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Technische Schwierigkeiten: WhatsApp verschiebt Telefonie-Feature auf 2015

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Mehr als eine halbe Milliarde Nutzer müssen sich in Geduld üben: WhatsApp hat die Einführung eines Telefonie-Features für seinen Messenger vorerst aufs neue Jahr verschoben. Schuld daran ist letzten Endes die extrem große und zerklüftete Nutzerschaft.

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Eigentlich war dieses Feature für das vierte Quartal 2014 angekündigt. Auf der Re/code Code/mobile conference erklärte CEO Jan Koum, dass man derzeit nicht bei allen Smartphones Zugriff auf das Zweitmikro hätte. Dieser sei aber notwendig, um Umgebungsgeräusche herauszufiltern und somit die Sprachqualität zu verbessern. Außerdem untersuche man noch, inwiefern sich das neue Telefonie-Feature auf die Verbindungsqualität von Nutzern in Regionen mit schlechter Netzabdeckung auswirke.

Derzeit wird der Messenger weltweit von rund 600 Millionen Menschen genutzt. Das Ziel für das kommende Jahr sei es, die erste Milliarde zu knacken. Besonders erfolgreich ist WhatsApp derzeit in den Schwellenländern Brasilien und Indien. Koum erwähnte, dass sich sein Unternehmen seit dem Kauf durch Facebook wieder stärker auf das Wachstum konzentrieren könne.

Keine Konkurrenz zum Facebook Messenger
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Eine Konkurrenz zum Facebook Messenger schließt Koum aus. Der werde nun einmal vorrangig mit Facebook-Kontakten genutzt und funktioniere auf dem Desktop-Rechner, wohingegen WhatsApp nur mobil zu bedienen ist.

Darüber hinaus plant WhatsApp angeblich noch ein weiteres Feature und zwar das Aufnehmen der Telefonate. Was bei den anderen VoiP-Anbietern bislang nur über externe Dienste möglich war, soll bei dem Messaging-Dienst direkt integriert sein. Doch dies könnte in einigen Ländern zu rechtlichen Problem führen. So ist es zum Beispiel in Deutschland nicht erlaubt, den Gesprächspartner ohne sein Wissen und sein Einverständnis aufzunehmen. Auch in vielen Staaten der USA ist dies verboten, in Israel hingegen völlig legal.

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