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#Deutschland25: Google sucht die „Generation Mauerfall“

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Am 9. November jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Wie hat sich Deutschland seit dem verändert? Was zeichnet die Generation der heutigen Mittzwanziger aus, die das Ende der DDR nicht bewusst miterlebt haben? Wie sehen sie die deutsche Gesellschaft und was treibt sie an? Um diese Fragen zu beantworten, hat Google die crossmediale Kampagne #Deutschland25 gestartet – und porträtiert die "Generation Mauerfall".

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Die 24-jährige Ninon hat vor einem Jahr mit drei Kommolitonen die Initiative „Über den Tellerrand kochen“ ins Leben gerufen. Durch das Projekt wollen sie Menschen vorstellen, die in Deutschland im Asyl leben. „Über das gemeinsame Kochen wollen wir erreichen, dass sie in die deutsche Gesellschaft integriert werden“, sagt die Studentin. Sie veranstalten unter anderem gemeinsame Kochworkshops von Einheimischen und Flüchtlingen, um so das Bewusstsein für diejenigen Menschen zu schaffen, die in Deutschland ein neues Leben beginnen wollen.

Auch Pola (25) und Thekla (27) wollen das Bewusstsein fördern – für nachhaltiges Einkaufen. Mit ihrer Kleiderei – eine Leihbibliothek für Kleidung – wollen sie eine Gegenbewegung zum wahllosen Konsum schaffen. Ihr Motto: Leihen statt kaufen. „Wir haben es geschafft, dass Leute wieder den Unterschied spüren, zwischen fair und mit Liebe produzierten Kleidungsstücken oder Billigware“, erklären die beiden.

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Ninon, Thekla und Pola sind drei von 25 Persönlichkeiten der Kampagne #Deutschland25. In diesem Jahr jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal und Google stellt zu diesem Anlass junge Vertreter einer Generation vor, die das geteilte Deutschland nur aus dem Geschichtsunterricht kennen: Wie erleben die Jahrgänge 1989 und 1990 die heutige deutsche Gesellschaft? Wovon träumen sie, welche Werte treiben sie an? Die Geschichten werden als Videos und Interviews auf der Webseite erzählt und außerdem als Anzeigen bei Medienpartnern wie Bild und Tagesspiegel veröffentlicht.

Die Seitenbesucher haben außerdem die Möglichkeit, selber Teil der Kampagne zu werden. Sie können Statements zu den Geschichten abgeben, die alle auf einer interaktiven Deutschlandkarte veröffentlicht werden.

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Alle Kommentare

  1. Hallo zusammen,
    Also ich würde mich persönlich als „Mauerkind“ beschreiben denn ich bin ziemlich genau ein halbes Jahr vor dem Mauerfall geboren und das in damaligen Ost-Berlin die Geschichte und Historische Hintergründe haben mich schon immer sehr interessiert und habe schon früh begonnen(ca10-12Jahre) mir aus verschiedenen Medien und auch von meinen Eltern Informationen zum Thema Mauerfall zu erhalten und das mache ich auch weiterhin :-). 1991 sind wir dann ins Ruhrgebiet gezogen in den Westen und bin auch mit diesen ganzen Ossi Klischees aufgewachsen aber ich konnte immer gut mitlachen genauso über und mit Wessis :D… Ich freue mich das Google etc. eine Aktion startet wo gezielt Junge Erwachsene wie ich Angesprochen sind, Menschen die trotzdem Mitfühlen und Menschen die Hautnah dabei waren aber das leider nicht bewusst erlebt haben. Aber ich habe ein Reich gefülltes Babyalbum mit noch schwarz-weiß aufnahmen, jedesmal wenn ich es mir angucke muss ich auch ein wenig schmunzeln über dieses ganze irgendwie surreale Konstrukt Deutschland Trennung Völkertrennung und … .
    Und natürlich bin auch ich froh das Deutschland seid 25 jahren Wiedervereint ist, und muss selber den Kopf schütteln über den Soli denn das Geld wäre hier im Ruhrgebiet an vielen stellen deutlich besser aufgehoben denn wenn ich mal Verwandte Besuche werde ich doch ein wenig neidisch wie toll die ganzen Oststädte Renoviert wurden. Ich hab noch viele weitere Gedanken zu dem ganzen Thema Mauerfall aber das schreiben würde einfach zu lange Dauern :-)… von daher vllt später mehr. Achja Genrell zu mir ich bin ein Sozial engagierter Mensch, hängt auch an meinem Beruf und Berufung als Gesundheits- und Krankenpfleger wo ich schwerstkranke Beatmete Menschen betreue und diese im Metaphorischen sinne eine Mauer um sich herum haben denn aus den eigenen 4 wänden kommen diese Menschen leider ohne weiteres nicht raus und sind gefangen im eigenen Hause/Lande, Reisen im Flugzeug ist aufgrund des Sauerstoffs auch nicht möglich außer natürlich mit einem extra KrankenFlieger und mal ehrlich welche Krankenkasse zahlt sowas um einmal im Jahr in den Urlaub fliegen zu können. Naja genug philosophiert und ich bin jetzt mal gespannt wohin die aktion Deutschland 25 führt mfg Will

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