#LebenZerstört: Wie die Titelzeile der Hamburger Morgenpost zum Hashtag-Meme wurde

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Und Print wirkt doch: Am Montagmorgen überraschte die Hamburger Morgenpost mit einem Aufmacher zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Die Titelseite zitiert den Preisträger Jason Lanier: „Das Internet zerstört unser Leben“. Eine gewagte und arg gekürzte These. Doch schnell verbreitete sich das Cover im Netz und transformierte sich fix zu dem Meme „#LebenZerstört“, der es sogar auf die Top-Position unter den Twitter -Trends schaffte.

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Unzählige Twitterer zählen seit dem unter dem #Hashtag auf, was alles ihre Leben zerstört hätte.

Die Liste der Tweets lässt sich spielend erweitern. Der Trick bei diesem Meme ist der Umstand, dass jeder mitmachen kann. Denn zu der Frage, was das Leben zerstört hat, fällt jeden etwas Lustiges ein.

Der Auslöser des Hypes war allerdings weniger komisch. Es war der Ärger über die Titelseite der Hamburger Morgenpost. So hatte Thomas Knüwer noch gewittert: ” +++BREAKING: Die @mopo zerstört Hirnzellen!” Lars Fischer antwortete.

Die Mopo-Macher dürften sich freuen und bestätigt fühlen. Denn sonst gelingt es dem hanseatischen Boulevardtitel eher selten über die Grenzen Hamburgs hinweg für Aufmerksamkeit zu sorgen. Mit ihrer webfeindlichen Titelseite gelang es ihnen diesmal. Ob die Nummer auch den Lesern gefällt entscheidet sich allerdings weniger bei Facebook und Twitter, sondern direkt am Kiosk.

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