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Jennifer Lawrence rechnet in Vanity Fair mit Nacktbild-Hackern ab

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Der Nacktbilder-Skandal, bei dem Bilder von Prominenten aus Apples iCloud gestohlen wurden, hat Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence besonders getroffen. Wie sehr, erklärt die 24-Jährige nun in einem ausführlichen Interview mit Vanity Fair, in dem die Schauspielerin den Foto-Diebstahl als Sexualverbrechen einstuft.

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Die erste Welle des Nacktbilder-Leak-Skandals ist einen Monat her, doch Ruhe ist nicht eingekehrt – nicht in den einschlägigen Foren, die weiter mit Material gefüttert werden, aber auch nicht bei den Beteiligten selbst. Im Gegensatz zu Kirsten Dunst, die die iCloud-Enthüllung relativ gelassen nahm, hat ihre Schauspiel-Kollegin Jennifer Lawrence der Vorfall schwer getroffen.

„Nur weil ich in der Öffentlichkeit stehe, nur weil ich Schauspielerin bin, heißt das nicht, dass ich so etwas will“, erklärte die 24-Jährigen, von der mehrere dutzend intime Bilder auf den Webseiten reddit und 4chan kursierten, Vanity Fair in einem ausführlichen Interview.

Jennifer-Lawrence-Vanity-Fair-Cover

„Es ist mein Körper, und sollte es sollte daher meine Entscheidung sein. Die Tatsache, dass es nicht meine Entscheidung war, macht die Sache einfach widerlich. Ich kann nicht glauben, dass wir in solch einer Welt leben“, erklärt Lawrence. „Das ist kein Skandal, sondern ein Sexualverbrechen.“

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„Entweder dein Freund sieht sich Pornos an oder dich“

Entstanden wären die intimen Bilder während ihrer Fernbeziehung. „Ich war in einer liebevollen, gesunden, großartigen Beziehung über vier Jahre. Es war eine Fernbeziehung. Entweder dein Freund sieht sich Pornos an oder dich“, erklärt Lawrence die Existenz der Nacktbilder auf ihrem iPhone und stellt gleichzeitig fest, es gäbe nichts, wofür sie sich entschuldigen müsse.

Ein Nachspiel droht unterdessen Google. Vergangene Woche beschwerten sich Anwälte der Hack-Opfer in einem Brief an Google, der dem Internetriesen vorwirft, die geleakten Nacktilder der Prominenten zu langsam aus der Suche entfernt zu haben. Die Anwälte der Betroffenen drohten mit einer Klage in Höhe von über 100 Millionen Dollar.

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