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„Supertalent“ besiegt „The Voice“ – beide Shows mit tollen Quoten

Die Jury der RTL-Show „Das Supertalent“
Die Jury der RTL-Show "Das Supertalent"

Im Duell der so unterschiedlichen Talentshows - Kuriositätenkabinett vs. ernsthafte Musiktalentsuche - setzte sich am Freitag "Das Supertalent" von RTL durch. 4,67 Mio. sahen es, 3,77 Mio. "The Voice of Germany". Bei den 14- bvis 49-Jährigen landeten die beiden bei 24,6% und 22,9% - tolle Zahlen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „Supertalent“ und „The Voice“ holen bei den 14- bis 49-Jährigen fast 50%

In der jungen Zielgruppe gab es am Freitagabend fast nur eine Entscheidung in Sachen Fernsehen: „Das Supertalent“ oder „The Voice of Germany“? Mit 24,6% und 22,9% erzielte das Show-Duo einen gemeinsamen Marktanteil von 47,5%! RTLs „Supertalent“ setzte sich dabei knapp durch – mit 2,50 Mio. 14- bis 49-Jährigen zu 2,35 Mio. für „The Voice of Germany“ bei Sat.1. Beide Sender können absolut zufrieden sein, landeten ihre Shows doch meilenweit über dem Normalniveau und zudem fast auf identischem Niveau der jeweils vorigen Ausgabe. Erfolgreich waren sie auch im Gesamtpublikum und bei den 14- bis 59-Jährigen, hier setzte sich „Das Supertalent“ jeweils mit etwas größerem Vorsprung durch: 4,67 Mio. (16,6%) zu 3,77 Mio. (13,1%), bzw. 3,42 Mio. (21,8%) zu 3,05 Mio. (19,3%).

2. „Dr. Klein“ startet super im ZDF, „Dating Daisy“ und „Cuckoo“ katastrophal im Ersten

Eine Neustart-Schwemme gab es am Freitagvorabend bei ARD und ZDF: Gleich drei neue Serien liefen an. Der große Erfolg war dabei „Dr. Klein“ mit Christine Urspruch: 4,67 Mio. sahen zu – mit großartigen 18,7% war die Serie der klare Marktführer vor 20.15 Uhr. Auch im jungen Publikum landete die Serie über den ZDF-Normalwerten: mit 670.000 14- bis 49-Jährigen und 8,4%. Ganz anders die Zahlen im Ersten: Die Eigenproduktion „Dating Daisy“ versagte komplett, die britische Comedy „Cuckoo“ ging danach völlig unter. Zunächst sahen um 18.40 Uhr ganze 760.000 Leute „Dating Daisy“ – der Marktanteil lag bei katastrophalen 4,0%. „Cuckoo“ erzielte im Anschluss mit 530.000 Sehern sogar nur 2,4% – Super-RTL-Niveau. Im jungen Publikum gab es nur 3,4% und 1,9%.

3. „Krieg der Welten“ erste Show-Alternative – aber mit enttäuschenden Zahlen, „Pastewka“ endet mit schönen Zahlen

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ProSieben programmierte gegen die Talentshows einen oft wiederholten Spielfilm: Steven Spielbergs „Krieg der Welten“. Nur 960.000 14- bis 49-Jährige sahen ihn – unbefriedigende 9,4%. Dennoch war der Film damit in der jungen Zielgruppe der schärfste Konkurrent von RTL und Sat.1 – von „scharf“ lässt sich allerdings kaum sprechen. Besser lief es danach auch für den „Minority Report“ nicht: 460.000 14- bis 49-Jährige reichten ab 22.45 Uhr für 8,2%. Besser lief es nach den 20.15-Uhr-Shows wiederum für RTL und Sat.1: „Geht’s noch?! Kayas Woche“ erzielte in der Zielgruppe 14-49 stolze 23,0%, das „Pastewka“-Staffelfinale immerhin 12,2%.

4. ZDF holt Dreifachsieg im Gesamtpublikum, ARD-Film „Let’s go!“ schwächelt

Wie am Vorabend sah es auch in der Prime Time aus: Das ZDF dominiert, Das Erste bleibt weit unter seinen Möglichkeiten. So gewannen die beiden ZDF-Krimis „Die Chefin“ und „SOKO Leipzig“ den Tag mit jeweils mehr als 5 Mio. Zuschauern. 5,25 Mio. (17,9%) sahen zunächst „Die Chefin“, 5,02 Mio. (16,9%) danach die „SOKO Leipzig“. Zusammen mit „Dr. Klein“ auf Platz 3 dominierten die Mainzer damit die Tages-Charts nach Belieben. Das Erste zeigte unterdessen das eigentlich für Mittwoch geplante Michael-Verhoeven-Drama „Let’s go!“, das dort aber kurzfristig zum TOde von Siegfried Lenz dem „Feuerschiff“ weichen musste. Am Freitag hatte wohl kaum jemand mit „Let’s go!“ gerechnet, so blieben dem Film nur 2,30 Mio. Seher und enttäuschende 7,8%.

5. Zweite Privat-TV-Liga enttäuscht, mdr überzeugt mit „Goldener Henne“

Unter die Räder kamen angesichts der Übermacht von RTL und Sat.1 auch Vox, RTL II und kabel eins. Alle drei blieben in der Prime Time unter ihrem Normalniveau. So erreichte Vox mit „Law & Order: Special Victims Unit“ bei den 14- bis 49-Jährigen um 20.15 Uhr miserable 4,3%, um 21.10 Uhr kaum bessere 4,9%, um 22.10 Uhr halbwegs solide 6,4% und erst nach 23 Uhr starke 9,7%. RTL II versagte mit dem „Bulletproof Monk“ und 3,2% komplett, kabel eins blieb mit „Elementary“ und 4,3% bzw. 4,8% ebenfalls unter dem Soll. Im Gesamtpublikum mussten sich alle drei Sender auch noch dem mdr Fernsehen geschlagen geben: Die Verleihung der „Goldenen Henne 2014“ sahen dort 1,29 Mio. Leute – grandiose 5,1%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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