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„Ich bin stolz, schwul zu sein“: Apple-Chef Tim Cook schreibt in US-Wirtschaftsmagazin

Apple CEO Tim Cook
Apple CEO Tim Cook

Apple-Chef Tim Cook ist schwul - na und? Bemerkenswert ist freilich, dass der Manager des wertvollsten Konzerns der Welt über seine sexuelle Orientierung einen Artikel in Bloomberg Businessweek geschrieben hat. Cook schreibt: "I’m proud to be gay, and I consider being gay among the greatest gifts God has given me."

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Ein Staatsgeheimnis war es nicht, dass Tim Cook homosexuell ist. Warum dann der Artikel – geschrieben mit leicht pathetischer Überhöhung und Bezug auf Martin Luther King und Robert Kennedy – in Bloomberg Businessweek? Cook schreibt, er sei kein Aktivist, aber er könne anderen Menschen dabei helfen, mehr Gleichberechtigung in Beruf und Leben zu erreichen. Homosexuelle würden, auch wenn sich die Zeiten geändert hätten, noch immer bedroht oder benachteiligt.

Cook beruft sich auf Martin Luther King, der die Frage des Lebens darin sieht, was man für andere Menschen tue. Schwul zu sein, habe ihm ein tiefes Verständnis dafür gegeben, was es heiße, zu einer Minderheit zu gehören, schreibt Cook. Seine Homosexualität habe ihm wegen der Bigotterie, die er erfahren habe, auch „die Haut eines Rhinozeros“ gegeben. „Das ist praktisch, wenn man gleichzeitig der Chef von Apple ist.“

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Cook relativiert den Stellenwert der sexuellen Orientierung in dem Artikel auch. Er sei ja schließlich nicht nur ein schwuler weißer Mann, sondern auch „ein Ingenieur, ein Onkel, ein Naturfan, ein Fitnessverrückter, ein Sohn des Südens und viele Dinge mehr“. Das Unternehmen Apple werde sich jedenfalls weiter für die Gleichberechtigung aller Menschen einsetzen, verspricht Cook: „bis meine Zehen nach oben zeigen“.

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