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Keine Comics mehr: FAZ streicht Zeichnungen

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Der Abo-Preis wurde gerade erhöht und an den Inhalten wird noch weiter gespart. Wie der Tagesspiegel berichtet streicht die Frankfurter Allgemeine Zeitung ab dem kommenden Donnerstag seinen Comic. Vor 14 Jahren hatten die Frankfurter mit der Wiederbelebung der Zeitungscomics für eine Renaissance der Erzählform gesorgt.

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Laut Tagesspiegel waren wohl zwei Gründe ausschlaggebend für das Ende der gezeichneten Storys. Zum einen honorierten die Frankfurter die Bilder mit mehreren hundert Euro pro Folge, wodurch sich tatsächlich ein „signifikanter Betrag“ einsparen lassen soll und zum anderen vereinfachte der Tod von Frank Schirrmacher die Entscheidung, die Zeichnungen zu streichen. Der verstorbene Feuilleton-Herausgeber hatte die Comics vor 14 Jahren wieder eingeführt und galt seit dem als Führsprecher der Reihe. Günther Nonnenmacher, der sich zur Zeit auch um das Feuilleton kümmert, fällt es offenbar leichter, die Einsparungen umzusetzen.

Der für die Comics zuständige Redakteur, Andreas Platthaus, hat bei faz.net ein eigenes Blog über die Kunst der gezeichneten Geschichten. Dort äußerte er sich zu dem Bericht über die Einstellung der Comics jedoch noch nicht.

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