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Quickie: Klambts neues Ein-Euro-Klatsch-Magazin im Schnelltest

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Hip, trendy und bunt: Der Klambt-Verlag will mit dem neuen Star- und Lifestyle-Magazin auch jüngere Leserinnen ansprechen

Die deutsche Zeitschriftenlandschaft ist um ein Star- und Lifestyle-Magazin reicher. Der Klambt Verlag hat mit Quickie ein Ein-Euro-Blatt auf den Markt geworfen, das der Zielgruppe der 20 bis 39jährigen ein "schnelles Lesevergnügen" bereiten soll.

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Der Klambt-Verlag ist bekannt für seine zahlreichen Magazine der Sparte Klatsch & Tratsch. Diese Woche bekommen Ok!, In und Welt der Frau Gesellschaft: Mit Quickie finden geneigte Leserinnen jetzt ein weiteres Klatsch-Magazin in den Regalen, das auf sechzig Seiten die aktuellen News der weltweiten Promi-Szene durcharbeitet. Die Hamburger Redaktion unter Andrea Rodat setzt dabei auf ein Layout mit viel Farbe, großen Fotos und wenig Text.

Inhaltlich gibt es die altbewährte Mischung. Nationale Sternchen wechseln sich internationalen Promis im Kampf um die größte Skandalgeschichtchen ab. Quickie will als Heft unabhängige, selbstbewusste und dennoch an Promigeschichten interessierte Frauen ansprechen. Mehr an Party als Ehe, Schönheitsoperationen sind doof und zuviel Bling-Bling stillos.

In der zweiten Hälfte liefert das Magazin auch den üblichen Service-Kram aus Style, Fashion, Travel, Fitness und Food. Mit Real Life Stories zum Thema Magersucht und Treuetests wird zudem versucht, einen ernsthaften Bezug zum Leben der Zielgruppe herzustellen.

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Das Heft kommt zunächst als einmalige (schnelle) Nummer in einer Auflage von 300.000 Exemplaren auf den Markt. Der Erfolg entscheidet über eine Fortsetzung. Quickie kommt dabei durchaus frisch. Einen Euro kann die an Promiklatsch interessiere Frau schon mal investieren.

Und was den Namen betrifft: Laut Klambt-Verlag habe die Marktforschungen ergeben, dass der Begriff „Quickie“ bereits im Sprachgebrauch der Zielgruppe angekommen und positiv verankert sei. Fragt sich halt bloß, in welchem Zusammenhang …

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Alle Kommentare

  1. Karl Graf und konkret,

    ich nehme einfach mal an, dass Du die gleiche Person bist. Kennst Du uns alle? Haben wir Dir wehgetan? Oder warum pauschalisierst Du uns hier auf Kindergartenniveau? Ich fuehle mich nämlich weder dumm, noch ausgebeutet.

    Auch RTL (II) ist nicht dumm, sonderen deren Zuschauer die das Programm konsumieren. Also denk mal bitte etwas nach und sei kein Kleingeist.

    Dir eine gute Besserung
    Ein Mitarbeiter von Klambt

  2. Das Magazin ist handwerklich und inhaltlich eine Katastrophe. Kein Wunder auch: Die „Chefredakteurin“ ist hausintern eher als „Freundin“ denn als Blattmacherin bekannt. Klambt beutet seine Mitarbeiter aus, arbeitet nur noch mit Billiglöhnern und wundert sich, dass die Auflage fällt und Produkte wie Quickie verrissen werden.

  3. (Beleidigungen entfernt – bitte bleiben Sie sachlich, die Red.) Aber gut, dass es die solche Häuser gibt, die sich für nichts zu schade sind. Das macht das Herausstellen der wirklichen Qualität anderer Medien soch wirklich einfacher.

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