielen: Seit Jahren sucht Sony nach einem Darsteller, der den ikonischen Apple-Gründer Steve Jobs im Biopic verkörpert, das auf der Biografie von Walter Isaacson basiert. Nachdem schon zahlreiche Hollywood-Größen gehandelt wurden, sagte nun auch Christian Bale ab, der eigentlich schon als sicherer Steve Jobs-Mime galt.

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Mehr geht nicht:  Steve Jobs in einem Hollywood-Epos, das auf dem Weltbestseller von Walter Isaacson basiert – die Regie führt Oscar-Preisträger Danny Boyle („Slumdog Millionäre“), das Drehbuch stammt von der vielfach prämierten Edelfeder Aaron Sorkin. Wer würde da nicht den Apple-Gründer spielen wollen?

Die Hollywood-Ikonen George Clooney und Leonardo DiCaprio, die in den vergangenen Jahren immer wieder gehandelt wurden, zumindest schon mal nicht. Auch Kult-Regisseur David Fincher („The Social Network“, „House of Cards“) zog gerade erst zurück. Liegt am Ende ein Fluch über dem gigantischen Biopic-Projekt, dessen Start sich seit drei Jahren hinzieht?

Bedenken überwogen: Bale hielt sich nicht für Rolle geeignet
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Es scheint fast so, denn auch der sicher geglaubte Steve Jobs-Darsteller Christian Bale  („Batman“, „American Hustle“) machte nun einen Rückzieher, obwohl Aaron Sorkin Bale noch vor einer Woche als offizielle Besetzung bestätigt hatte! „Wir brauchten den besten Schauspieler einer bestimmten Altersgruppe, und das ist Christian Bale“, hatte Sorkin gegenüber Bloomberg verkündet.

Bale habe nicht einmal für die Rolle vorsprechen müssen, es gab offenbar lediglich ein Treffen. Nun jedoch überkamen den 40-Jährigen offenbar Bedenken. Nach sorgfältigem Abwägen sei Bale zur Ansicht gekommen, dass er doch nicht der richtige Darsteller für die Charakterrolle sei, berichtet der Branchenblog Hollywood Reporter. Bleibt die Frage: Wer kommt aus Hollywoods erster Darsteller-Liga eigentlich noch in Frage?

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Alle Kommentare

  1. Wer Ashton Kutcher in „Jobs“ gesehen hat (Nils Jacobsen wohl eher nicht) und Danny Boyle kennt, kann sich die Gründe zusammenreimen. Große Mimen geben ihr Gesicht wohl eher ungern für ein glattgebügeltes Biopic her. Der gute Ashton gab ja schon den Unsympathen viel zu nett und in einer neuen Verfilmung müsste es noch schlimmer werden.

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