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Überraschend gute Quartalszahlen: Microsofts Cloud-Geschäft boomt

Der Turnaround läuft: Microsoft CEO Satya Nadella
Der Turnaround läuft: Microsoft CEO Satya Nadella

Es läuft einfach in Redmond: Seit der neue CEO Satya Nadella die Geschicke des wertvollsten Softwarekonzerns der Welt führt, kennt die Microsoft-Aktie nur eine Richtung - gen Norden. Daran änderte sich auch nach Handelsschluss nichts: Die Wall Street applaudierte über das vorgelegte Zahlenwerk, in das auch erstmals die Smartphone-Sparte von Nokia mit einfloss.

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Das bemerkenswerte Comeback des einst wertvollsten Konzerns der Welt geht weiter. Microsoft unter dem seit Februar amtierenden neuen CEO Satya Nadella – das ist eine einzige Erfolgsstory. Auch die Ergebnisse des dritten Quartals unter Nadellas Ägide konnten die Analysten-Erwartungen überbieten.

Microsoft verdiente zwischen Juli und September bei Umsätzen von 23,2 Milliarden Dollar 5,8 Milliarden Dollar oder 0,54 Dollar pro Aktie. Die Wall Street hatte mit einem Gewinn je Anteilsschein in Höhe von 0,49 Dollar und Umsätzen von 22 Milliarden Dollar gerechnet. Die Erlöse explodierten damit um beachtliche 25 Prozent.

Nokias Handysparte taucht erstmals mit in der Bilanz auf

Ein Grund: Die im April offiziell übernommene Handysparte von Nokia, die erstmals in die Bilanz miteinfloß. Ohne den Anteil Nokias hätten die Erlöse um 11 Prozent zugelegt. Die Restrukturierungskosten drückten allerdings auf die Bilanz, so dass der Gewinn je Aktie leicht unter dem Vorjahresniveau ausfiel.

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Den Löwenanteil der Umsätze verbuchte erneut die Business-Unit mit der Online-Variante Office 365 und der Cloud-Plattform Azure; die Umsätze zogen um 10 Prozent auf 12,28 Milliarden Dollar an.

Surface-Sparte setzt 908 Millionen Dollar um

Zum eigentlichen Umsatztreiber avancierte indes die Verbraucher-Sparte, die u.a. Windows, das Office-Paket, die Spielekonsole Xbox, Nokias Handysparte und die Tablet-Reihe Surface enthält, mit einem kräftigen Erlöszuwachs von 47 Prozent auf 10,96 Milliarden Dollar.

Mit seinem Tablet Surface setzte Microsoft immerhin schon 908 Millionen Dollar um und operierte dabei vor Marketingausgaben profitabel. Aktionären gefiel Satya Nadellas Zahlenwerk in der Gesamtheit: Die Aktie zog nachbörslich um drei Prozent auf 46,50 Dollar an – und notiert damit nur zwei Prozent unter einem 14-Jahreshoch.

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