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Aschendorff will bei Münstersche Zeitung die Hälfte der Belegschaft einsparen

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Auf die Mitarbeiter der Münsterschen Zeitung (MZ) kommen harte Zeiten zu: Am Montag hat der neue Eigentümer, die Unternehmensgruppe Aschendorff, bekanntgegeben, die Belegschaft um 50 Prozent streichen zu wollen. Auch ein Drittel der Zusteller soll gehen. Die Maßnahme sei "unausweichlich", so der neue Inhaber. Anderenfalls drohe der Tageszeitung das Aus.

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Aschendorff hat die Zeitung gerade erst vom Dortmunder Medienhaus Lensing übernommen. Das Geschäft war wegen eines drohenden Monopols umstritten, wurde unter dem Vorbehalt einer Sanierungsfusion aber vom Bundeskartellamt genehmigt. Aschendorff gibt auch die im Münsterland erscheinenden Westfälischen Nachrichten heraus. Dass Sparmaßnahmen folgen würden, war abzusehen. Nach Verlagsangaben ist die Münstersche Zeitung „angesichts von Millionen-Verlusten in den zurückliegenden Jahren aus eigener Kraft schon lange nicht mehr überlebensfähig“. Dies war auch für Lensing der Beweggrund, sich von der Zeitung zu trennen.

Der Personalabbau soll „so sozialverträglich wie möglich“ stattfinden. Betroffen ist rund die Hälfte der 72 Beschäftigten, auch ein Drittel der 240 Zeitungszusteller soll weichen, so Aschendorff. Einen Sozialplan gibt es noch nicht. „Alternativ wird der Eintritt in eine Transfergesellschaft angeboten“, heißt es.

 

 

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Alle Kommentare

  1. Ich als Top-Manager in der Medienbranche sage: Die Lowperformer müssen raus. Wir brauchen wieder 35% Eigenkapitalrendite. Und wir brauchen endlich einen richtigen Krieg in der Ukraine, damit die Wirtschaft wieder brummt. Mittelmässige Anti-Putin- und lasche verweichlichte Pro-Kriegshetzer sind einfach nicht genug, wir haben da ein Qualitätsproblem. Wir brauchen wieder Spitzenkräfte, echte Spitzenkräfte. Neulich hat unsere Firma wieder einen Spitzen-Agitator gesucht, Profil mitte 20, nmindestens 10 Jahre Erfahrung im Hetzen und Kriegstreiben, 5 Jahre Erfahrung im Lügen und Faktenverdrehen, ausserdem mindestens 5 Jahre Erfahrung im Photoshoppen und Urkundenfälschen. Leider haben wir niemanden gefunden, der so richtig auf dieses Profil passte. Wir brauchen mehr Medien-Fachkräfte aus dem Ausland.

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