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Stefan Aust holt für Springer möglicherweise sein Magazin-Konzept aus der Schublade

Welt-Herausgeber Stefan Aust
Welt-Herausgeber Stefan Aust

Vor Jahren entwickelte der frühere Spiegel-Chefredakteur und heutige Welt-Herausgeber Stefan Aust für die damalige WAZ-Gruppe (heute: Funke) ein Magazinkonzept mit dem Arbeitstitel Die Woche. Realisiert wurde das Projekt nie. Die WAZ bekam kalte Füße und der als Partner vorgesehene Axel Springer Verlag sah damals keine Marktchancen. Mittlerweile befindet sich Aust als Herausgeber der Welt in Springer-Diensten und sein Magazin-Projekt könnte neu aufleben. Und zwar als Beilage der Welt, wie das Verbandsmedium Journalist in seiner Online-Ausgabe berichtet.

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Laut journalist.de hat Springer bestätigt, dass Aust an einem Konzept für eine Beilage für die Welt arbeitet. Eine Entscheidung darüber, ob diese Beilage tatsächlich kommt, gebe es aber noch nicht.  Ursprünglich hatte Stefan Aust mit dem Projekt „Woche“ eine Mischform aus Drint-Magazin, Digital-Angebot und TV-Sendung im Sinn. Das gedruckte Magazin „Woche“ war als Sonntags-Magazin konzipiert. Hierfür bräuchte Aust die Sonntags-Vertriebspower von Axel Springer, die er innerhalb der Welt-Gruppe mit der Welt am Sonntag ja auch theoretisch zur Verfügung hätte.

Aust befindet sich laut journalist.de nun auf der Suche nach Mitarbeitern für das Magazin. Es könnte also wieder ein wenig konkreter werden. Aust wird auch nachgesagt, dass er immer noch gerne seinen Ex-Arbeitgeber Spiegel mit einem modernen Nachrichtenmagazin piesacken würde. Auch die Spiegel-Verlag Abgänger Arno Balzer und Klaus Boldt vom manager magazin haben bei Springer eine neue Heimat gefunden und machen mit der Welt-Beilage Bilanz nun ihrem Ex-Arbeitgeber Konkurrenz.

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Wie sagte mal ein leitender Mitarbeiter des Spiegel Verlags: Diese Fähigkeit des Hauses, ehemalige Mitarbeiter anzustiften, in ihren neuen Jobs gegen den Spiegel Verlag arbeiten zu wollen – das ist schon einzigartig.

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