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Europäischer Gerichtshof sagt: Einbetten von YouTube Videos ist voll OK

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Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass das Einbetten von Inhalten wie YouTube-Videos, Tweets oder Facebook-Status-Updates auf anderen Websites legal ist. Der Bundesgerichtshof hatte daran Zweifel gehabt und vermutete, dass man sich damit Fremd-Inhalte "zu Eigen machen".

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Es ist weit verbreitet, dass Webvideos oder Einträge in Social Media Angeboten mittels kleiner Share-Codes auf anderen Websites angezeigt werden. Allerdings gab es einen jahrelangen Rechtsstreit, ob dadurch eventuell Urheberrechte verletzt werden. Der Bundesgerichtshof war davon ausgegangen, dass man sich mit dem Einbetten von Fremd-Inhalten diese zu Eigen mache. Damit hätte man theoretisch vor dem Einbetten z.B. eines YouTube Videos jedesmal die Erlaubnis des Rechte-Inhabers einholen müssen.

Stimmt nicht, urteilte jetzt der EuGH laut sueddeutsche.de. Das Anzeigen der Inhalte sei „im Wesentlichen das Charakteristikum der Framing-Technik“. Dadurch werde außerdem kein neues Publikum erschlossen, da davon auszugehen sei, „dass der Inhaber des Urheberrechts, als er die Wiedergabe erlaubte, an alle Nutzer des Internets gedacht hat“.

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