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Was Smartphones über die Partnerwahl verraten: das iPhone, der Datinghelfer

Zeig mir Dein Phone und ich sag Dir, was geht
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Wir haben es ja immer schon geahnt: Ein Smartphone kauft man nicht nur aus technischen Erwägungen. Sondern als Statussymbol, das den Besitzer mit einem bestimmten Image auflädt. Die Medienpsychologen der Uni Würzburg bestätigen die Annahme nun empirisch und fanden dabei noch mehr heraus: Männer sehen in dem Smartphone ein Balz-Instrument.

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Man kennt das. Freitagabend, 22 Uhr in einer Poser-Bar, ein Poser-Typ versucht mit allem was er hat, sein Date zu beeindrucken. Dabei immer gerne im Einsatz: das iPhone. Mal liegt’s bewusst in Szene gesetzt neben dem Cocktail, mal wird es in Hand genommen, um dem Gesagten etwas mehr Bedeutung zu verleihen und mal wird drüber gestrichen, als sollte angedeutet werden, was noch an diesem Abend möglich ist …

Keine Frage: Zufall ist das nicht! Oft genug hatte das iPhone in den vergangenen sieben Jahren seinen großen Auftritt als Dating-Helfer. Es verlieh dem Besitzer einen gewissen Status. Das bestätigen nun auch die Medienpsychologen der Uni Würzburg, ohne explizit das Kult-Smartphone aus Cupertino nennen.

Affären-Jäger wollen mit prestigeträchtigem Smartphone beeindrucken

„Das Handy ist mehr als ein Handy. Es ist auch ein sexuelles Signal und sagt etwas über die Fortpflanzungsstrategien seines Besitzers aus“, stellt Prof. Frank Schwab, Medienpsychologe an der Universität Würzburg fest, der in einer Studie 123 Männer und 229 Frauen zwischen 16 und 34 Jahren befragte.

Ergebnis: Männer, die nicht in einer Partnerschaft lebten und eher an einer flüchtigen Bekanntschaft interessiert sind, gaben eher an, ein prestigeträchtiges Smartphone erwerben zu wollen, das Eindruck auf das Gegenüber macht.

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Männer, die es ernst meinen, kaufen Billig-Handys

Auch andersherum ergeben sich Rückschlüsse aus dem Handy-Kaufverhalten, glaubt Medienpsychologin Christine Hennighausen, die mit Schwab die Studie durchführte. Männer, die eher an einer langfristigen Beziehung interessiert seien, würden häufig zu günstigeren Modellen ohne Status-Strahlkraft greifen, legt die Studie nahe.

„Denn wer seine wertvollen Ressourcen nicht für teure Luxusgüter und Statussymbole ausgibt, könnte damit zeigen, dass er diese für eine Langzeit-Partnerin und eine potentielle Familie aufspart“, erklärt die Medienpsychologin der Universität Würzburg.

Vielleicht liegt’s in dem genannten Alter aber auch einfach an rein pekuniären Argumenten – nämlich der Differenz zwischen einem 1.000 Euro teuren iPhone 6 Plus und einem Nokia 130, dem 29 Euro-Handy ohne Vertrag. Könnte ja sein …

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Alle Kommentare

  1. Vielleicht hätte man dazu schreiben sollen, dass über 90% der Befragten Studenten/Studentinnen waren. Ich finde es da immer schwer mit den Ergebnissen auf die komplette Menschheit zu schlussfolgern, denn auch wenn es nicht alle wahrhaben möchten, aber die alle Gesellschaftsschichten deckt diese Gruppe bestimmt nicht ab.

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