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München-TV-Reporter fordern „Keramikfresse“ Raab zur Wiesn-Schlägerei heraus

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Vergangene Woche machte sich Stefan Raab über zwei Wiesn-Reporter eines Münchener Lokalsenders lustig, beleidigte das Trachten-Pärchen unter anderem als "asozial". Die Moderatoren Alex Onken und Marion Schieder beleidigten zünftig zurück. "Keramikfresse" Raab solle sich einem direkten Schlagabtausch auf dem Oktoberfest stellen.

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Ist „TV total“ noch ein Karrieresprungbrett? Für einen Wiesn-Reporter des Lokalsenders München TV könnte die ProSieben-Show tatsächlich einen Popularitätsschub bringen. Stefan Raab bezeichnete den Moderator und seine Kollegin in der vergangenen Woche als „asozial“. Die beleidigten zurück und bezeichneten Raab als „Keramikfresse“. Sie ließen sich in ihrer Sendung darüber aus, dass der „TV Total“-Mann immer nur über andere herziehe, statt die direkte Konfrontation zu suchen. Deshalb solle sich Raab einem persönlichen Schlagabtausch stellen – auf dem Oktoberfest im kommenden Jahr.

Bildschirmfoto 2014-10-07 um 10.21.30

In „TV total“ lästerte Raab, im Gegensatz zum Oktoberfest sei der Ballermann ein „Ort der Meditation“ geworden. Die Wiesn-Berichterstatter Alex Onken und Marion Schieder stellte er ironisch als „sympathisch“ vor. Und dann: „Die beiden sind total asozial“. Verbildlicht hat die „TV Total“-Redaktion dies mit einigen Ausschnitten der Volksfest-Berichterstattung von München TV, in der sich Onken und Schieder über Oktoberfest-Gäste lustig machen. So sehe ein Gast aus „wie der Moshammer“. Sein Gamsbart, ein Teil der Kopfbedeckung, mache ihn so klein, dass er nicht mal mehr Minigolf spielen könne. „Mit jedem Ausschnitt wächst der Hass auf die beiden“, so Raab, „als Wiesn-Reporter kann man sich das natürlich erlauben.“ Als die Moderatorin erzählte, dass sie in ihrer Kindheit mit Mist gespielt habe – weshalb auch immer -, setzte Raab noch einen drauf: „Da fragt man sich was besser ist. Mit Mist spielen oder bei München TV zu arbeiten?“

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Für die Lokalreporter ging das zu weit. Die „Keramikfresse“ Raab verhalte sich auch nicht besser, seine Gag-Schreiber seien „mittelmäßig“, und wenn „Herr R.“ mal kurzsichtig werde, bekäme er Probleme mit dem Lesen seiner Witze. Er solle sich im kommenden Jahr einem Boxkampf im „Teufelsrad“ – ein traditionelles Wiesn-Fahrgeschäft – stellen. Zu diesem Anlass solle er seine Zähne allerdings „derweil in der Gläserspülmaschine“ abgeben. Ob es tatsächlich zur großen „TV total Promi-Oktoberfest-Klopperei“ kommt, ist unklar. Noch hat Raab auf die Einladung nicht reagiert.

(ms)

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Alle Kommentare

  1. Ob man ihn nun mag oder nicht, Raab hat einen Status erreicht von dem die zwei Pressewichtel vom Bazi-TV nur träumen können.

  2. Warum sollte Raab eine Herausforderung von einem so unbekannten Reporter annehmen? Das ist eher ein verzweifelter Versuch dieses Reporters relevant zu werden …

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