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„Kalifat“ und „Bröckelstaat“ bescheren stern und Spiegel solide Kiosk-Zahlen

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Um zwei völlig unterschiedliche Staaten kümmerten sich Spiegel und stern Anfang September. Der Spiegel hob den "Bröckelstaat" auf den Titel: "Wie wir Zukunft und Wohlstand verspielen", der stern widmete sich dem so genannten "Islamischen Staat" und titelte "Das Kalifat". Beide erzielten im Einzelverkauf vernünftige Zahlen.

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258.668 mal verkaufte sich „Der Bröckelstaat“ des Spiegels laut nun veröffentlichter IVW-Zahlen am Kiosk, in Supermärkten, etc. Damit landete das Magazin zwar unter den drei vorigen Wochen, aber dennoch über den Durchschnittswerten der vergangenen drei bzw. zwölf Monate. Dieses Normalniveau liegt im Einzelverkauf derzeit bei 256.800 bzw. 253.700 Exemplaren. Im Gesamtverkauf inklusive Abos, Bordexemplaren, Lesezirkeln, etc. kam Der Spiegel 37/2014 auf 873.256 Exemplare, darunter 49.858 ePaper. Die erste 50.000er-ePaper-Verkaufszahl lässt also weiter auf sich warten.

Der stern kam mit dem „Kalifat“ und der Unterzeile „Die IS-Kämpfer wollen das alte Weltreich des Islam wieder erschaffen. Ein Report aus dem Reich der Finsternis“ auf 222.708 und landete damit zwischen den Zahlen der beiden Vorwochen. Der 3-Monats-Durchschnitt von 226.000 wurde dabei knapp verfehlt, der 12-Monats-Normalwert von 216.900 hingegen knapp übertroffen. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Er lag bei 760.988.

Beide aktuellen Durchschnittszahlen – also die der vergangenen drei bzw. zwölf Monate – verfehlte der Focus 37/2014. Nur 74.379 mal ging er über die Ladentresen. Das 3-Monats-Normalniveau liegt bei 82.400, das 12-Monats-Niveau bei 80.000. Immerhin: Die miserable Vorwochenzahl von 63.424, die mit dem Titel „Jetzt mehr Gehalt!“ mit „Wer verdient wie viel? 150 Berufe im Vergleich“ erreicht wurde, übertraf Heft 37. Auf dem Titel des Heftes mit geringem Interesse prangte „Die neue Wahrheit über Salz“ – und als zusätzlicher Teaser „Nato-Alarm – Wie die Bundeswehr auf den Krieg im Osten reagieren muss“. Der Gesamtverkauf lag bei 501.145 Exemplaren, darunter 15,414 ePaper.

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