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Focus floppt am Kiosk mit Gehalts-Titel, Spiegel und stern ordentlich

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Nach einer halbwegs erfolgreichen Woche ging es für den Focus mit Heft 36/2014 am Kiosk weit nach unten. Laut IVW verkaufte sich das erste Heft nach dem Rausschmiss von Chefredakteur Jörg Quoos nur 63.424 mal am Kiosk - rund 24% unter den Normalwerten. Spiegel und stern landeten hingegen über ihren jüngsten Durchschnittszahlen.

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Eine Woche zuvor scheiterte der Focus mit 97.645 Einzelverkäufen noch knapp an der 100.000er-Marke und landete damit deutlich über den aktuellen Durchschnittszahlen. Eine Woche später ging es um mehr als 34.000 Käufer nach unten – auf miserable 63.424 Einzelverkäufe. Der 12-Monats-Durchschnitt von derzeit 80.600 wurde damit genau so deutlich verfehlt wie der 3-Monats-Durchschnitt von 85.700. Die Titelgeschichte „Jetzt mehr Gehalt!“ mit „Wer verdient wie viel? 150 Berufe im Vergleich“ hat die potenziellen Focus-Käufer also weitgehend kalt gelassen – womöglich werden solche Gehaltslisten mittlerweile auch zu inflationär veröffentlicht, sodass sie keinen Überraschungseffekt mehr enthalten. Im Gesamtverkauf, inklusive Abos, Bordexemplaren, Leszirkeln, etc. erreichte die Ausgabe einen Wert von 494.186, darunter 19.535 ePaper.

Der Spiegel erreichte mit seinem Titel „Gegen die Uhr – Die hektische Suche nach einem entschleunigten Leben“ stattdessen gute Zahlen. 261.197 Einzelverkäufe sind zwar ebenfalls deutlich weniger als in der Vorwoche, als man mit einem Auschwitz-Titel punktete, doch die derzeitigen Normalwerte der jüngsten 12 Monate (253.700) bzw. drei Monate (254.200) wurden übertroffen. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 875.387, darunter 49.896 ePaper.

Auch der stern landete mit seiner neuesten IVW-Heftauflage im Einzelverkauf über dem Soll. 226.901 mal wurde Heft 37/2014 im Einzelverkauf abgesetzt – die Normalwerte der jüngsten 12 bzw. drei Monate liegen hier bei 216.800 bzw. 226.000 Exemplaren. Gelungen ist dieser Erfolg mit dem Titel „Russland verstehen – Warum Putin mit einem brutalen Feldzug ein neues Imperium erschaffen will“. Ein Titel, der offenbar die Ängste vieler potenzieller Leser widerspiegelte. Der Gesamtverkauf des sterns 37/2014 lag bei 764.384 Exemplaren.

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