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Kerners „Quiz-Champion“ startet schwach, „The Voice“ bleibt stabil stark

Johannes B. Kerner moderiert den „Quiz-Champion“ im ZDF
Johannes B. Kerner moderiert den "Quiz-Champion" im ZDF

Unschöner Tiefpunkt für Johannes B. Kerners ZDF-Show "Der Quiz-Champion 2014": Mit 3,66 Mio. Zuschauern erreichte sie nur 11,6%. Im Frühjahr hatte es noch 15,3% und 18,7% gegeben. Auf hohem Niveau erfolgreich bleibt hingegen "The Voice of Germany" und sehr ordentlich kehrte das "Neo Magazin" mit Jan Böhmermann zurück.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „Quiz-Champion“ kehrt auf Minusrekordniveau zurück

Die ersten Ausgaben erreichten vor einem Jahr immerhin Marktanteile von mehr als 13%, im Mai gab es für zwei weitere Ausgaben dann tolle 15,3% und 18,7%. Doch die dritte Welle des „Quiz-Champion“ lief im ZDF nun alles andere als spektakulär gut an: 3,66 Mio. schalteten um 20.15 Uhr ein – das reichte nur für einen unbefriedigenden Marktanteil von 11,6%. Damit landete das ZDF in der Prime Time nur auf Rang 3 – hinter dem ARD-Film „Ein Fall von Liebe – Annas Baby“, den 4,33 Mio. Leute (13,7%) sahen, sowie ProSiebens „The Voice of Germany“ mit 4,17 Mio. und 13,8%.

2. „The Voice“ bleibt stark, haushoher Sieg in den jungen Zielgruppen

Mit 4,17 Mio. Zuschauern sprang die ProSiebenSat.1-Talentshow erneut über die 4-Mio.-Marke, landete nur 300.000 Seher hinter dem Tagessieger „Tagesschau“ (4,47 Mio.) und noch knapper hinter dem schärfsten 20.15-Uhr-Konkurrenten „Ein Fall von Liebe – Annas Baby“ (4,33 Mio.). In den jüngeren Zielgruppen gewann „The Voice“ hingegen haushoch. So reichten 3,57 Mio. 14- bis 59-Jährige für grandiose 21,2% und einen Vorsprung von 1,45 Mio. Zuschauern vor der Nummer 2 „Alarm für Cobra 11“. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte „The Voice“ 2,85 Mio. Seher und 25,4%, der Zweitplatzierte „Cobra 11“ kam hier auf 1,60 Mio.

3. WDR schlägt mit „Tatort“-Wiederholung Sat.1 und beinahe RTL

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Die Nummer 1 der kleineren Sender schaffte am Donnerstag den Sprung mitten in die erste TV-Liga. 2,55 Mio. entschieden sich um 20.15 Uhr nämlich für den „Tatort: Ruhe sanft“ im WDR Fernsehen. Der sieben Jahre alte Fall aus Münster bescherte dem Sender damit einen Marktanteil von 8,1%, normal waren für den WDR in den vergangenen 12 Monaten 2,5%. Mit den 2,55 Mio. Krimifans katapultierte sich der Film auf Platz 15 der Tages-Charts, landete vor der Sat.1-Serie „Criminal Minds“ (2,54 Mio. um 20.15 Uhr und 2,18 Mio. um 21.15 Uhr), sowie beinahe auch vor RTL. Dort erreichte „Cobra 11“ 2,71 Mio. und 2,48 Mio. Seher.

4. Ordentliches Comeback für Böhmermanns „Neo Magazin“

Nicht sehr weit nach oben schaffte es das „Neo Magazin“. Aber: Im Vergleich zu früheren Folgen lief es für Jan Böhmermanns Show zum Start aus der Sommerpause gar nicht so schlecht: 170.000 sahen ab 22.25 Uhr bei zdf_neo zu – ein Marktanteil von 0,8%. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichten 90.000 sogar für 1,0% und damit einen Marktanteil, der sogar knapp über dem 12-Monats-Normalwert von zdf_neo – derzeit 0,9% – liegt.

5. Europa League erfolgreicher bei Alt als bei Jung

kabel eins kann sich unterdessen über starke Fußball-Quoten freuen. 2,09 Mio. sahen ab 21.05 Uhr die erste Halbzeit des Spiels von Borussia Mönchengladbach gegen Limassol – ein guter Marktanteil von 6,6%. So richtig nach oben schoss die Quotenkurve dann in Durchgang 2: Den sahen ab 22.05 Uhr 2,50 Mio. – stolze 10,6%. Das Spiel war dabei im älteren Publilkum erfolgreicher als bei den Jungen. Denn: Bei den Über-50-Jährigen erzielte die zweite Halbzeit sogar 12,6%, bei den 14- bis 49-Jährigen hingegen 7,7%. Auch Sky punktete mit der Europa League: 240.000 Fans sahen ab 21.05 Uhr zu, um 19 Uhr waren es bei den früheren Partien schon 140.000 und in der ersten Halbzeit des Wolfsburg-Spiels in Kranodar, die schon um 18 Uhr angepfiffen wurde, 150.000.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Das ist die Konsequenz der TV-Zuschauer, wenn man Herrn Kerner erst zur Konkurrenz ziehen lässt und dann wieder zurück holt und ihm das gibt, was er scheinbar vorher nicht bekommen hat. Der TV-Zuschauer lässt sich das nicht gefallen, weil beide Seiten nicht seriös gehandelt haben.Die Zuschauer sehen sich lieber eine Sendung-ohne Herrn Kerner- an! „Reisende soll man nicht aufhalten“,- heißt ein altes Sprichwort. Vielleicht kommen die Sender mal auf den Gedanken, die Zuschauer zu fragen, wen und was sie gerne sehen und hören wollen?

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